Eine Gefahr namens „Kurz“


Die zweite österreichische Republik steht, daran besteht für mich kein Zweifel, vor ihrer härtesten Prüfung.

Sebastian Kurz, selbsternannter Heilsbringer, schickt sich an, ab dem 15. Oktober die Regierung zu leiten.

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Man mag sich fragen, warum ich so einen reißerischen Titel wählte, wo er doch nichts mit den gefährlichen Burschenschaften und den Neonazis dahinter – allesamt Unterstützer der vermeintlich weit demokratiefeindlicheren FPÖ – zu tun hat.

Denen, die diese (verständlichen) Zweifel hegen und empört die Stirn runzeln, möchte ich erklären, warum Sebastian Kurz die größte Gefahr seit 1945 darstellt.

.) Der allgemeine Rechtsruck

Durch die „Flüchtlingskrise“ 2015 wurde verstärkt ein ausländerfeindlicherer, unmenschlicherer, besorgniserregenderer Ton wahrgenommen.
In Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien…einerlei, welches Land man hervorhebt, der Rechtsruck in den bisher stabilen Demokratien dieser Welt ist offensichtlich.

Da sich durch den Siegeszug des Internet nun Hinz und Kunz erwählt fühlen, subjektive „Wahrheiten“ in das WWW zu spülen, wächst einhellig die Verunsicherung unter den Bevölkerungen der Welt.

„Die nehmen uns alles weg“, „Die können sich nicht integrieren“, „Die wollen es sich nur in unserem Sozialsystem einnisten“, „Die sind eine Gefahr für die Frauen“ usw.
„Die“ war schon immer austauschbar, je nach Abneigung und Ära.
Waren es früher Gastarbeiter aus dem früheren Jugoslawien, sind es heute TürkInnen oder Muslime.

Menschen lassen sich leicht ängstigen, wie wir wissen.
Das Internet und die sozialen Medien dienen als Trigger für Angst und Abscheu anderen gegenüber, man wähnt sich als letztes Bollwerk von Anständigkeit und Güte, nichts ahnend, dass man mit jedem Teilen und Kommentieren nur willfähriges Werkzeug derer ist, die sich durch die Hysterie etwas versprechen.

Meist ist es Macht.

Sebastian Kurz weiß das, weshalb er seinen Schwenk von vor einigen Jahren vollzog und plötzlich nur noch von „Mittelmeer-Route sperren“, „Balkan-Route sperren“, „härtere Strafen“ etc. schwabuliert.

Diese Verhaltensmuster kennt man von Opportunisten und Populisten.
Alles nicht neu.

Es summieren sich jedoch Faktoren, die weitaus mehr Gefahrenpotential besitzen als der durchschnittliche Populist á la Strache.

.) Sein Team

Nein, ich meine nicht die Grünbergs, Taschners dieser Welt, neu rekrutiert und eigentlich nur populistisches Mittel zum Zweck.

Gemeint sind Justizminister Wolfgang Brandstetter, Innenminister Wolfgang Sobotka, Finanzminister Hans Jörg Schelling, Mastermind Wolfgang Schüssel etc.

Befürworter einer Orwell’schen Gesellschaft, hysterisch von „Sicherheit“ faselnd, und doch nur mit einem (offensichtlichen) Ziel ausgestattet: Generalüberwachung der Bevölkerung inklusive dem passenden Generalverdacht.

Diese MANNschaft giert nach all unseren Konversationen, denn schließlich könnten wir ja früher oder später etwas Kritisches gegen diese Mitglieder der Regierung über den Äther schicken.
Da der Begriff des „Gefährders“ ein dehnbarer ist, könnte man sich schnell auf einer derartigen Begrifflichkeit wiederfinden, ginge der Plan dieser Verächter der Verfassung auf.

Psychopathen wie Wolfgang Sobotka, wundersamerweise nicht auf dem Sitz einer Anklagebank durch vergessene Skandale wie der Tullner Gartenmesse oder der verspekulierten Wohnbaumilliarde, würden gerne ÖVP-kritische Stimmen verstummen lassen.

Anders ist dieser Wahn nach Generalüberwachung kaum zu bewerten.

Aber der dritte Punkt zeigt mir die Gefahr von Sebastian Kurz in persona:

.) Seine Rücksichtslosigkeit

Betrachten wir mal die Mannen und Frauen der ÖVP-Abgeordneten.

Ob Bauernbündler, IV-Vertreter, allesamt sind sie die Repräsentanten einer Partei, die sich stets durch Machthunger und gnadenloser Interessensvertretung verdingte.

Allesamt Alpha-Tiere, sonst würden sie nicht in den Parlamenten oder Landtägen sitzen.
Menschen, die nach oben wollen.
Menschen, die etwas zu sagen haben wollen.

Selbstverständlich findet sich diese Gattung unter uns Menschen in jeder Fraktion, in jedem Verein, in jeder größeren Firma.
Die Emporkömmlinge dieser Welt sind meist nur eine pickelharte Hülle, während der eigentliche Inhalt dünn ausfällt.

Sebastian Kurz kam quasi aus dem Nichts.

Mit siebenundzwanzig Jahren wurde er Außenminister, ohne fertigem Studium, als einzig für die Öffentlichkeit wahrnehmbare „Leistung“ konnte man das unsägliche „Geilomobil“ im Wiener Gemeinderats-Wahlkampf 2010 mitbekommen.

Glaubt einer der LeserInnen hier (hierfür ist es unerheblich, welcher Fraktion man zugetan ist), dass jemand mit derartiger Vita einfach so zu einem Posten wie dem Außenminister kommt?

Nein, natürlich nicht.

Otto Normalverbraucher würde keinen Sekretariats-Job finden, würde er einen Weg wie Kurz bei einem Vorstellungsgespräch vorweisen.

Die besondere Leistung, oder das spezielle Vermögen dafür, sie sind nicht vorhanden.

Manches jedoch muss man mitbringen, will man einen hohen Posten in der Politik bekleiden: Machthunger, Egomanie, Rücksichtslosigkeit.

Um mit 27 Jahren Außenminister in einer Partei von straffen Strukturen zu werden, bedarf es höchstwahrscheinlich nur einer Eigenschaft: stahlharte Ellenbogen, trainiert durch rücksichts- und gnadenloses Verhalten gegenüber den Konkurrenten.

Anders schafft man diesen Sprung nach vorne, trotz mangelnder Ausbildung und Erfahrung, nicht.

Deshalb wundert es nicht, dass er sich heuer anschickte, die ganze ÖVP zu übernehmen und ihr den „Meine Meinung ist alles, was zählt“-Anstrich zu verpassen – in diesem Fall eben türkis gehalten.

Es wundert auch nicht, dass er keine Konfrontationen annimmt, nie bei Ministerräten war, immer Strohmänner wie Sobotka vorschickt, oder gar Putsche über Parteifreunde (in dem Fall Reinhold Mitterlehner) anführt.

Stets unangreifbar im Hintergrund, das unschuldige Lächeln aufsetzend, den Sonnyboy mimend.

Wer „Game of Thrones“ mag, kennt diese Verhaltensweise von Petyr Baelish, genannt „Kleinfinger“.

Glaubt einer der AnhängerInnen von Kurz denn wirklich, dass dieser Mann nur, weil er so lieb schaut, das wurde, was er jetzt ist?

Und wenn Generalüberwachung, Spionagesoftware, Bundestrojaner etc. (wenn überhaupt möglich) als Mittel zum Machterhalt vorhanden sind, wird er andere Meinungen tolerieren, wenn er schon in der Partei die entfernen lässt, die ihm im Weg stehen?

Nein, sicher nicht.

Psychopathen mit Machthunger wie Kurz oder Trump scheren sich nicht um Menschen.
Wenn sie ihnen im Weg sind, werden sie zerstört.

Wir nähern uns einer brandgefährlichen Ära „Dollfuss 2“, wenn dieser Mann nicht an der Machtergreifung gehindert wird.
Mark my words!

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Es GIBT Lösungen, liebe Politik!


Wofür werden PolitikerInnen eigentlich gewählt?

„Um das Volk zu vertreten“, werden jetzt wahrscheinlich viele unisono spontan im Geist herausplärren.
Verständlich.
Denn so sollte es eigentlich sein.

 

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Leider ist es nicht so einfach auf der Welt, sonst wäre vieles, das sich gerade anschickt, aus dem Ruder zu laufen, niemals so prekär geworden.

In Österreich erleben wir die Zögerlichkeit, gebündelt mit selbst aufoktroyierter Kurzsichtigkeit, tagtäglich.

Es werden Diskussionen über Anlassfälle aller Art geführt, Gesetze hysterisch verlautbart, nachdem irgendeine Lücke bekannt wurde.
Das Ergebnis ist so logisch wie problematisch: Man läuft immer hinterher, die Gesetzbücher und damit als Folge die Gesellschaften werden überreguliert, persönliche Freiheit wird unter einem Mantel eines Regulierungskraken erstickt.

Das ist nicht lösungsorientiert, doch will man es den Politikerinnen und Politikern verdenken?
Kaum sind diese nämlich auf einer Position, die Macht und Einfluss inkludiert, kommt die menschliche Schwäche des „Ich will das mit allen Mitteln behalten“ zum Vorschein.
Ist nachvollziehbar, doch mittlerweile die Crux, die alles, womit wir uns in Zukunft streiten müssen, wachsen lässt.

Es zählen nur Legislaturperioden, immer gilt nur der Erfolg bei der nächsten Wahl.

Visionen, vor allem, da diese oft schmerzhafte Einschnitte in unserem System bedingen, werden wohlweislich außer Acht gelassen.
Schließlich könnte man durch unpopuläre Maßnahmen Wahlen verlieren, schließlich könnte man es sich mit dem Boulevard verscherzen, dessen einziges Streben der Gewinn durch Auflage oder Quote ist.

Überbevölkerung? Hunger? Dürrekatastrophen? Überfischung? Abrodung ganzer Landstriche?
Es wird nur verwaltet.

Wiederum ein Beispiel: Bei der aktuellen Debatte um die Millionen Flüchtlinge aus der dritten Welt nehmen Politiker gerne die Floskel vom „Helfen wir lieber vor Ort!“ in den Mund.
Nur wie…diese Frage wird duch Unwissen oder -willen nicht gestellt.

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Im Sudan, in Äthiopien, in Ostafrika sterben zur Zeit Tausende jeden Tag durch die Folgen der Dürre.
Europa ertrinkt förmlich im Süßwasser, drei Wasserpipelines durch das Mittelmeer würde Afrika nicht nur bewässern, sondern nachhaltig Süßwasser in den hiesigen Wetterkreisläufen hinzu pumpen.
Afrika könnte, wenn nachhaltig auch noch geholfen wird, zu Millionen neue Bäume zu pflanzen, klimatisch abgefedert werden.

Man müsste nur wollen.

Hinderlich bei solchen Lösungsansätzen ist das Geld (und natürlich der schnelle Wahlerfolg).
Wer greift wirklich konkrete Maßnahmen an, wenn diese nur Ausgaben, aber keine Einnahmen versprechen?
Richtig…

Die Erde ist überfischt.
29% der Spezies von Fischen, die uns zur Nahrung dienen, können nicht mehr selbstständig die Population erhalten.
70% sind an der Grenze der Belastung. (Stand 2016)
Die Folgen können gar nicht abgeschätzt werden, wenn die matitime Nahrungspyramide kollabiert.

Was machen die verantwortlichen Staaten? Sie wechseln nur die Gründe, beuten andere Gebiete aus.

Eigentlich müssten die Politiker der Welt schon längst für 10 Jahre ein Fischverbot für Menschen abseits der Küstengebiete, wo davon gelebt wird, aussprechen.
Oder zumindest strengste Limitierung.

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Warum das nicht getan wird?
Weil Milliarden-Industrien andere Interessen pflegen, das Geld wichtiger ist.

Die Welt platzte vor Menschen aus allen Nähten, die kausalen Folgen sind nicht berechenbar.
Im Grunde zeigen alle Pfeile schon längst Richtung „globale Geburtenkontrolle“, weil uns sonst die schiere Menge an zu fütternden Mündern über den Kopf wächst und den Niedergang unserer Umwelt beschleunigt.

Wäre nicht „eine“, sondern die einzige nachhaltige Methodik, einen Kollaps der Zivilisation auf Dauer abzuwenden.

Nein, die Politik denkt nicht daran, sondern propagiert weiterhin das Eldorado des Wirtschaftswachstums.
Obwohl jeder von uns weiß, dass ewiges Wachstum nicht möglich ist.

Liebe Politik: Die Welt braucht keine Kleinkrämerei, keinen Nationalismus, keine Gier mehr.
Der Globus verlangt nach Lösungen!
Diese liegen auf der Hand, man sollte sie nur endlich anvisieren!

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BMGF – Ministry of silly reasons


ZUInzwischen ist hinlänglich bekannt, dass immer mehr Staaten (darunter Riesen wie Kanada oder die fünftstärkste Wirtschaftskraft der Welt, Kalifornien) Cannabis legalisieren.

Selbst die UNO gibt den „War on drugs“ wegen stursinniger Unsinnigkeit verloren.

Deutschland, regiert von einer repressiven CDU, gibt auch schon langsam klein bei und erlaubt Cannabis für medizinische Zwecke.

Hier in Österreich allerdings laufen die Uhren anders.

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Wie hierzulande gewöhnlich, knickt die Politik stets ein, wenn es um Interessen geht und produziert einen faulen Kompromiss für Lobbies nach dem Anderen.

Bei der Cannabis-Legalisierung ist unsere Politik schon seit Jahren auf einem Weg, der lächerlicher nicht sein kann.

Ein Beispiel sind die hiesigen Grow-Shops, die Hanfstecklinge und -samen verkaufen dürfen.
Ebenso alle möglichen Utensilien zur Cannabis-Zucht für zu Hause.

Warum?
Weil ein klassisches Larifari-Gesetz einen Graubereich an Markt zulässt, um wenigstens ein wenig Steuern einzusacken.
Schließlich darf man Cannabis-Pflanzen züchten, aber man darf sie nicht zum Blühen bringen…so wird zwar jedem im Lande die Zucht erlaubt, aber (wer wirklich glaubt, Menschen kaufen sich die Cannabis-Pflanze als Zierpflanze, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten) jeder Mensch, der dies macht, fällt in einen rechtlichen Graubereich und liefert sich der staatlichen Willkür aus.

Und so wurden die Growshops in der Anfangsphase regelmäßig durch Razzien belästigt und deren Kunden von den gegenüberliegenden Straßenseiten von den Behörden fotografiert.

„1984“ lässt grüßen…

Auf einem weiteren Schauplatz verdient der Staat durch die AGES Millionen, indem sie dieser das Quasi-Monopol für THC-haltigen Hanf vergab.
Die AGES exportiert die Ernten nach Deutschland, wo aus den Buds synthetisches Cannabis-Extrakt (so zum Beispiel „Dronabinol“) produziert wird.

Unzählige Schmerz-, Parkinson-, Depression- und sonstige PatientInnen, die Cannabis dringend nötig hätten, müssen danach bis zu 400 Euro für ein kleines Fläschchen bezahlen.
Und die Krankenkassen verweigern die Kassenleistung.

Nicht leistbar bleibt Dronabinol für viele ein unerreichbares Ideal, weil der Staat mitsamt seinen Vasallen in den Kassen dafür sorgt, dass man Arzneien mit unzähligen Nebenwirkungen verkaufen kann, indem man Cannabis verweigert.

Das geht dem Staat, der im Hintergrund von der Raiffeisen-Group mit all den Pharmakonzernen, unterstützt von der AGES, aber noch nicht weit genug.
Kaum wird THC-armes Cannabis, dessen THC-Wert unterhalb der erlaubten Grenze ist, produziert und verkauft, wird auch hier versucht, den Riegel vorzuschieben.
CBD-Hanf, in zahllosen Studien als multiples Heilmittel mit kaum Nebenwirkungen geadelt, soll nun auch für den freien Handel verboten werden.

Ein Schelm, wer an Lobbying und Freunderlwirtschaft denkt, oder?
Denn schließlich ist es ja das „böse“ THC, das die Welt ins Chaos stürzt, schenkt man den konservativen Medien und Parteien Glauben.

Nein, nicht nur, dass Österreich weiterhin stur an alten und schon längst widerlegten Vorurteilen festhält, wider allen Erkenntnissen und einem sattsam existierenden Markt zum Trotz…man könnte ja jährlich Milliarden an Steuergeld einnehmen, die Exekutive in Milliardenhöhe entlasten, und das eingenommene Geld ähnlich wie in Colorado zweckgebunden in Bildung und Prävention stecken.

Jetzt soll auch CBD der Garaus gemacht werden.

Die Begründung, die ich mir vom Gesundheitsministerium holte (weitere Antworten bleibt es mir schuldig), „jumps the shark“ (Synonym für „sprengt alle Grenzen der Lächerlichkeit“).

Hier die bisherige Konversation:

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Meine Antwort darauf:
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Seit drei Tagen bleibt mir das BMGF eine Antwort schuldig.

Man halte also fest: Um CBD zu verbieten und befreundeten Unternehmen damit den weiteren Profit zu sichern, versteckt man sich hinter der UNO-Resolution, die schon längst von einigen Staaten (Tendenz stark steigend) wie in 23 Staaten der USA, Kanada, Niederlande, Portugal, Tschechien, Uruguay, Jamaika etc. umgangen wird.

Ein gesellschaftlicher Fortschritt und ein Stopp der Gefährdung von tausenden Existenzen durch den Staat jährlich wird also weiterhin mit fadenscheinigen Begründungen (Gesundheitsgefährdung ist dezidiert ausgeschlossen) abgelehnt.
Nein, das Gesetz soll noch strenger werden…

Skandal?
Ja und nein.

„Ja“ aus nachvollziehbaren Gründen.
„Nein“, weil wir das Herumwurschtln der feigen Politik hierzulande schon längst kennen.

Gebt Cannabis endlich frei!
Jeder Tag, der vergeht, ruiniert Existenzen und verhindert ein Ende der Qual tausender PatientInnen in Österreich!
Im Grunde gehören die verantwortlichen PolitikerInnen schon längst wegen Menschenrechtsverletzungen vor Gericht.

Update vom 29.Mai:

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„Die Evidenzlage“ ist also „mäßig“, aha.

Meine Antwort:

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Türkei – Manche mögen’s heiß


So, es ist offiziell: Erdogan ist Diktator.

So entsetzlich, wie es für die europäische Wertegemeinschaft ist, so deutlich müssen jetzt auch die Schritte Europas gesetzt werden.

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Da eine überwiegende Mehrheit der Auslandstürken „Evet“ gestimmt haben, wäre es nun Zeit, diese (bei Mitgliedschaft in der ATIB oder der UETD kann man das leicht eruieren) ihre eigene Suppe schmecken zu lassen.

Diese TürkInnen unterstützen jemanden, der Österreich und Deutschland als Nazi-Länder verunglimpft.

Sie sind höchstwahrscheinlich für die Todesstrafe.

Sie wollen einen religiös gefärbten Staat, der Oppositionelle inhaftiert und verschwinden lässt.

Sie wollen einen Staat, der Minderheiten (Kurden) unterdrückt.

Sie wollen einen Staat, der von einem Diktator regiert wird.

Nun, bei Doppelstaatsbürgerschaft sollte die österreichische auf der Stelle hinterfragt oder gleich entzogen werden.
Türkische StaatsbürgerInnen, die Mitglieder obiger Vereine sind, sollten sofort „Heim ins Reich“ geschickt werden.

Europa ächzt selbst unter einem Trend nach rechts.
Die Nazis werden hierzulande immer mehr.

Fremdländische Nazis, die unsere Wertegemeinschaft nicht mittragen wollen, sind hier nicht willkommen.

Umso willkommener sind jene, die „Nein“ stimmten und sich für die Demokratie einsetzen.

Schickt sie nach Hause, sonst sitzt Europa auf einem Pulverfass, das sich noch böse rächen kann.

Es ist höchste Zeit, die Demokratie mit demokratischen Mitteln zu verteidigen und jene, die damit nicht einverstanden sind, in ihre geliebte Diktatur zu hieven.

Erdogans Land entschied sich vor allem durch die AuslandstürkInnen für eine Diktatur desselben.
Hier sollte die Toleranz enden, denn ansonsten könnte es noch schlimme Krisen als Folge haben.
Vor allem für „westliche“ TürkInnen, die jetzt schon bedroht und erpresst werden, wäre es wichtig, endlich ohne Druck ihren produktiven Anteil an menschlichen Werten mittragen zu können.

Entweder-oder, andere Alternativen gibt’s kaum.

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Die Mutter aller Bomben


Sie wiegt fast zehn Tonnen, diese „Mutter aller Bomben“.

Als „Mutter“ trägt diese Waffe fast sechs Tonnen Sprengstoff in sich, der knapp über der Erde zur Zündung kommt.
Nicht die Sprengkraft an sich ist das Tödliche, sondern die Druckwelle, genannt „Machwelle“.

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Dieser Machwelle kann sich in einem großen Umkreis kein Lebewesen entziehen und haucht auf der Stelle das Leben aus.
Neben dem danach von den Russen entwickelten „Vater aller Bomben“, womit sich der perverse Euphemismus erfüllt hat, ist die GBU-43/B die heftigste nicht-nukleare Waffe.

Und gestern, am 13. April 2017, erlangte dieses Mordstück zum ersten Mal traurige Berühmtheit, weil die USA unter Donald Trump sie auf afghanischem Gebiet niederfallen ließ.

Man erinnere sich:

Der Krieg in Afghanistan wurde von den USA als „beendet“ erklärt.

Noch vor einer Woche wurde Syrien bebombt, zuerst vermutlich von Assad, danach von den USA (wo ja „leider“ der eine oder andere Zivilist auch am falschen Ort zur falschen Zeit war).

Von der USA, deren Präsident noch im Wahlkampf vollmundig vom Ende der Einmischung im Ausland und Konzentration auf innerpolitische Angelegenheiten sprach.
Einem Präsidenten, der den WählerInnen Isolation versprach.

Dieser Präsident schaffte es in drei Monaten, China, Australien, Japan, Deutschland und Russland vor den Kopf zu stoßen.

Er versprach vollmundig Frieden, um kurz nach seinem Amtsantritt durch eine spontane „Strafaktion“im Jemen (mit dem sich die USA natürlich nicht im Krieg befindet und dessen Menschen zur Zeit Hunger leiden), die natürlich schiefging, Soldaten- und noch viel wichtiger, Zivilistenleben kostete.

Erhöhte das Militärbudget der USA massivst, nur um Obamacare und andere soziale Projekte zu attackieren.
Zugleich startete er ein massives Programm zur Förderung von Kohle in seinem Land, die Klimaerwärmung bewusst befeuernd.

Er provoziert den wahnsinnigen Machthaber Nordkoreas, Kim Jong-Un, indem er eine Flotte mit fünf Zerstörern vor der koreanischen Küste auffahren lässt.

Spricht inzwischen von „Präventivschlägen“.

Die rechten Parteien dieser Welt jubeln ihm zu, da er ja „gegen Terroristen“ vorgeht.

Mir erschließt sich der Unterschied von einem LKW, der in eine Menge rast, zu einem Bomber-Angriff nicht, wenn es um den Begriff „Terror“ geht.

Unsere Welt steht dank solcher Monster wie Trump vor dem Scheideweg.

Nur stellt sich langsam die Frage: Lässt sie sich das gefallen?

Will eine klare Mehrheit der Menschen sich wirklich unter das Kuratel all der Rechten stehen, die für Selbstbedienung, Ausgrenzung und Krieg auf der ganzen Welt stehen?

Wieso wehrt sich der Planet eigentlich niemals gegen diese Wahnsinnigen?

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Projekt „Weltumwanderung“


Aussteigen.

Ein verlockender Gedanke, mit dem vermutlich die meisten von uns schon gespielt haben.

Manche wollen einfach nur in einem fremden Land leben und die Heimat hinter sich lassen.
Andere gehen den Jakobsweg.
Wiederum andere kaufen sich ein kleines Häuschen am Lande und frönen dort ihren Lebensabend.

Es gibt vielerlei Varianten des Aussteigens.

Ich selbst werde in Kürze auch aussteigen.
Nein, das Internet und auch das Weltgeschehen werden mich mitbegleiten, da ich ein großes Ziel anvisiere.

Spätestens zu Beginn 2018 schnüre ich meinen Ranzen und beginne, die Welt zu Fuß zu entdecken.

Manche machten es schon und erfuhren damit einen Weisheits-Grad, der kaum mit anderen Mitteln erreichbar ist.

Einer davon ist Jean Béliveau, Kanadier, der sich mit 45 entschloss, per pedes die Welt zu umreisen.

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http://www.fr.de/panorama/weltumwanderung-der-67-000-kilometer-mann-a-996507

Dies wird von mir nun wiederholt, oder zumindest versucht, schließlich kann man auch bei maximal akribischer Vorbereitung niemals sicher sein, welche Hindernisse einen erwarten werden.

Meine Strecke wird ungefähr 70.000km umfassen, wobei ich alle Kontinente außer Australien (diesen Kontinent zu Fuß zu durchqueren halte ich für Selbstmord) intensiv begehen werde.

Anders als Béliveau werde ich von Beginn an ein Online-Tagebuch und einen Video-Blog führen, um interessierte Menschen teilhaben zu lassen.
Auch bin ich mir durch einhellige Aussagen in meiner Umgebung über die Größe des Unterfangens, als auch über die Gefährlichkeit bewusst.
Zusätzlich werde ich meinen Hund mitnehmen, da es das einzige Lebewesen ist, wofür ich noch persönliche Verantwortung trage.

Meine Kinder sind erwachsen, ich habe keine Partnerin, bin 44 und topfit…der Zeitpunkt zur Erfüllung meines Lebenstraumes ist also perfekt.

Ein Unterfangen wie dieses inkludiert auch große soziale Verantwortung, die ich bei Bedarf überall wahrnehme, wo es gefragt ist.

Wandert man um die Welt, stellt man sicher eine Art „Botschafter“ dar, der so einiges erzählen und austauschen kann.
Diese große Verantwortung werde ich auf keinem Ort der Reise scheuen.

In meiner geplanten Route befinden sich viele gefährliche Etappen.
Diese Gefahr bedingt sich durch die Einsamkeit der Strecken und der Länge, auch durch manchmal prekäre Witterung.
Deshalb bereite ich mich bis zur Abreise (Termin ist entweder September oder Jänner, je nach Fortschritt der Vorbereitungen. Bei momentanem Tempo, das mich enorm überrascht, wird es höchstwahrscheinlich im September soweit sein.)

Die „längste Gassirunde ever“ wird auch durch persönliches Survival-Training vor dem Start gekennzeichnet sein.

Bis dahin müssen aber noch etliche Hürden überwunden werden, um völkerverbindend durch die Welt zu hatschen.
Visa gehören angefragt, wegen meiner Hündin muss für die einzelnen Länder recherchiert werden, Ausrüstung muss getestet werden, Sponsoren gesucht (durch den Video-Blog, der bei Gelegenheit täglich, in manchen Gegenden wie der Wüste Gobi aber mangels Empfang unregelmäßig, hochgeladen wird, gibt es auch dementsprechende Reichweite für Werbung), um die Reise nicht durchzufinanzieren, sondern bei Bedarf und Verlust von Equipment nachrüsten zu können.

Unterstützung jeglicher Art, ob durch Beratung, Hilfe vor Ort (zum Beispiel, wenn es um einen Brunnen für ein Dorf geht etc.), Besuch auf der Strecke usw. wird gerne angenommen.

Mir ist in vollster Weise bewusst, welch Mammutprojekt dies für eine einzelne Person ist, um den Planeten zu wandern.

Doch sehe ich es so:

Die Welt intensiv erkundend ist das größte Abenteuer, das ein menschliches Leben bieten kann.

Was soll es mehr geben als alle Eindrücke, die der Planet bieten kann?

Man lebt nur einmal und sollte niemals im Alter hadern, seine Träume nicht verfolgt zu haben.

Hier vorerst die provisorische Facebook-Seite, die von einer offiziellen Webpage, inkl. Vorbereitungs- und Reise-Tagebuch, in der nächsten Zeit ergänzt wird.

https://www.facebook.com/Projekt-Weltumwanderung-395921207458367/?ref=bookmarks

Also: Bei gewollter Partizipation des größten für einen einzelnen Menschen erreichbaren Zieles freue ich mich über jede Kontaktaufnahme durch die verschiedensten Menschen.
Vor allem Menschen mit ähnlichen Reiseerfahrungen werden gerne konsultiert.

Stay tuned 4 news!

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Offener Brief an Christian Kern


Freundschaft, Genosse Kern!

Ich hoffe, diese Anrede ist für dich nicht zur Floskel verkommen, da man sich in all dem, was zur Zeit passiert, nicht mehr sicher sein kann, ob ich mich grundsätzlich einem Sozialdemokraten zuwende.

Als du letztes Jahr den Vorsitz der österreichischen Sozialdemokratie übernahmst, waren (fast) alle guter Hoffnung.

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Du wurdest überall hofiert, fast ikonenhaft umschmeichelt, es entstand in der Bewegung fast ein Personenkult, den ich zutiefst ablehne.

Mein Wort war von Beginn an „Bitte hört auf, ihn zu bewundern. Bewundert ihn bitte erst, wenn ihr wisst, wofür er steht!“
Auch hob ich in Gesprächen (virtuell) den warnenden Zeigefinger und mahnte, dass nicht einmal Gandalf Wunder vollbringen könnte, wenn man einen blockierenden Arbeitspartner vor sich hat.

Ich betrachtete deine Nominierung zum Parteichef also skeptisch, war aber gleichzeitig froh, den unsäglichen Werner Faymann los zu sein.

Befürchtungen hatte ich jedoch keine großen, deine Person betreffend.
Eher war ich in Sorge, dass du den Vorschusslorbeeren durch menschliche Grenzen nicht gerecht werden kannst.

Jetzt hat sich in kürzester Zeit das Blatt gewendet.

Nach fast einem Jahr, indem ich stets predigte, dass schöne Worte und adrettes Auftreten noch keine Politik ausmachen und man dich an deinen Taten statt deinen Worten messen sollte, die Ernüchterung: Es ist wesentlich schlimmer als befürchtet.

Mein sozialdemokratisch pochendes Herz verkrampft beim Gedanken an dem, was unter deiner Bundesregierung geschieht.

Erkläre es bitte, was hier abläuft.

Nicht nur, dass es augenscheinlich ist, wie du mit deinem Team in beinahe panischer Angst vor der FPÖ und ihren Forderungen kontinuierlich einknickst bei Fragen der Menschlichkeit und demokratischen Werten.
Nein, der Rechtsruck wird durch deine Mannschaft zusätzlich befeuert!

Bevor ich konkret werde, will ich kurz beschreiben, was ich mir unter moderner sozialdemokratischer Politik vorstelle:

In einer Welt, die zunehmend instabil wird – sei es ökologisch, als auch ökonomisch und demografisch – ist es Hauptaufgabe einer Sozialdemokratie, gutes Vorbild zu sein.

Vorbild in den wichtigsten Punkten der Zukunft: Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Demokratie.

Ich hätte bei diesem Koalitionspartner Nägel mit Köpfen gemacht: Entweder ihr zieht als Juniorpartner mit unseren Visionen mit, oder ihr lässt es bleiben und wir suchen die Neuwahl-Konfrontation!

Nicht aus Sturheit oder als Machtdemonstration, sondern strikt nach den Werten der Bewegung, die ich vertrete: Gleichheit des Menschen bei der persönlichen Entfaltung, Gleichheit des Menschen im Rechtswesen, Gleichheit des Menschen im politischen Einflussbereich und unnachgiebiger Drang, die in Hülle und Fülle vorhandenen Ressourcen monetärer und praktischer Natur endlich wieder einer adäquaten Verteilung zu unterwerfen.

Reichensteuer? Erbschaftssteuer?
Ein unumgängliches Muss eines Sozialdemokraten, um das horrende Ungleichgewicht in unserer Gesellschaft für zukünftigen Frieden auszugleichen.

Ein Ende der Privilegien für Kulte wie die Religionen.

Einen Abbau der Verwaltung, inklusive der konkreten Überlegung, nicht nur die Krankenkassen, sondern auch die Länder straff in ihrer Unübersichtlichkeit zu reduzieren.

In Zeiten globaler Vernetzung und nötiger Tools, die uns schon längst Computer-gesteuert zur Verfügung stehen, keine Frage der Möglichkeit, sondern des Willens.

Selten nehme ich die USA als Vorbild, doch in diesem Fall kann man es getrost machen.

Bundesstaaten wie Kalifornien sind wesentlich größer, es leben weit mehr Menschen in ihm als in Gesamt-Österreich.
Noch dazu verteilt auf eine ungleich größere Fläche.

Und trotzdem funktioniert Kalifornien als EIN verwaltetes Gebiet.

Wer hier Zuflucht findet, dem soll Zuflucht gewährt sein.
Mit allen möglichen bereitgestellten Mitteln, dass diese Menschen auch Fuß fassen können in einer völlig fremden Gesellschaft.

Freilich nicht schrankenlos, weil damit jeder leiden würde, auch die schon hierher gekommenen MigrantInnen.
Dafür gäbe es, hätte man wirklichen Reformwillen und das Durchsetzungsvermögen, das hierfür nötig ist, auf jeden Fall die Mittel.

Nicht nur die finanziellen, sondern auch die humanen Ressourcen sind vorhanden, um Flüchtlinge adäquat zu verteilen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich hier in relativ kurzer Zeit einzufinden.

Aber nein, ich bin nicht an deiner Stelle und muss hilflos mitansehen, wie die letzten Funken Sozialdemokratie zum Zwecke von möglichen Wahlgewinnen bei der nächsten Wahl in den Gully geworfen werden.

Zuerst einmal frage ich dich: Wieso dürfen Mitglieder deiner Regierung, ich nenne offen die Namen Sobotka, Kurz und Doskozil, ständig die Menschenrechte aushöhlen?
Warum bekommen sie nicht einen ultimativen Maulkorb und werden bei Zuwiderhandlung aus ihrem Amt entlassen?

Sobotka unterminiert die Grundrechte der Demokratie, und du lässt ihn gewähren…

Aber nein, du gehst noch weiter!

Du lässt ihn nicht nur ständig sein inkompetentes Schandmaul öffnen, du unterstützt ihn und seine Gesinnungsgenossen noch mit einem Pakt, der nicht nur Asylwerbern, nein, auch EU-Ausländern mindere Rechte für die Zukunft gibt.

Dem nicht genug willst du jetzt auch wegen 50(!) minderjähriger Flüchtlinge der EU ein Ultimatum stellen.

Oppositions-Rabauke Strache und seine primitiven Unmenschen in seinem Rücken reiben sich die Hände – Österreich wird wieder repressiver und verliert sukzessive seinen Ruf als „Insel der Seligen“.

„Ja!“, könnte der durchschnittliche Strache-Fan jetzt sagen, „es ist Zeit!“.
Doch betreffen Kürzungen, die in den Ländern passieren, auch die meisten von ihnen.

Der Unrechtsstaat wird wieder greifbar.
Das Demonstrationsrecht kastriert.
Überwachung ist kein Mythos mehr.

Als Sozialdemokrat, der das Wort mehr ernst nimmt als all die uralten Aussagen von Adler, Renner und Co. (ich teile das Wort nämlich streng in die Bestandteile „sozial“ (gnädig, barmherzig, menschlich) und „demokrat“ ein), bin ich entsetzt, wie du, immer adrett gekleidet und aalglatt, die Werte einer Bewegung, für die Tausende Menschen in den Tod gingen, für einen Pakt und billige WählerInnenstimmen einfach ignorierst.

Meine letzten Worte richte ich an alle wahren SozialdemokratInnen: Geht nicht mit!
Der nächste NR-Wahlkampf kommt!
Boykottiert eure Mithilfe im Wahlkampf, sollte sich die Richtung dieser Regierung nicht ändern!
Sollen sie doch selbst für Stimmen rennen und sich vor den Menschen rechtfertigen!

Ich bin und bleibe jemand, der an Menschlichkeit glaubt.
In allen Facetten.

An die Bundes-SPÖ unter Kern jedoch glaube ich nicht mehr.
Diese ist für mich vom Paulus zum Saulus geworden, ging also den negativen Weg.
Eine Mannschaft wie diese verdient keine Unterstützung eines Sozialdemokraten.

Relocation?
Nein: „Hoch die internationale Solidarität„, vor allem in Zeiten der Globalisierung!

Zu guter Letzt lies dir folgenden Text durch.
Das ist das sozialdemokratische Grundprinzip.
Befolge es endlich!

PS: Für diesen Text brauchte ich zehn Minuten.
Dafür benötigt es keine Spin-Doktoren oder großartige Studien, sondern Herz.

Freiheit
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten treten für die Freiheit jedes und jeder Einzelnen im Sinne sozial verantworteter Selbstbestimmung ein. Die Freiheit des bzw. der Einzelnen ist für uns die Voraussetzung für die Freiheit aller in der Gesellschaft. Freiheit bedeutet nicht nur die Absage an jegliche Form der Diktatur und autoritärer Systeme, sondern hat auch materielle und soziale Voraussetzungen: Erst durch Bildung, Information und entsprechende materielle Absicherung können Abhängigkeiten überwunden, Wahlmöglichkeiten geschaffen und damit Freiheit lebbar gemacht werden. Nur unter solchen Voraussetzungen ist ein Leben in Freiheit und Sicherheit möglich, und damit die Grundlage für Selbstbestimmung geschaffen.

Gleichheit
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind davon überzeugt, daß jeder Mensch in seiner Einmaligkeit und Individualität gegenüber allen anderen Menschen gleichberechtigt und gleichwertig ist. Daher sind alle Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit gleich an Rechten und Würde; deshalb wollen wir für alle Menschen Chancengleichheit durchsetzen -unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft und ihrem Einkommen, ihrer körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Weltanschauung, ihrem religiösen Bekenntnis oder ihrem individuellen Lebensentwurf. Zur Chancengleichheit gehören für uns das Recht auf Arbeit und Bildung sowie gleiche politische und soziale Menschenrechte. Menschen, die schwächer und benachteiligt sind, haben ein Recht auf besondere Unterstützung und Förderung.

Gerechtigkeit
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen uns für Gerechtigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen ein. Wir treten daher für eine gerechte Verteilung aller gesellschaftlichen Chancen und Güter ein, insbesondere von Arbeit und Bildung so¬wie Einkommen und Vermögen. Wir treten für die gleichberechtigte Teilhabe aller an der Gesellschaft ein und stehen dabei an der Seite der sozial Schwächeren. Unser Ziel ist eine Gesellschaft freier und gleicher Menschen, in der die Klassenunterschiede überwunden sind.

Solidarität
Solidarität im Sinne von Rücksichtnahme auf den Nächsten und Bereitschaft zu gemeinsamem Handeln ist die Basis für die politische Verwirklichung der Ziele der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. Solidarität bedeutet Verantwortung für die Gemeinschaft und damit die Verpflichtung, sich für andere einzusetzen und gesellschaftliche Aufgaben im Interesse unserer Grundwerte zu erfüllen. Sie ist letztlich die Grundlage des sozialen Zusammenhalts und das wirksamste Instrument zur Durchsetzung gerechterer Lebensbedingungen. Internationale Solidarität umfaßt alle Völker.

Alle diese Grundwerte – Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität – sind gleichrangig. Nur ihre gemeinsame Verwirklichung kann allen Menschen ein erfülltes Leben in Frieden und Freiheit gewährleisten.

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