Österreichs mögliche nahe Zukunft…


Eifrige Verfolger meines Blogs kennen meine ideologische Einstellung schon längst.
Mich vorzustellen ist also nicht nötig.

Bei diesem (solange der Blick in die Zukunft gerichtet ist, zum Glück NOCH nicht realem) Blick in die nächsten Jahre möchte ich darauf hinweisen, wohin Österreich schlittern könnte.

Deshalb obiger Hinweis darauf, wo ich politisch stehe.
Ich bin Sozialdemokrat, nehme das Wort sehr ernst.
Unten angeführtes Szenario schrieb ich aber nicht auf Grund meiner Überzeugungen, sondern da sie logische Folgerungen des Ist-Zustands der Republik sein können.

Sollte nichts davon eintreffen, wäre ich für meinen Irrtum mehr als dankbar.
Die Bedeutung meines Irrtums wäre weiterhin sozialer Frieden.
Was gäbe es mehr, dass ich mir wünschen würde?

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2019
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März 2019: Nachdem das tägliche Aufschaukeln von Emotionen beider Seiten des politischen Spektrums einen neuen Höhepunkt erfährt, weil die FPÖ laut darüber nachdenkt, das Recht auf Asyl komplett zu streichen, hagelt es Morddrohungen gegen oppositionelle Politiker.

Ebenso wird in einer unvergleichlichen Aktion mehreren Medien die Legitimation gestrichen, weiterhin News direkt von den Ministerien zu beziehen.
Darunter die „Klassiker“ Standard, Kurier und Falter.
Dazu kommen Puls 4 und Kontrast.at

Sebastian Kurz stellt sich daraufhin auf die Seite der FPÖ und nimmt erstmals das Wort „Feinde“ im Mund, gerichtet an die Opposition.

Die Fronten verschärfen sich, woraufhin es bei einer Donnerstags-Demo den ersten blutigen Eklat gibt.
Polizisten gehen mit Tränengas gegenüber Demonstranten vor, rechtfertigen diesen Einsatz mit Angriffen gegen die Exekutive, wovon kein Video-Material existiert.

Im Parlament gehen endgültig die Wogen hoch: Oppositions-Politiker nehmen zum ersten Mal das Wort „Staatsterror“ in den Mund.
Mehreren Abgeordneten soll daraufhin nach Regierungs-Antrag die Immunität genommen werden.

Erste gewalttätige Aufstände in den Städten.
Zum ersten Mal Verletzte.

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Sommer 2019: Zum ersten Mal werden die Kürzungen im Sozialbereich spürbar.
Die Anzahl der Raubüberfälle nimmt drastisch zu, immer öfter sind verzweifelte Mindestsicherungsbezieher als Täter verwickelt.
Ihr Motiv: Verzweiflung und Hunger

Erste Aufstände in Asylheimen.
Nachdem das Innenministerium die Asylwerber-Betreuung in staatliche Hände gezwungen hat, werden immer öfter Berichte über Misshandlungen von Flüchtlingen in diesen Anstalten publik.
Als zum ersten Mal ein schwerverletzter Wachbeamter ins Krankenhaus eingeliefert wird, kommt es zu ersten konkreten Attacken auf Asylwerber im Alltagsleben.

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Im Laufe des Jahres 2019 erschüttert eine Weltwirtschaftskrise den Planeten.
Lange angekündigt, platzen gleich mehrere Blasen: Immobilien-Blase in den USA (erneut), Kredite in Milliardenhöhe fallen aus, die Börsen brechen zusammen.

Kurze Zeit später ist diese Krise in Europa angekommen: etliche Menschen landen bis zum Jahre 2020 nicht nur beruflich, sondern auch physisch auf der Straße.

Es kommt, wie es kommen muss: Die Kriminalität steigt sprunghaft in den Städten!
Permanent ansteigende Armut explodiert in den ersten koordinierten Ausschreitungen bei einer Demonstration.

Als der erste Polizist stirbt, knallt die FPÖ ganz „plötzlich“ ein Ermächtigungs-Gesetz auf den Tisch.
Mit der Begründung, dass die „radikale Linke“ eine Gefahr für den Staat darstellt, wird ein Verbot der SPÖ laut diskutiert.

Es schaukelt sich nun endgültig auf: Die Sozialdemokratie, sich in einem Deja-Vu wähnend, sieht sich gezwungen, wie einst 1934 zu den Waffen zu greifen.

Da die FPÖ das Waffenmonopol über Bundesheer und Polizei besitzt, dominieren neue Straßenkämpfe das früher friedliche Stadtbild.
Die FPÖ rüstet nun endgültig auf, verteilt scharfe Waffen an Mitglieder und Sympathisanten, die sich neu organisieren.

Der Eskalation sind nun Tür und Tor geöffnet…

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2020
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Nachdem die Aufstände niedergeschlagen wurden, bleibt der Ausnahmezustand aufrecht.

Sozialdemokraten gelten als „Feinde des Volkes“ und werden gezielt gesucht.

Einzelne Lynchmorde in den ländlichen Gebieten, oft mit persönlichen Vendetta-Ambitionen gewürzt, greifen um sich.

Mittlerweile werden nicht nur Asylwerber drangsaliert, sondern schon längst die ersten Muslime.

„Kauft nicht bei Muslimen“ wird zwar wohlweislich nicht wortwörtlich geschrieben, doch werden die ersten Boykotts von FPÖ-Politikern propagiert.
Im Rückenwind wähnt sich die extreme Rechte in unserer Regierung durch einen europaweiten Trend, in dem Muslime ständig steigender Gewalt ausgesetzt sind, vor allem in Frankreich, Belgien und Großbritannien.

Sebastian Kurz lässt sich Vollmachten zum „Durchgreifen“ ausstellen, deren Handlungsfreiheit er sofort an seinen Koalitionspartner überträgt.

Es gibt überall Fälle von politischem Lynchmord und Straßenschlachten.

Österreich an der Schwelle zum Bürgerkrieg…

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Klingt das fantastisch?
Nur auf den ersten Blick.

Da die FPÖ gleich nach dem Jahreswechsel in seltsam koordinierter Form zwei Postings der zwei höchsten Klub-Parlamentarier, nämlich HC Strache und Johann Gudenus, veröffentlichte, ist dies nicht mehr so abwegig.

 

 

Zum ersten Mal in der Geschichte der zweiten Republik nennen Regierungs-Politiker das Wort „Feind“ mit Blick auf die Opposition.
Dies ist ein Frontalangriff auf die Republik, hier braucht man nicht beschönigen.

Wenn sich eine Regierungs-Partei derart brachialer Wortwahl bedient, ist dies Kalkül.
In der eigenen Anhängerschaft soll die Linke (womit subtil die Sozialdemokratie gemeint ist) zum Feindbild stilisiert werden.
Diese „Linke“ umfasst de facto alle kritischen Menschen, denn wer „links“ ist, definieren FPÖ-Politiker seit Jahren nach Lust und Laune.

Diese Taktik hat Tradition: Schon die NSDAP konnte ihre Diktatur nur durch Ausschaltung der Opposition durchsetzen.
Dazu nutzte sie Ermächtigungs-Gesetze, die 1933 nach und nach dem Reichstagsbrand folgten.
Marius van der Lübbe, der Brandstifter, war als kommunistischer Einzelkämpfer ein wunderbares Mittel zum Zweck.
Als 1934 die ersten Sozialdemokraten und Kommunisten in Dachau interniert wurden, war es zu spät.

Ähnlich agierte Recep Erdogan gegenüber der Gülen-Bewegung.
So lange Gülen seinen Einfluss legal geltend machen konnte, war der AKP Bewegungsfreiheit noch unterbunden.
Erst mit dem „Putsch“ konnte endlich das Halali auf die Opposition geblasen werden.

Diese zwei Postings eines Vizekanzlers(!) und dessen Klubobmanns suchen seinesgleichen und stellen eigentlich zum ersten Mal einen realen Grund dar, dass Alexander van der Bellen die Regierung auflöst.
Das Problem: Da die FPÖ sowohl das Innen- wie auch Verteidigungsministerium okkupiert hat, könnte diesem Versuch des parlamentarischen Resets ein Staatsstreich folgen.

Sebastian Kurz ist hierfür die Unbekannte.
Wie ich schon in mehreren Artikeln schrieb, halte ich ihn für einen Menschen mit Absolut-Anspruch, sprich einen „Dictator in the making“.

Es stellt sich bei den Möglichkeiten, die sich in Zukunft bieten, die Frage, worin er den größten politischen Benefit für sich selbst sieht.
Dafür gibt es zwei Varianten: Neuwahlen mit dem Plan des extremen Stimmgewinns, oder Ausnahmezustand.

Eines ist seit dem freiheitlichen Angriff auf die NGO’s als auch die politische Linke klar: Diese Partei lebt von der Eskalation, weil sie ihre perfiden Pläne für einen „Law & Order“-Staat nur durch Unterdrückung jeglicher anderer Einstellungen durchsetzen kann.
Der Polizeistaat ist nur noch eine Frage der Zeit.
Das Überwachungspaket wurde aus einem Grund geplant: die in FPÖ-Augen wirklichen „Gefährder“, nämlich Oppositionelle, im Griff zu haben und „auszuheben“.

Wie gesagt: Meine größte Hoffnung ist ein fundamentaler Irrtum meinerseits.
Doch leider irrte ich in den letzten Jahren sehr selten bezüglich regionaler als auch globaler Trends…
Hoffen wir, dass mein Szenario ein Märchen bleibt!

 

 

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#Nazisraus


Der einzig wichtige Hash-tag zur Zeit auf der ganzen Welt.

 

#Nazisraus

„Law & Order“-Mentalität brachte ausnahmslos Leid, Tod und Verderben über die Menschheit.

Egal, ob FPÖ, Kurz-ÖVP, Lega Nord, Trump, Salvini, Front National, AfD und wie sie alle heißen: Ihr habt in der Politik nichts mehr verloren.
Ausnahmslos endeten solche Ansichten in Regierungen in Gewalt!

#Nazisraus

Es reicht!

spiegel

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Was Parteien über die menschliche Natur verraten


Seit sich die ersten Stämme unter Steinzeitmenschen bildeten, war Politik die treibende Kraft für ein erfolgreiches Bestehen der daran teilnehmenden Individuen.

Bis zum Beginn der Aufklärung war es in unserer DNA eintätowiert, die „Herren“ nicht in ihrem Machtgehabe zu hinterfragen.
Menschen waren entweder Herren oder Diener. Ein Zwischending war nicht erwünscht, wobei sich keine der beiden Seiten eine andere Welt vorstellen konnte.

Das Internet änderte alles.
Es veränderte in einem geradezu lächerlichen Zeitraum, verglichen mit den Fortschritten zuvor, den Horizont jedes einzelnen Menschen.
Plötzlich waren wir alle in der Lage, über den Horizont des persönlich erlebbaren hinauszublicken.

 

Dadurch ergeben sich Konsequenzen.
All die positiven Merkmale des weltweiten Datennetzes, wie dass sich jeder von uns per Knopfdruck jegliches Wissen der Welt nach Hause holen kann, werden zur Zeit von den unseligen Mitteln der Negativ-Propaganda überschattet.

Die Weiten des Internets verführten gerade jene, deren Gedankengut niemals von dem ihrer Vorbilder mit den schwarzen Uniformen abwich, mit den alten Desinformations-Mitteln im neuen, viel mächtigerem Gewande, Lügen-Kampagnen zu führen.

Der aktuelle Desavouierungs-Kreuzzug der FPÖ gegen die Caritas und andere NGO’s ist nur Symptom, keine Ursache.

Man muss sich nur die in den letzten Jahrhunderten etablierten politischen Richtungen ein wenig einsehen, um all die Überraschung aus dem Kopf zu drängen.

Welche Parteienlandschaft hat Österreich (mittlerweile ja sinnbildlich für die Parlamente der Welt, wo es kaum anders, nur mit anderen Namen und regionalen Bedürfnissen austauschbar, ist) aber?
Was versinnbildlichen die Parteien?

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Beginnen wir mal mit den Kleinst- und Kleinparteien.

Die KPÖ versucht seit jeher, ihr Weltbild der Gleichheit durchzuringen.
Menschlich absolut vorbildhaft, doch in unserer schnelllebigen und unbarmherzigen Welt geradezu lieblich naiv.
Sie hat wirklich gute Ideen, doch leider kaum die verbalen Mittel, diese auch schmackhaft rüberzubringen.

Die Grünen hadern mit ähnlichen Problemen: Eigentlich redlich in ihren Ansinnen, verstehen sie nicht, dass Menschen nicht so gerne aus ihrer Gewohnheit rausgerissen werden.
Dass die Umwelt eigentlich die EINZIGE Agenda für alle Regierungen der Welt sein sollte in heutigen Zeiten, müsste inzwischen schon eine 0,5 Watt-Birne unter den WählerInnen des Landes begreifen.
Nur leider scheiterten die Grünen an der Profilierungssucht der Oberen in der Partei…

Die „Liste Pilz“, oder nun „Jetzt!“ heißend, stellt auch eine schon längst gewohnte Facette der menschlichen Natur dar: den Protest. Was die Anderen behaupten, muss prinzipiell hinterfragt werden.
Auch hier: Nicht so übel, der Ansatz, doch durch die Protagonisten leider völlig ins Leere verlaufend.

Die „NEOS“ sind so eine Art Zwischending.
Auch deren Verhalten lässt viel Spielraum für menschliche Charakterzüge offen.
Das „ich hätte schon gerne noch mehr, will aber anderen nicht auf die Zehen treten“ ist eine perfekte Allegorie für das Inkonsequente in unserer Gesellschaft.

Kommen wir zu den „Big Three“, die „Systemparteien“.

Als die SPÖ verboten wurde im Jahre 1934, paradoxerweise von den „Christlich-sozialen“, deren Chef Engelbert Dollfuss um nichts Weniger einem letztendlich tödlichen Allmachts-Schaden anheim fiel, waren zugleich die Nationalsozialisten verbrämt.

Der Grund der Verbote konnte unterschiedlicher nicht sein: Die SPÖ versuchte, eine Diktatur zu verhindern.
Die NSDAP allerdings strebte diese selbst an -> sie war missliebige Konkurrenz, die es auszuschalten galt.

Wie es endete, ist Geschichte.

Die SPÖ spiegelt das „herzige“ in der Gesellschaft wider.
Verteilung, Gerechtigkeit, eitel Wonne für möglichst alle.
Ein sozialer Gedanke, der sich auch in der Namensgebung wiederfindet.

Dieser Aspekt wurde durch Jahrzehnte des immer obszöner handelnden Kapitalismus immer mehr zur Seite gedrängt.
Die Menschen heute denken zwar sozial, wissen um ihre Verantwortung als Individuum…doch werden sie nach all den Errungenschaften geblendet davon, dies auch verdient zu haben.

Damit wird eine positive Eigenschaft des Menschen verzerrt.
Seit dem Fall des eisernen Vorhangs kämpft die SPÖ daher mit ihrer Grundrichtung wie ein Papierschiffchen am Hang der Niagara-Fälle.

Der Fall bei den Wahlen der letzten Jahrzehnte spiegelte die Gesellschaft perfekt: Immer weniger wollen anderen etwas gönnen.
Das „ICH“ hat in den Haushalten Einzug gehalten.

Da selbst die PolitikerInnen der SPÖ schon längst den Faden ihrer eigenen Forderungen durch konträres, oft dekadentes Verhalten längst verloren, ging auch die Glaubwürdigkeit all ihrer Agenden immer mehr verlustriert.

Weshalb die SPÖ die Facette des „Ich würd ja gern, aber weiß nicht, wie“ des Menschen darstellt.
Mit sinkender Zustimmung…

Die ÖVP versinnbildlicht immer schon die Gier im Menschen.
Mit geradezu perfekter österreichischer Mentalität versucht diese Partei einerseits mit klerikalem Altruismus daherzukommen, konterkariert diesen aber gleichzeitig mit nicht enden wollender Gier.

Ein perfektes Beispiel österreichischer, ober besser gesagt europäischer Scheinheiligkeit.

Die nach wie vor große Zustimmung, die diese Partei einheimst, stellt die österreichische Mentalität perfekt dar.

Jetzt aber zur FPÖ…sie stellt die Schattenseiten des menschlichen Seins dar.

Missgunst, Neid, Aggression, Wehleidigkeit, Selbsterhöhung, Reviergehabe und Lügengebilde sind menschliche Faktoren, deren genetischer Einfluss durch den Wandel der Zeiten stets abnahm.
Menschen lernten aus Geschichte.
Mancherorts mehr, mancherorts weniger…

All die negativen Eigenschaften, die einen Menschen ausmachen, finden sich vorbildhaft in dieser Partei.
Bei manchen ist dieser Hass schon aus dem Gesicht rauszulesen.
Spontan fällt mir als sinnbildlicher Hass immer das Konterfei von Harald Vilimsky ein.
Kein überspitzt zeichnender Karikaturist hätte sich diese Human-Metapher von Unzufriedenheit ausdenken.

Dass eine FPÖ mit menschenverachtender, verlogener, gieriger, korrupter und gefährlicher Politik so Anklang findet, ist der menschlichen Natur geschuldet.
Niedrige Instinkte beherrschen nach wie vor den hochgelobten homo sapiens, der zwar unwiderlegbar die Krone der uns bekannten Evolution darstellt, dann aber doch nicht erkennt, wann er sich seinen eigenen Teich leerfischt.

Fast ein Drittel der wählenden Menschen im Jahr 2017 wählte diese dunklen Eigenschaften.
Diese destruktiven Kräfte, die sich von Zerstörung nähren.
Zerstörung von Leben (wie aktuell von Flüchtlingen, Migranten oder Kritikern), der Umwelt, den charakterlichen Stärken des Menschen, Barmherzigkeit und Optimismus.

Die FPÖ ist nichts Anderes als die „dunkle Seite der Macht“, angetrieben von purer Bosheit und dem Willen, anderen ihre Ansichten, wenn nötig mit Zwang, überzustülpen.

Dieses Gedankengut nannte man früher „nationalsozialistisch“.
Da sich an dieser Mentalität noch immer nichts änderte, sondern nur auf die aktuellen Umstände eingegangen wird (etwa, indem man nach wie vor aus Feigheit nicht fähig ist, zu seiner Ideologie zu stehen), kann man die FPÖ ruhig „Nazi-Partei“ nennen.
Es ist das Selbe wie früher.
Nicht minder gefährlich.

Und doch ist die FPÖ leider ein Synonym für das Üble in unserer Gesellschaft.

WARUM die Menschen noch immer verbreitet so denken, sollte hinterfragt werden.
Doch nicht einseitig, da dieses rechtsextreme Wesen genauso häufig in Menschen mit anderer Herkunft sein Unwesen treibt (religiöser Wahn, AKP etc.).

Wieso, in einer Welt, die so schön und bequem noch nie war, herrscht soviel Hass und Unzufriedenheit?
Sollten wir uns nicht endlich der Ursache wie den Symptomen widmen?

All die obigen Parteien, mit Ausnahme der FPÖ, haben in einer florierenden Gesellschaft ihre Berechtigung: Sie stehen für verschiedene Weltbilder, die es in einer Demokratie zum optimalen Miteinander braucht.

Die FPÖ jedoch steht für das rein Üble in den Menschen.
Mir fiele ad hoc nichts ein, das jemals positiv aus den Mündern ihrer FunktionärInnen kam.
Eine Politik des „gegen“ statt des „für“ Menschen.
Eine Politik, die nur dem Egoismus Raum bietet, ohne Rücksicht auf Verluste anderer.

„Freiheitliche“ Mentalität existiert überall auf der Welt.
Sie impliziert aber ausnahmslos in der Geschichte das selbe Ende: Krieg, Zerstörung, Leid und Tod.

Es liegt nur noch an uns, den „Sith“ in der Bevölkerung Einhalt zu gebieten, denn Politiker leiden an einer speziellen „Krankheit“, die eine FPÖ erst groß werden ließ: Egoismus!
Da die meisten Politiker aus persönlichen Motiven in Ämter fanden, sind sie kompromissbereit, wenn es ihrer eigenen Karriere dient.
Kompromisse mit einer destruktiven Kraft werden da gerne in Kauf genommen…

Die Parteienlandschaft eines Landes zeigt uns, wie die Gesellschaft tickt.
In Österreich nach wie vor rückständig, reaktionär und fortschritts-feindlich.
Deshalb auch eine stabile rechte Mehrheit.
Wobei diese auch einem Faktum – jedem Kleinkind bekannt – folgt: Dem Recht des Stärkeren, des Lauteren!
Wer lauter schreit, gewinnt mehr in dieser seelenlosen Zeit.
Menschlichkeit verkommt zum Ramschprodukt…

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Das FPÖ-Bullshit-Bingo


Als jemand, der in den 1970ern und 1980ern in einem Wiener Gemeindebau aufwuchs, bekam ich sehr viel von der Welt der Erwachsenen mit.
Vor allem von ihren Ansichten, denen ich schon als Kind kopfschüttelnd wenig abgewinnen konnte.

Weil sie keinen Sinn machten.
Weil ich schon sehr früh durch eigenes Interesse wusste, was in unser aller Vergangenheit so los war.

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Edmund Sackbauer (Karl Merkatz) und Kurti Blahowetz (Götz Kaufmann) in „Ein echter Wiener geht nicht unter“ -> exakt das richtige Wirtshausbild damaliger Zeiten!

 

Schon seinerzeit waren all diese Sätze und Mentalitäten meist der Unzufriedenheit und Frustration der eigenen Existenz gegenüber gewidmet.

Deshalb gleich meine Meinung darüber: Es wäre langsam Zeit, dass jeder in sich geht.
Seht euch euer Leben an!
Wir haben im Grunde alles, was man sich wünschen kann für ein halbwegs leiwaundes Leben!
Dazu können wir unseren Lebensstandard infrastrukturieller, bildungsmäßiger und auch natürlich wachsender Vielfalt mit absolut jeder Zeit und Gegend der Welt vergleichen.

Oida, LEUTE!
Wir haben es verdammt gut erwischt. Allesamt!

Hört endlich auf mit der Raunzerei!
So schlecht es uns im Moment gehen mag durch persönliche Rückschläge, aber auch da wissen wir: das Leben ist nun mal nicht immer lustig und fair!
Doch allesamt wissen wir weit mehr als die Menschen noch vor 50 Jahren.
Wir kennen den Vergleich, sollten schon längst eines inhaliert haben: Ein besseres Leben gibt es kaum als Gesellschaft!

Wieso also muss man unzufrieden sein?

All die unten aufgelisteten Wirtshaus-Kommentare waren immer mit grantigem Gesicht und leeren Augen gebracht.
Oft aggressiv.
Das ist Frust, simpler Frust.

Sollten wir nicht einfach endlich mal beginnen, zufriedener mit all dem Wissen, eigentlich ein unglaubliches Glück zu haben, zu sein?

Diese kamen traditionell aus Ländern mit niedrigerem Einkommen, um uns die Drecksarbeit abzunehmen.
Kanal räumen, putzen, Geschirr waschen, vor allem aber am Bau helfen.
Die Jobs dieser Gastarbeiter, vornehmlich aus dem früheren Jugoslawien und der Türkei, waren in den meisten Fällen Arbeiten, die einheimische Menschen schon längst ablehnten.

Nicht nur wegen des meist niedrigem Einkommens, sondern auch, weil schon damals viele damit argumentierten, dass sie „sicher net den Schaß mochn“.

Früh, es war damals nicht unüblich, war ich auch mit im Wirtshaus und lauschte den Ausführungen all dieser Theken-Helden.

Abgesehen davon, dass es mir schon im jungen Alter die Normalität, sich langsam zu Tode zu trinken, ein Schaudern über den Rücken jagte (zur Verteidigung der Menschen damals: Mangels Alternativen zur Freizeit-Gestaltung hatten viele nur das Wirtshaus als Ort der Kommunikation. Und den Alkohol, um den tristen Alltag ein wenig vergessen zu machen.), fiel mir der Schwachsinn der Schlagworte, die von all den Trinkern und Stammgästen im Dauerfeuer wiederholt wurden.

Achtung an all die FPÖ-WählerInnen!
Ihr könntet euch nun ganz leicht wiedererkennen!

Also, beginnen wir mit dem Bullshit-Bingo.
Doch mit Aussagen von damals, vor vierzig Jahren…
Eine Grafik erspare ich mir, denn man kann auch aus Texten locker durchstreichen, was treffend ist.

.) „Es gibt schon viel zu viele Ausländer!“
.) „Die Scheiß Tschuschen (Türken)“
.) „Früher hatten die Leute noch Disziplin! Heute werden die Jungen viel zu weich erzogen.“
.) „A klana Hitler g’herat her!“
.) „Die da oben richten es sich sowieso!“
.) „Da oben sind sowieso alle korrupt“
.) „Politiker san olle Oaschlecher.“
.) „Bei mir g’herat *** (Fall auszufüllen) aun de Waund g’stöt!“
.) „Einfach vergasen!“ (oft nach einem Kriminalfall, der in der Kronen-Zeitung breitgetreten wurde, ausgesprochen)
.) „Bei mir waratns olle im KZ!“ (Thema „Ausländer“, „Arbeitsscheue“, „Schwule“ usw.)
.) „Bald sind wir Fremde im eigenen Land“
.) „Ausländer vermehren sich wie Karnickel!“
.) „Lang geht das nimmer gut“
.) „Wann meine Tochter (mein Sohn) mit einem Ausländer nach Hause kommt, dann…“
.) „Ich bin sicher kein Rassist, aber…“
.) Gerne übertrumpfen sich jene auch damit, wer härter arbeitet und mehr vom Chef geschunden wird
.) „Wie kaunn sich der(die) des eigentlich leisten? De hackln jo nix!“ (Meist wird mit „hackelt nix“ jemand gemeint, dessen Job man nicht kennt oder dessen Arbeits-Beschreibung dem Aussprechenden unbekannt ist)
.) „De Nega san olle Wüde.“
.) „Wos wü der Nega do in Wien?“
.) „Wann meine Tochter(mein Sohn) einmal Haschisch nimmt, dann…“
.) „G’hern olle umbrocht“ (Thema „Ausländer“, „Schwule“, Konsumenten illegaler Drogen, „Politiker“, „Arbeitsscheue“
.) „Des is wos gaunz Aunderes!“ (Meistens, wenn der Sprecher angesprochen wird, dass eine Thematik bei ihm auch zutreffend ist.)
.) „Ich habe ja selber ausländische Freunde. Aber die sind ganz Anders!“
.) „De soin wos hackln und si net beschweren!“ (Thema „Ausländer“, „Studenten“, „Junge“, „Frauen“, „Politiker“ usw.)
.) „Frauen sollen si net so auscheißn!“ (Thema „Frauenrechte“. Meist von Frauen(!) ausgesprochen!) Dazu:
.) „Wos waß denn de(r)? De(r) waß net, wos Schmerzen san. Hot jo no nie a Kind kriagt!“ (Meist, wenn es um Schmerzen geht.)
.) „Haschisch habe ich nie probiert. Bin jo ka Trottl!“ (Meist, und hier musste ich schon als Teenager fast lachen, genau von jenen ausgesprochen, die schon schwer alkoholkrank waren. Viele davon leben nicht mehr, doch war Altersschwäche sicher nicht der Grund für das Ableben.)
.) „Warum soit i wos spendn? Kummt do eh nie au!“ (Schon damals!)
.) „De Politik soi amoi oi de Auslända wegraman!“
.) „Der Nochbor…“ – andere Stimme: „Inländer?“ – „Na, natürlich a Tschusch, hot…“
.) „Mochn jo nur Schuidn!“ (Aussage über die SPÖ. Bewohner lebten im Gemeindebau, bezogen schon damals jede Menge sozialer Zahlungen)

.) „Ausländer kriegen viel mehr als wir depperte Österreicher.“
.) „Ausländer muasst sei. Do kriagst olles in Oasch g’schobn!“
(Beides zu irgendwelchen Zahlungen des Sozialstaats)

Die Liste ist noch unendlich lang.

Liest man sich heute, im Jahr 2019, durch die verschiedensten Internet-Foren in sozialen Netzwerken, haben sich die Aussagen nicht im Geringsten verändert.

Schon 1986 begann die FPÖ übrigens mit der Mär von der „schleichenden Islamisierung“ und der „Umvolkung“ dank Jörg Haider, offiziell das Wirtshaus-Wording zu rezitieren.
Nur ohne dem Proleten-Einschlag natürlich.

Der Aufstieg der FPÖ begann 1986.
Ängste vor Ausländern, Moslems, Frauen und Internationalität wurden schon mit Sprüchen wie „Stop der Islamisierung“ oder „Es wird nur noch Ausländern gegeben“ gefüttert.

Heute, 2019, über dreißig Jahre danach…weder sind wir „islamisiert“, noch „Fremde im eigenen Land“
Österreich, speziell Wien, wurde nach dem Fall des eisernen Vorhangs zur zentralen Schnittstelle des florierenden Europas.
In Wien lebt jede Nationalität, die Vielfalt wurde zum Hauptmotor einer funktionierenden österreichischen Wirtschaft.

Schon in den 1980ern war Österreich ein Exportland.
Heute lebt unsere Nation mehr denn je vom Export in fremde Länder und von der Internationalität der Belegschaften in den Unternehmen.

Aber die Sprüche? Vergleichen Sie all die Postings in den Foren mit dem, was oben aus den 1970ern und 1980ern rezitiert wurde.
Fragen Sie Menschen in meinem Alter, deren Milieu ähnlich war.

Wenn diese Menschen Rassisten sind, werden sie folgendes sagen: „Ja, das war schon damals so. Aber die Situation mit heute kannst nicht mehr vergleichen. Heute ist’s viel ärger!“

Weil es eben immer schon so war…

Ein Land wie Österreich, das für sich immer den Anspruch stellte, progressiv zu sein…aber ständig an der stagnierenden Bildung in der Bevölkerung scheitert, hätte, mit einigem Bemühen, schon längst auf die amerikanische Art ein Zusammenleben arrangieren können.
Seit Jahrzehnten steht die Mentalität rechts-affiner Menschen auf der Stelle.
Garantiert hat sich auch nichts zu der Mentalität im dritten Reich geändert, es wurden nur die Sündenböcke zeitgemäß vertauscht.

Sollten wir nicht langsam Lösungen des Zusammenlebens suchen, anstatt ständig die Bevölkerungsgruppen aufeinander aufzuhetzen?

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Astrologie – Ein Zeugnis menschlicher Dummheit


Das neue Jahr ist erst ein paar Stunden alt, ich schalte das Radio ein.
Erste Stimme, die ich in diesem Jahr höre, ist die von Gerda Rogers auf Ö3…

Wie bei jedem Beginn, in diesem Fall des Kalenderjahres 2019, wird der uralte Instinkt der Menschen, etwas über die Zukunft zu erfahren, gekitzelt.

Persönlich stelle ich mir seit der Kindheit die Frage, warum Menschen unbedingt die Zukunft wissen wollen.
Sie kommt sowieso, nein, wir bewegen uns in einem stabilen Zeitstrom ständig vorwärts, leben diese Zukunft also mit jedem Moment.

Gut, es soll so sein.
Menschen sind neugierig.
Würde nur ein Mensch, der sich nicht in einer Todeszelle befindet, wissen, wann sein Leben endet…der Hang, die Zukunft zu wissen, wäre mit einem Schlag beendet.

Religionen, aber speziell die Esoterik, bieten einfältigen Geistern aber mit der Vermittlung von dubiosen „Fakten“ das, was sie wissen wollen.
Selten werden schlechte Prognosen erstellt.
Damit lässt sich kein Geld verdienen.

Astrologie ist ein eigenes Kapitel…

Früher, als die Naturwissenschaften verglichen mit heute noch in den Kinderschuhen steckten, war der Hang zum Übernatürlichen verständlich.
Menschen wussten es damals nicht besser, wodurch die Erklärung der Welt, eine der ureigenen Fragen in uns, nur mit Hokuspokus erklärbar war.

Jetzt allerdings, im Jahre 2019, sehen die Dinge völlig anders aus.
Teleskope erforschen das All und lassen uns an Welten teilhaben, die vor Edwin Hubble noch unvorstellbar waren.

Edwin Hubble war es, der 1923 am Mount-Wilson-Observatorium (Kalifornien) entdeckte, dass M31, ein Objekt des Messier-Katalogs, außerhalb unserer Milchstraße liegt.
Die Dimension der Entdeckung war ihm zu Beginn gar nicht bewusst, doch war die Tatsache, dass neben unserer Heimatgalaxie noch andere Weltenmeere existieren, bahnbrechend.

Inzwischen wissen wir, dass Milliarden dieser Sternenwelten existieren.
Milliarden und Abermilliarden von Galaxien, die wiederum, jede für sich, Milliarden von Sternen und Sternensystemen bergen.

Das Universum wuchs plötzlich ins Unermessliche, mit Dimensionen, die dem menschlichen Geist zuviel sind.

Seitdem begann der Boom der Astronomie.
Das nach ihm benannte Hubble-Teleskop lieferte ab den 1990ern Bilder, die noch kurz zuvor unvorstellbar waren.

Allen voran „Hubble Deep Field“, die vielleicht größte Fotografie aller Zeiten.

The Hubble Ultra Deep Field 2012

Das „Hubble Ultra Deep Field“ – 2004

„Hubble Ultra Deep Field“ benötigte vier Monate Belichtungszeit.
Es zeigt ungefähr ein dreizehnmillionstel dessen, was unser Nachthimmel bietet.
In diesem Foto sind ca. zehntausend Galaxien verewigt…jede für sich eine Welt mit unzählbaren Sternen.

Spätestens seit Edwin Hubble war Astrologie nur noch Quacksalberei und Hochstapelei.

Zu denken, Sterne mit einem Abstand von vielen Lichtjahren hätten Einfluss auf unser Leben, ist diplomatisch formuliert einfach nur verrückt.

Aber gehen wir die Fakten durch, die wir wissen.

Falsche Zahl von Sternbildern im Tierkreis

Die Tierkreiszeichen, wie wir sie kennen, bieten jeden Tag in Medien Spekulation für den kommenden Zeitraum, ob Tag, Monat, Jahr.

Liest man die Horoskope, lässt sich aus den Texten IMMER passendes rauslesen, wenn man daran glaubt.
Horoskope sind dadurch vielleicht die gefinkeltsten Texte, die es gibt.
Mit geradezu genialer Verallgemeinerung bietet sich für alle simplen Geister die Möglichkeit, sich den Tag schönzureden.

Man kann es drehen, wie man mag -> am Ende passen die Aussagen.

Auch mangelnde Selbstreflexion lädt zu Zustimmung ein.
Dass gewisse charakterliche Eigenschaften zu gewissen Sternzeichen passen, lässt sich durch verzerrte Selbstwahrnehmung ausnahmslos zurechtbiegen.

Doch gibt es 13(!) Tierkreiszeichen, nicht zwölf.

Damit die Sternzeichen in den Kalender mit zwölf Monaten passen, wurde eines der größeren Tierkreiszeichen einfach unter den Tisch gekehrt – der Schlangenträger
Mit 13 Tierkreiszeichen ließe sich der Kalender nicht so hervorragend anpassen, weshalb er einfach gestrichen wurde.

Ein zusätzliches Tierkreiszeichen bedeutet allerdings, dass die Position der Sterne jährlich variiert.
Dass jedes Jahr zur selben Zeit das gleiche Sternbild am Firmament steht, ist also nicht gegeben.

Der Astrologie ist es egal…

Ach ja, die Position der Tierkreiszeichen wurde von der Astrologie übrigens nie geändert.
Astrologie ist mehrere tausend Jahre alt.
Die Position der Sterne am Nachthimmel, trotz fix zu wirkender Stellung, hat sich seitdem enorm verändert.

Wer vor 2000 Jahren also Krebs war, könnte heute Fisch sein.
Oder umgekehrt.

Nächster Punkt…

Relevante Objekte

Nach wie vor wird in Horoskopen Pluto implementiert.
Inzwischen wissen wir, dass dieses ferne Objekt einer von wahrscheinlich hunderten Zwergplaneten in unserem Sonnensystem ist.
Seit 2006 wird Pluto deshalb nicht mehr als Planet geführt, sondern bekam seinen Platz unter den Zwergplaneten.
Zusammen mit Ceres, Eris, Quaoar, Sedna, Makemake und mittlerweile vielen mehr
Erst vor zwei Wochen wurde der Fund eines neuen Zwergplanet-Kandidaten außerhalb der Pluto-Bahn gemeldet.

„2018 VG18“, so seine vorläufige Bezeichnung, reiht sich in eine lange Liste ein.

Pluto ist viel weiter entfernt als Ceres, der im Asteroidengürtel gefunden wurde.
Weshalb Pluto also Einfluss auf unser Leben nehmen sollte, Ceres aber nicht, bleibt ein Rätsel…

Weshalb der Uranus oder der Neptun auf unser Leben wirken soll, ebenso.
Inzwischen ist ja nachgewiesen, dass das mit Abstand massereichste Objekt neben der Sonne, Jupiter (zusammen mit Saturn hat Jupiter ca. 90% der Planetenmasse im Sonnensystem), keinerlei gravitative Wirkung auf die Erde ausübt.
Seine große Gravitation wirkt für unseren Planeten als „Firewall“, zieht der Jupiter doch die größten und gefährlichsten Asteroiden und Kometen an und vermeidet damit einen möglichen Impakt mit der Erde.

Doch Einfluss auf unser Alltagsleben? Ja. Eh.

Sternbilder in 3-D

Betrachtet man die Tierkreiszeichen ebenso wie alle anderen uns bekannten Sternbilder dreidimensional, wird Astrologie endgültig lächerlich.

Als Beispiel das Sternbild des Schützen:

Sagittarius, so der lateinische Name des Sternzeichens, besteht aus mehreren Dutzend Sternen.
Der „nächste“ dieser Sterne ist 20 Lichtjahre entfernt.
Der am weitesten in der Liste vorhandene Gasriese allerdings zieht seine Kreise 5000 Lichtjahre von uns entfernt.

Wie solche weit entfernten Punkte auf uns einwirken sollten, dürfen aber gerne Astrologen sachlich erklären.
Nur, die Erklärung wird wahrscheinlich auf sich warten lassen…

Summa summarum ergibt sich ein esoterisches Fachgebiet, das keinerlei Hinweise auf realistisch nachvollziehbare Fakten bietet.
Es ist eine Spielerei, mit der tausende Menschen auf der Welt Geld verdienen.
Geld, das leichtgläubigen Menschen eigentlich in betrügerischer Manier abgenommen wird.

Wenn sich eine Gerda Rogers auch noch erdreistet, wildfremden Menschen via Telefon Ratschläge für die Zukunft zu geben, etwa, dass sie ihre Partner verlassen sollten, ist eigentlich schwerer Betrug.

Ein Jurist möge mir bitte den rechtlichen Unterschied von Astrologie und „Hexen“, die naiven Menschen Geld entlocken, erklären.
Beides ist Ausnutzung der Leichtgläubigkeit unbedarfter.

Betrug ist Betrug!

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2019 – was ich mir von dir wünsche


Es ist der 31. Dezember 2018 um sechs Uhr morgens.

Für heute hat sich mein Schlaf-Pensum schon erledigt.
Putzmunter liege ich im Bett und klopfe diese Zeilen in den Laptop, vielleicht die persönlichsten Zeilen, die bisher in meinem Blog landeten.

Das letzte Jahr wird in der zukünftigen Historie eine immense Wichtigkeit einnehmen.
2018 war ein besonderes Jahr.

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Vielleicht merkt es unsere Gesellschaft noch nicht so ganz, weil wir während den letzten Zuckungen des alten Jahrs die Dimension dessen noch nicht abschätzen können.
Möglicherweise wird 2019 von den geschichtlichen Ereignissen, die uns anheim fallen, ungleich gigantischer.
Mag sein.

2018 ebnete die Wege für einige wichtige und existenzielle Veränderungen unserer Art, das kann man ruhigen Gewissens und offenen Auges schon jetzt behaupten.

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Zuerst der persönliche Rückblick:

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2018

Meine Person und der damit korrelierende Lebensweg überforderte schon immer meine nächste Umwelt.
Hochbegabt und damit richtiggehend verflucht schadete ich mir selbst, wo es ging.
Sechsundvierzig Jahre lang taumelte ich zwar mit geradezu verblüffend paradoxer Lockerheit, aber in einer Dauerschleife des Masochismus, in der ich vielleicht in unbewusster Absicht meiner eigenen Person ständig Schaden zufügen WOLLTE, durch das Leben.

Ohne Selbstbewusstsein und Selbstwert äußerte sich diese Bereitschaft, mir selbst weh zu tun, in einem Höhepunkt der Kasteiung.
In dem Glauben, durch all meine vorhergegangenen Fehler büßen zu wollen, nein zu müssen, begab ich mich 2018 beinahe mittellos, aber mit eisernem Willen und einem bis ins Detail ausgedachten Konzept, auf eine Reise zu Fuß um die Welt.

Leider kam ich nur ungefähr tausend Kilometer weit und musste mental leer und enttäuscht in Debrecen, nahe der Grenze von Ungarn zu Rumänien, zugleich der Schengen-Grenze, abbrechen.

Damals, Ende Juli, konnte ich noch nicht ahnen, welch wichtiger Schritt diese Reise war.

Ich war gewillt, um den Planeten zu gehen.
Zu dokumentieren. Zu leiden. Die Welt von uns Menschen vielleicht ein Alzerl durch mein Wirken und Leiden zu verbessern.

Im Ernst, ich sah es als meine menschliche Pflicht, einen Canossa-Gang anzutreten, um meine Anwesenheit auf dem Planeten auch konstruktiv zu verbringen.

Dafür musste ich sehr viel einstecken.
Am meisten Gehässigkeit, die mich allein in fremden Ländern (Slowakei, Ungarn) oftmals überforderte und an den Rand der Verzweiflung trieb.

Nach wie vor bin ich der Ansicht, dass ich jede Sekunde der Bosheit, die mir aus der Heimat widerfuhr, verdiente.

Auf der anderen Seite erlebte ich die weite Welt.
In einer Intensität, die ich jedem Menschen nur empfehlen kann.
Es entpuppt sich ein Planet, dessen Wert einem nicht einmal auf dem Rad so unverblümt präsentiert.

Auf Schusters Rappen sieht man jedes Detail.
Die Fauna der Umgebung präsentiert sich in wundervoller Pracht, die Menschen zeigen sich von ihrer Schokoladenseite.

Meine Erlebnisse, mit größter Anstrengung errungen, kann mir niemand mehr nehmen.

Das ließ mich extrem wachsen.
Ich lernte danach, dass diese zwei Monate ein persönliches Geschenk waren, das zur persönlichen Reifung wie Zaubertrank beitrug.
Getrost kann ich seitdem behaupten, ein anderer Mensch geworden zu sein.

Für dieses Glück, und vor allem das Schwein, all die Strapazen heil überstanden zu haben, werde ich den Rest meines Lebens demütig sein.
Vielleicht werde ich aus stabilerer Position in ein paar Jahren noch einen Versuch wagen, wer weiß.
Jetzt bin ich mir um die Umstände bewusst.
Spielt der Körper noch mit, wäre es mir eine Freude, diesen Planeten aus erster Hand der Menschheit zu dokumentieren.

2018 ließ mich zwar extrem viel Leid durchstehen, aber eben auch wachsen.
Mit jedem Rückschlag wurde mein Wille stärker, etwas Gutes zu tun und mein kurzes Leben dazu zu verwenden, der Menschheit ein wenig Dienst zu erweisen.

Um diesen Dienst zu tun, war es zwingend notwendig, zu wissen, WIE ich das denn bewerkstelligen kann.
Es war überfällig, meine Talente zu schärfen und die verzerrte Selbstwahrnehmung, die uns allen das Leben schwer macht, ein wenig zu korrigieren.

Jetzt weiß ich, wo meine Stärken sind.
Bis dahin orientierte ich mich nur an meinen Schwächen, woraus wie oben beschrieben purer Selbsthass entstand.

Wenn ich einen Hammer in die Hand nehme, sollte jeder im Umkreis von 200 Metern in Deckung gehen!
Das Handwerk wird mir mit meinen zwei linken Händen, denke ich, nie liegen.
Ich gestehe mir ein, mit meinen Klauen zu patschert für die Welt zu sein.
Kein Problem!
Dafür gibt es Millionen anderer, die dafür talentiert sind!

Ebenso werde ich mit diesen fürchterlichen Griffeln nie die Fähigkeit besitzen, ein Instrument zu beherrschen.
Macht nichts.
Dafür lausche ich guter Musik umso lieber.

Doch was kann ich besonders?
Wo liegen meine Starken?
Jahrelang wurden sie mir von meiner Umwelt in erbittertem Willen, mich mental aufzurichten, immer und immer wieder vorgebetet.
Ich ignorierte sie.
Glaubte nicht daran, obwohl mir so viele Menschen unabhängig voneinander das Gleiche sagten.

Und sie standen zu mir, obwohl ich kurz davor war, die Wippe des Lebens unrettbar ins Negative kippen zu lassen.
Ganz knapp war ich dran, mich endgültig aufzugeben, aber meine Umwelt war dazu niemals bereit.

Dafür danke ich allen, wie sie auch heißen mögen!
Ihr wisst, wenn ihr das lest, dass ihr gemeint seid.
Ich liebe euch!

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Meine Talente lagen die ganze Zeit vor meinen Augen, doch sah ich sie nicht.

Niemand saugt derartig Information in sich rein.
Oft mittels Multitasking, permanent.

Die Birne, die ich zwischen den Schultern trage, funktioniert, ob stoned oder nüchtern, ständig mit voller Leistung.
So bin ich rund um die Uhr „auf Sicht“ unterwegs und vermied schon sehr viel Unheil für jene, die mir lieb und teuer sind.

Beziehungen, auch das merkte ich heuer wieder auf schmerzhafte Weise, kann ich so nicht erhalten.
Weil ich nicht abschalten kann und immer auf „Standby“ funktioniere.

Es ist so, ich kann nicht anders!

Politisch sagte ich durch meine kausale Denkweise so ziemlich alles in den letzten Jahren fast punktgenau voraus, da ich verflucht bin, die Dinge analytisch zu betrachten.
Wie gerne würde ich mich einmal so richtig noch fallen lassen können, aber ich befürchte, dieser Zug ist abgefahren mit fortgeschrittenem Alter.

Das Wort „Prophet“ wurde öfter zu mir gesagt, und mir stellte es die Fußnägel auf.
Wenn ich etwas in meinem Leben immer hasste, waren es Huldigungen oder im Mittelpunkt zu sein.
Dass ich dies aber immer wieder forderte, indem ich Veranstaltungen, Demos, Kundgebungen alleine organisierte, Parties, Foren und Gruppen vom Stapel ließ, um Menschen zusammenzubringen…dass ich ständig Menschen positiv bewegen wollte, fiel mir nicht auf.

Dass mir das aber auch immer gelang, erst recht nicht.

Vielleicht ist hier meine Rolle zu sehen.
Nichts will ich mehr, als diese Welt ein kleines bisschen mehr zum Positiven zu wenden.
Ich betrachte dies als oberste Pflicht meiner Person, dieses Leben sinnvoll gelebt zu haben.
Deppert auf den Putz hauen können wir alle, doch hinterlässt dies nichts.

In der Situation, in der sich unsere Erde als auch die menschliche Welt befindet, betrachte ich es als oberste Verpflichtung von jedem, der lebt, zumindest seine Umwelt positiv zu beeinflussen!

Seit ich auf der Welt bin, lebe ich nach dem kategorischen Imperativ:

Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem and’ren zu!

Dafür ließ ich mich schon als Kind schlagen, prügeln, verspotten und auf die Seite stupsen: Niemals wollte ich das Gleiche tun, niemals mich „rächen“ oder sonst etwas Negatives.

Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen so denken.
Nein, nicht um Ohrfeigen zu kassieren und so blöd zu sein, noch die andere Backe hinzuhalten.
Das ist bescheuert, aber das steckt in einem drin oder nicht.

Aber vorher zu denken, dass man selbst kein Leid erfahren will.
Nachzudenken, ob man einem Lebewesen – unabhängig ob Mensch oder Tier – Leid zufügen will.

Wirkliche Macht ist es nämlich, GUTES zu tun, auch, wenn man für den eigenen Vorteil BÖSES tun könnte!
Für dieses GUTE auf eigenes Wohl ein wenig zu verzichten, um auch anderen zu helfen.

Gute Herrscher in der Vergangenheit begnadigten, die töteten nicht.

Eine Fliege kann zum Beispiel nichts dafür, dass sie eine Fliege ist.
So, wie keiner von uns für irgendeine Nationalität etwas kann.

Niemand von uns wählt aus, woher er kommt.
Ob er aus reichem Hause stammt oder nicht.
Ob weiblich oder männlich.
Ob stark oder schwach, groß oder klein…wir sind einfach da!

Meine Philosophie war immer sehr simpel: Übt man auf seine unmittelbare Umwelt positiven Einfluss aus, wird dieser Einfluss weitergetragen.
Ebenso negatives.
Es liegt also an JEDEM von uns, die Welt ein wenig zu verbessern.

Ebenso in Umweltdingen, aber dazu komme ich gleich bei meinen Wünschen für das neue Jahr.

2018 war für mich ein immens wichtiges Jahr.
Es zeigte mir persönlich die Richtung, die ich zu gehen habe.
Aber es legte auch die Schienen für den Fortbestand der menschlichen Spezies auf dem Planeten…

2019 – Meine Wünsche

Ich wünsche mir von mir selbst, meine Talente nun gewinnbringend für andere einzusetzen, jetzt, wo ich geschärft bin.
Die Chancen dafür stehen gut, auch bin ich für niemanden außer mich selbst mehr verantwortlich.

Viele Fehler werde ich weiterhin wie jeder von uns machen, aber den positiven Willen, meine Erdenbürger-Pflicht zu tun, werde ich immer im Hintergrund als Antrieb benutzen.

Ich wünsche mir von Österreich, dass es diese unselige Politik endlich loswird.
Keine Region der Welt kann sich eine vom Egoismus angetriebene Politik mehr wünschen.

Weder braucht Österreich Nationalismus, noch neue Unmenschlichkeiten gegenüber Volksgruppen.
Dazu sollten wir ENDLICH Eigenverantwortung übernehmen.
Wir haben es selbst in der Hand, diese eiskalten Menschen, denen jetzt schon Blut an den Händen klebt und die nur zum eigenen Zwecke arbeiten, loszuwerden.

Österreich, übernimm bitte 2019 ENDLICH Verantwortung!
Ich glaube an dich!

Beginn damit, endlich Rassismus, Antisemitismus, religiösen Wahn, Gier und Neid zu überwinden.

JEDER Österreicher, JEDE Österreicherin hat die Verpflichtung, das eigene Umfeld positiv zu beeinflussen.
Mit Freundlichkeit, einem Lächeln hier und dort, Dankbarkeit und mehr Bescheidenheit.

Jeder von uns kann das leicht.
Er muss nur wollen!

Niemand von uns hat perfekt zu sein, aber selbstreflektiert!

Die Anhänger der neonazistischen FPÖ sollten sich fragen: Ist es so schlimm, einmal einen Moslem, der einem begegnet, freundlich anzulächeln und zu grüßen?
Erstaunlich, welcher Effekt dadurch entsteht: Nämlich spontane Freundlichkeit der anderen Seite.
Tatsache!

Es bricht sich auch kein Linker das Bein, wenn er sein hohes Ross verlässt und die ruhige und sachliche Debatte mit dem politischen Gegner versucht.
Setzt euch mal auf einen Kaffee oder ein Glas Bier oder Wein zusammen und tratscht!
Ohne, dass EINE Beschwerde fällt.
LACHT mal miteinander!
Das funktioniert!

Aber es klappt nur, wenn man sich gegenseitig respektiert.
Das inkludiert immer und überall jeden Einzelnen, der betroffen ist.

Deshalb auch – um ein Beispiel zu nennen – an die türkische Community: ÖFFNET euch der Umwelt!
Bleibt nicht nur unter euresgleichen, was überhaupt nicht zu verurteilen ist.
Natürlich ist es so, dass man untereinander besser zurecht kommt!
Aber öffnet euch auch der Umwelt!
Freundlich.
Vorurteilsfrei!

Auch das funktioniert!

Ich wünsche mir auch, dass jeder auf diesem Planeten, der kann, seine eigenen Ansprüche nur um ein kleines bisschen zurückschraubt!

Man muss nicht jeden Tag das Auto benutzen!
Man braucht nicht immer und sofort das neueste Klumpert!
Der Kühlschrank muss nicht immer platzen, nur, um dann kiloweise Lebensmittel wegwerfen zu müssen.

Auch muss man nicht jährlich in weit entfernte Länder fliegen.

Wir können auf soviel verzichten, ohne, dass wir unseren Wohlstand verlieren.
Wir sollten nur beginnen!

Denn 2019 beginnt das Endspiel, ähnlich dem „Avengers“-Film, der im April anläuft.

Wir haben nur noch ein paar Jahre, um unseren Nachfahren eine lebenswerte Welt zu überlassen.
Mittlerweile weiß es jeder von uns.

Deshalb wünsche ich mir von 2019: Weniger Waffen, weniger Streit, mehr MIT- statt GEGENeinander, mehr Bescheidenheit, Demut und Dankbarkeit einem Planeten gegenüber, der einzigartig ist und für uns alles gibt.

Reißen wir uns alle einfach nur ein kleines bisschen am Riemen.
Die Welt würde sofort anders aussehen.
Wir müssen nur wollen!

Das wünsche ich mir.
Und ich bin sicher, damit bin ich nicht alleine!

 

 

 

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Österreich – 5 Minuten vor dem Regime?


Am Ende des Jahres ein Rückblick darauf, was in Österreich geschah, und welche möglichen Auswirkungen auf 2019 zu erwarten sind.

Die Angst in der Bevölkerung ist gesät.
Mit einer geradezu unheimlich funktionierenden Perfidie hat Sebastian Kurz mit der „kleinen Schwestern-Partei“, der von rechtsradikalen bis neonazistischen Individuen durchsetzten FPÖ, einen Staatsstreich durchgeführt.
Ja, es ist ein Staatsstreich, nicht mehr und nicht weniger.

In geradezu rekordverdächtiger Geschwindigkeit wurden fast alle staatsnahen Positionen von willenlosen Ja-Sagern auf türkiser Seite und von fast ausnahmslos Burschenschaftern der blauen Seite umbesetzt.

Das Waffen-Monopol wurde zum ersten Mal einer einzigen Partei übergeben.
Verteidigungs- als auch Innenministerium sind in der Hand der FPÖ.

Angeführt von einerseits einem Burschenschafter, andererseits einem radikalen Feind alles Liberalen.

Der Bundespräsident gleicht in fast unheimlicher Weise dem greisen Paul von Hindenburg im Jahre 1933.
Die Lage unterschätzend ist Alexander van der Bellen kaum mehr als Begleiter des vor allen Kameras omnipräsenten Sebastian Kurz, der, genau wie bei seinem innerparteilichen Putsch im Jahre 2017, keinen Widerspruch zu dulden scheint.

Beide Parteien agieren höchst synchron und abgesprochen: während den Industriellen und Spendern Gesetze fast nachgeworfen werden, gibt es Kürzungen, Streichungen und Sanktionen in mannigfaltiger Grausamkeit gegen Notstandshilfe-Bezieher, Arbeitslose, Arbeitnehmer, Migranten und Asylwerber.
Selbst Berufsverbot für Asylwerber, ähnlich der Parallele, die 1935 den Juden auferlegt würde, steht schon im Raum.
Ehemaligen Häftlingen soll ein Bettel nach ihrer Entlassung zugestanden werden, Menschen, die lange keine Arbeit finden, einer Quasi-Enteignung unterworfen werden.
Asylwerber sollen Ausgangsverbot erhalten, armen Familien das Kindergeld gekürzt werden.

Zur gleichen Zeit sucht das Innenministerium Exekutivbeamte in rechtsextremen Medien, mit stark gesunkenen Anforderungen.

Kritische Medien soll Information vorenthalten werden, der ORF wurde stillschweigend zu einem „Kurz“-Jubelsender umgewandelt.

Im Parlament werden Diskussionen ignoriert, Volksbegehren wird sogar die Ignoranz entzogen.
Der Parlamentarismus wird offensichtlich verspottet.

Dem Sozialministerium wollte sogar ein Ermächtigungsgesetz zugeschanzt werden.

1300 Menschen werden unter Generalverdacht gestellt, um eine Anzeige rauszuquetschen.
Unter unmenschlichen Bedingungen werden diese Menschen stundenlang, auf brandgefährlicher Stelle, festgehalten.

Posten werden geschaffen, die Republik geklagt, Wahlkampfkosten sträflich überzogen.

Die Opposition wird verächtlich gemacht, ebenso demonstrierende Menschen.
Gewerkschaften und NGO’s dem Kriminal zugerechnet.

Die Arbeitszeiten werden verlängert, den Massen damit die Widerstandskraft wie ein hohler Zahn gezogen.

Der VKI wird angegriffen, ebenso die AUVA.
Krankenkassen zusammengelegt, um ärmeren Patienten ihr Recht auf Unterstützung auf das Mindeste zu drosseln.

In der FPÖ wird neonazistisches und menschenfeindliches Gedankengut täglich offener zur Schau gestellt, Drohungen offen ausgesprochen.

Weil rechtsextreme unter Beobachtung stehen, stürmte eine Einheit unter dem Burschenschafter Peter Goldgruber – keiner kann, trotz laufenden U-Ausschuss, behaupten, diese Order kam nicht vom Innenminister selbst – im Februar das BVT und schnappte die Daten.
Ein Vorgeschmack, was denen blüht, die der FPÖ schaden könnten…

Die Liste geht noch ewig weiter…

Der Staatsstreich ist längst erfolgt!

Wir befinden uns nun im Würgegriff einer Partei, deren Mitglieder dem Nationalsozialismus zugeneigt sind.
Diese untersteht einem Zögling des Terroristen Norbert Burger.

Die Schlinge zieht ein Kanzler zu, dem jedes Mittel recht ist, um einen gottgleichen Status wie alle Diktatoren der Welt zu errichten.

Mit all den Gesetzen wird absichtlich die Kriminalität im Volk gepusht.
Verzweifelte Menschen sind nämlich zu viel fähig…

Erhöhte Kriminalität ermöglicht die Installation des geplanten Polizeistaates und noch schlimmer: Sündenböcke werden aufgebaut!

Migranten, Sozialdemokraten, Grüne, Gewerkschaften etc. werden beim ersten Anzeichen von Unruhen als Anstifter angeprangert.
Schuldige bei Ereignissen sind aus diesen Reihen vorprogrammiert.

Ermächtigungsgesetze werden damit möglich, der Verfolgung missliebiger Gruppen Tür und Tor geöffnet.

Deutschland 1933 und Türkei 2016 dienen als funktionierende Vorbilder.

Schon ein einziger Funke genügt, um diesen Prä-Despoten den Persilschein auszuhändigen.
Dazu reichen eingeschleuste Provokateure.

2019 wird beginnen.
Vom ersten Tag an sind wir nur noch einen Fussbreit vom Unglück entfernt.

Und wer glaubt, die EU würde helfen… die kämpft überall mit ähnlichen Tendenzen.

Sollte eine (schon prognostizierte) Weltwirtschaftskrise kommen, geht es los.

Ich weiß, es klingt für manche paranoid.

Doch gebe ich folgende Präzedenzfälle zu bedenken:

https://youtu.be/idkR53RixhY – Doku-Film über die Machtergreifung der NSDAP 1933

https://de.wikipedia.org/wiki/Machtergreifung

In der Türkei lief es bis zum Juli 2016 nicht unähnlich ab. Der Trigger zur Diktatur war der „Putsch“, der keiner gewesen sein dürfte.

Statt eines Reichstagsbrandes wie im Fall „Van der Lübbe“ 1933 wurde Erdogans Rivale Gülen als nützliches Objekt der eigenen Macht-Zementierung verwendet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Putschversuch_in_der_T%C3%BCrkei_2016

Beide Beispiele vollzogen sich, implementiert man die regionalen und zeitgemäßen Parameter, erschreckend ähnlich.

Es wirkt wie eine Blaupause zur Machtergreifung, die auch hier ein Füllhorn an Ähnlichkeiten erkennen lässt.

Mich beschlich vom ersten Mal, als mir das Verhalten von Sebastian Kurz ins Auge stach, ein mulmiges Gefühl in der Magengrube.

Schon alleine, wie er Parteispitzen, allesamt keine Duckmäuser, regelrecht wegwischte, bildete Sorgenfalten auf meiner Stirn.

Sein Verhalten, das er „neuer Stil“ nennt, ist an Ignoranz und Herzlosigkeit kaum zu überbieten.

Ergänzend noch ein Posting vom Wiener FPÖ-Gemeinderat Michael Stumpf aus dem Jahr 2017, den jungen Sebastian Kurz beschreibend.f

Offensichtlicher lässt sich seine Psyche nicht zeigen…

Strache und Kurz propagieren Einheit.
Doch vor der Wahl bestätigte Strache selbst Kurz‘ Charakter:

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Man sieht an diesem Posting zweierlei zur Bestätigung obiger These: erstens ist der Charakter des Bundeskanzlers ein offenes Geheimnis.
Er ist skrupellos und geht, wenn nötig (und ich hoffe, es wird nicht dazu kommen!) über Leichen.
Strache hingegen drehte sich um 180° in seiner Meinung. Ein perfektes Abbild seines Charakters.

Wir alle sollten uns langsam etwas überlegen.
Denn wenn dann plötzlich Menschen von der Bildfläche verschwunden sind, ist es zu spät.

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