Rund um die Welt


Seit einem Jahr bin ich fixiert von einem Traum.
Einen Traum, der alles abverlangt, aber auch alles gibt.

Im Februar 2017 stellte ich für mich fest, dass mein Leben – ich bin glasklarer Atheist – zu kurz ist, um seine ureigensten Wünsche nicht zu erfüllen.

Bei mir ist es, die Welt zu entdecken.
Nicht auf den Touristenpfaden oder bequem mit dem Flieger, Automobil oder dem Fahrrad.
Selbst auf dem Bike zieht mir die Umwelt zu schnell vorbei und nimmt mir Eindrücke, die ich übersehen könnte.

Also ist es mein Herzenswunsch, um die Welt zu gehen.
Per pedes.

Nur zu Fuss erlebt man ungeschminkt die Schönheiten der Natur und unsere Verbrechen an ihr.
Nur zu Fuss lernt man Menschen kennen. Die „Guten“ wie die „Schlechten“.

Deshalb plante ich.
Ich verbiss mich in die Route, die im Kopf zeitgleich mit dem Entschluss aufpoppte und nie in Zweifel stand.
Auf der Stelle wusste ich genau, wie ich gehen mag und welche Regionen des Erdenrunds ist auskundschafte.
Genauso wusste ich spontan, welche Plätze ich auslasse – Australien ist so ein Ort, da der Kontinent viel zu lebensfeindlich für eine Reise zu Fuss wäre.
Australien wäre Selbstmord, deshalb lasse ich diesen schönen Erdteil gänzlich aus.

Der Zeitpunkt der Reise war bisher die große Unbekannte.
Einerseits trieb es mich sofort raus, andererseits bin ich kein Selbstmörder.
Schließlich ist ein Fußmarsch von knapp über 70.000 Kilometern nichts, was man en passant erledigen kann.

Unmengen an Gefahren werden mir entgegenblicken.
Ich werde Hunger und Durst leiden, vor unmenschlicher Hitze fast eingehen oder klirrender Kälte trotzen müssen.

Oft genug werde ich zutiefst verzweifelt sein, weil die Einsamkeit der Weiten mich erdrücken wird.
Wenn dann vielleicht noch der Umstand des Hungers dazukommt, wird es sicher öfter grenzwertig sein.

Warum also will ich mir das antun?
Dafür gibt es eine Vielzahl an Gründen, wobei der auslösende erst jetzt dazustieß.

.) Ein Leben: Ich habe nur ein Leben, wie wir alle.
Deshalb möchte ich dieses Leben mit ALLEM füllen, und welche Eindrücke kann man erleben, wenn nicht die ganze Welt?
Da ich nun im optimalen Alter bin – ich bin 45 – und damit noch topfit, aber auch gleichzeitig erfahren genug bin, um nicht überstürzte Fehler (vielleicht lethale Fehler!) zu begehen, sind die Voraussetzungen diesbezüglich genau jetzt optimal.

.) Die Welt selbst: Vorbild des ganzen Projekts ist Jean Beliveau.
Der Kanadier marschierte, nachdem er seinen Job verlor, in elf Jahren zu Fuss um die Welt.
Zwischen seiner Entscheidung und dem Start lagen sechs Wochen.

Im Laufe seiner Reise zog er die Aufmerksamkeit der Medien auf sich, womit er auch karikative Projekte an den Orten, wo er sich befand, hochziehen konnte.

Sein Marsch inspirierte meine Idee, da es mir nicht an einem Egotrip liegt.
Dieser passiert so oder so, dazu muss ich nur gehen.

Nein, ich bin der Überzeugung als Philanthrop, in der Pflicht zu stehen, diese Mission für die Ärmsten zu benutzen.

Die Erde selbst lohnt jedoch noch mehr:

Durch meine von Anfang an geführte Dokumentation (vom ersten Tag an befülle ich bei jeder Gelegenheit einen Youtube-Kanal, in dem meine Handy- oder sonstigen Videos hochgeladen werden, damit die ganze Welt zusehen kann. Nebenbei wird es einen Instagram-Channes als auch ein Tagebuch auf diesem Blog geben) will ich viele Dinge aufzeigen.

Einerseits freue ich mich auf die Schönheit der Natur auf der Welt, auf der anderen Seite will ich die Verbrechen unserer Spezies an ihr zeigen.
Als Beispiel dient der Aralsee, den ich auf meiner Route fest markiert habe.

Ich will die Menschen abseits von Glanz und Glamour zeigen – Bauern, arme Menschen, Rednecks – mit denen ich freundschaftlich verkehren will und damit ein kleines bisschen völkerverbindend.
Wo ich (mit Hilfe der Community vielleicht) helfen kann, werde ich helfen.

.) Buße:

Im Laufe der Jahre tat ich sicher viele tolle Sachen, aber ich schoss auch viele Böcke.
Jetzt, wo in kürzester Zeit alles kollabierte (an meine Gegner: Freut euch nur, wenn ihr nichts Besseres zu tun habt), meine Kinder erwachsen sind, ich nur noch Verantwortung über mein eigenes Wohl habe, ist die Gelegenheit, einer dem Mammon verschriebenen, immer hektischer und aggressiver werdenden Luxusgesellschaft einstweilen den Rücken zu kehren.

Ich betrachte das Projekt daher auch ein wenig wie einen Pilgergang, den vor allem Mönche im Mittelalter (meist den Jakobsweg nach Santiago de Compostela) absolvierten.

In dieser Gesellschaft sehe ich durch mein besonderes(?) Verhalten keinen Platz mehr.
Klingt nicht nur spinnert, ist es wahrscheinlich auch.
Aber dazu wurde ich in den letzten 15 Jahren einfach zuviel von Niederschlägen geprägt.
Als jemand, der niemals streiten will und eigentlich immer zurückzieht, wenn es ungut wird, blieb ich oft auf der Strecke.
Es fehlte mit am Biss, mich gegen andere durchzusetzen.
Deshalb ließ ich immer jedem in meinem Umkreis den Vortritt.

Hier ergibt sich noch ein Vorteil: In diesem Marsch bin und bleibe ich nur mir selbst verantwortlich!

Die Reisezeit ist mit zehn Jahren geplant.
Sieben Jahre dauert es ca., wenn ich 30km/Tag hinter mich bringe.
Das ist keine absonderlich große Strecke, gerade ein wenig mehr als die Donauinsel lang ist.

Drei Jahre sind damit als „Puffer“ geplant.
Für den Fall, krank oder verletzt zu sein.
Oder wenn es mir an einem Fleckerl einfach nur außergewöhnlich gut gefällt.

Die ersten Monate geht es nach Osten, wobei ich den arabischen Raum prinzipiell meide.
Dort ist es mir politisch einfach zu unruhig, dem weiche ich aus.

Im Detail ist die erste Etappe geplant, die bis zur kirgisischen Grenze geht.
Dieser Teil der Route ist rot markiert.
Danach ist die Grundrichtung festgelegt, in blau.

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In der Reise selbst sind Extreme vorgeplant: Die Wanderung über die gefrorene Beringstraße, als auch Alaska im Winter als logische Folge ist nur ein Beispiel.

Sponsoren werden ab nun gesucht.
Diese werden mit genügend Werbeplatz in meinen Videos oder Blogartikeln erwähnt, sollten also auch mit ausreichender Reichweite belohnt sein.

Potentielle Sponsoren (Material, Geld etc.) dürfen sich daher jederzeit via Mail bei mir melden: gerald.kitzmueller@gmail.com

Auch suche ich Supporter, die das Projekt quasi als „Homebase“ koordinieren.
Sollte die Mission nur halbwegs die Aufmerksamkeit generieren, die sich schon zuvor abzeichnet, werden diese freilich auch dementsprechend entschädigt werden können.

Wenn jemand in seinem Urlaub oder auch länger mitgehen mag, ist er oder sie, unabhängig der Nationalität oder Motivation, jederzeit willkommen, mich ein Stück des Weges zu begleiten.
Gesellschaft wird mir hie und da sicher nicht schaden.

Weitere Details folgen im Blog, sowie es während des nächsten Monats konkret wird.

Wird Zeit, etwas wirklich Aufregendes und Menschliches zu machen!
Schöne Ostern!

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Alte Nazis, neue Nazis, Unterwanderung…und die FPÖ


Seit dem ersten Tag von Schwarz…pardon, Türkis-blau kann man gewisse Verbindungen der FPÖ zu bedenklichem Gedankengut nicht mehr ohne Schwierigkeiten leugnen.

Die Zahl offener und verschlüsselter Aussagen („konzentriert“ von Kickl) wächst ins Unermessliche, nicht ein einziger FPÖ-Mandatar wirkt, als wäre er liberal.

Schon Hans-Henning Scharsach hat mit seinen zwei sensationell ausrecherchierten Büchern die Netzwerke dieser Partei schonungslos und mit Fakten belegt aufhorchen lassen.

Hier kann man die Bücher übrigens bestellen: „Strache – im braunen Sumpf“ „Stille Machtergreifung – Hofer, Strache und die Burschenschaften“

Beide Bände sind als Lektüre unbedingt zu empfehlen, will man sich ein objektives Bild dieser Partei inklusive ihrer Verflechtungen machen.

Besonders das zweite Buch von Scharsach zeigt unverblümt, welche Pläne diese Partei im Geheimen pflegt: Man unterwandert den Staat, sodass beim Aufpoppen der wahren Absichten Gegenwehr der Zivilgesellschaft kaum noch in Betracht gezogen werden kann.
Widerstand gegen die perfiden Absichten könnte in Kürze strafbar sein, aber dazu später mehr.

Das Bild dieser Regierungspartei ist sowohl national als auch international verheerend:

Seit dem 18. Dezember, der offiziellen Angelobung dieser Regierung, bewies die FPÖ mit geradezu absurd hoher Geschwindigkeit die Thesen von Scharsach: Es wurde gnadenlos umgefärbt.

Nebenbei werden die etablierten Medien mit einzigartiger Hinterlist systematisch desavouiert, um deren Objektivität mit der Zeit zu FPÖ-naher Berichterstattung zu zwingen.
Entweder, indem man Druck erzeugt, oder indem auch diese umgefärbt werden.

Gipfel dessen dieser Tweet von Helmut Brandstätter, Chefredakteur des „Kurier“:

Ursache dessen war eine Entgleisung von Martin Glier, seines Zeichens Pressesprecher des Vizekanzlers, HC Strache.
Dieser attackierte Brandstätter als „Blutzeugen“ (glasklare Nazi-Diktion) und verlinkte dazu einen Eintrag der Holocaust-leugnenden und unverblümt Nazi-Ideologien verbreitenden „Metapedia“, einer rechtsextremen Wiki, die Geschichtsrevision betreibt, nicht nur den Holocaust leugnet, sondern auch deren Protagonisten Himmler, Heydrich, Eichmann und Co. in Schutz nimmt.

So eine Seite betritt man nicht per Zufall.
Wenn doch, ist man für eine hochdotierte Position als Pressesprecher des Vizekanzlers schlicht nicht geeignet.
Beides bedenklich.

Natürlich kam von Seiten der FPÖ kein „Entschuldigung“, wobei ein „mea culpa“ fast schon zuwenig ist.
Freilich empörten sich sofort namhafte FPÖ-Politiker über die „linke Hetze“, ein Kniefall vor den AnhängerInnen.

Gut, ich für meine Person zeigte Glier für die Verbreitung von neonazistischen Schriften an und bekam bestätigt, dass diese Anzeige an den Verfassungsschutz weitergeleitet wurde.
Man darf gespannt sein.

Heute, am 11. des Monats, häuften sich schon wieder unzählige Indizien zu gefährlichen Netzwerken und Ideologien an.
Nachdem im Januar schon etliche „Einzelfälle“ publik wurden, scheint es, als würde die FPÖ nun völlig ungeniert ihrem brandgefährlichen Tagewerk nachgehen.

Die Landbauer-Affäre war noch nicht mal verdaut, der „Asylwerber konzentrieren“-Sager von Kickl kaum geschluckt, werden im Stakkato weitere Merkmale einer eindeutig der Wiederbetätigung nahen Partei offenbart.

Darunter die Angelobung von Heinrich Sickl als Gemeinderat in Graz.
Sickl ist Freund des mehrfach wegen Wiederbetätigung in Haft gewesenen Franz Radl, seines Zeichens enger Kamerad des berüchtigten Gottfried Küssel und Freund von Gerd Honsik.
Ein Abgeordneter mit eindeutigen Referenzen zur staatsfeindlichen Küssel-Clique sitzt nun also in Graz im Gemeinderat.
Die Fans sind noch immer nicht besorgt…

Unrühmlicher Höhepunkt im bisher noch kurzen Monat ist die Causa „Abwerzger“.

Markus Abwerzger, seines Zeichens Spitzenkandidat der FPÖ bei der Tiroler Landtagswahl, wurde vom ORF Tirol beim Wahlkampf begleitet.

Dieses Video löste Empörung auf allen Seiten aus:

http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-1300/71280/ZIB-1300/13964759/Eklat-um-FPOe-Politiker/14238165

Wie völlig zu Recht das Verhalten des ORF-Tirol kritisiert wird, lässt sich ein Fakt jedoch nicht aus der Welt schaffen.
Es ist leicht in den sozialen Medien nachzulesen, wie sich etliche FPÖ-Politiker über den ORF echauffieren.

Kein Einziger aber distanziert sich von den Aussagen des 86-jährigen Nazis!

Nun denn, das überrascht jetzt nicht sehr.

Vielmehr überrascht es noch immer, wie schnell gewisse Causen vergessen werden ob der Unzahl der FPÖ-Skandale: Es wurde der Fokus von den Burschenschaften genommen.

Christian Höbart, seines Zeichens fragwürdig durch den „Höhlenmenschen“-Sager berühmt geworden, ist sich selten zu schade, meine Tweets zu beantworten.
Auch bei der ORF-Causa bemüßigte er sich, als Antwort meiner Aussage auf Facebook, dass ich nur ein paar Tage auf Abwerzgers glaubwürdige Distanzierung warte – hier nachzulesen – nur den ORF (Originalzitat: „Rotfunk“ – der ORF Tirol ist jedoch tiefschwarz) anzuprangern.

Jetzt wurde ich dann doch neugierig ob Höbarts Burschenschafts-Hintergrund.

Christian Höbart ist Mitglied der Burschenschaft „Tauriska zu Baden“.

Wie so ziemlich jede deutschnationale Burschenschaft des Deutschen Burschenschaft (der die F-Burschis ausnahmslos angehören) trommelt auch diese in hübscher Regelmäßigkeit im Internet für seltsame Agenden.

Interessant wurde es dann jedoch, als ich mir den Instagram-Account der „Tauriska zu Baden“ ansah.
Ab da hatte diese Burschenschaft, wie auch alle Anderen, meine Aufmerksamkeit gewonnen:

 

Das erste Bild ist besonders interessant, da es von einem glasklaren Wiederbetätigungs-Account namens „Deutsche Weltanschauung“ gepostet wurde.
Dieser Account postet auf Instagram weitaus ärgere Bilder, aber jenes hier wurde von der Tauriska sogar geliked.
Die Burschenschaft ist aber nicht passiv gefolgt von „Deutsche Weltanschauung“, sondern aktiver Follower dieses Users.

Nebenbei folgt diese Burschenschaft einigen bedenklichen Leuten, denen man wahrscheinlich recht einfach Wiederbetätigung nachweisen könnte.

Aber nicht nur die „Tauriska“, auch die „Marko Germania Graz“, die Schwesterburschenschaft von Norbert Hofers Pinkafelder Filliale, „glänzt“ mit eindeutigen Botschaften:

 

„Die Kunst des Krieges“ in einem Lesekreis macht stutzig, ist das Buch doch ein recht bekannter militärischer Taktik-Guide.
Die „Finis Germania“ ist ein äußerst interessantes Buch, um Relativierung des Holocaust und totalitärer Gedankenwelt zu betreiben.

Darunter finden sich Zitate wie: „Auschwitz […] zum letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt geworden“ – https://de.wikipedia.org/wiki/Finis_Germania

Daneben gibt es noch zwei interessante Web-Sümpfe, in denen sich FPÖ-Politiker und Anhänger gerne bewegen: „VK.com“, ein russisches Social-Media-Portal, wo oft ungeniert Nazi-Tum verherrlicht wird.
Und natürlich das Darknet, worüber ich mich ein anderes Mal äußere.

Ein Beispiel ist Werner Königshofer.
Wegen nationalsozialistischer Umtriebe schon einmal von der FPÖ ausgeschlossen, nicht als einziger.

Das ist sein Umgang auf „VK.com“, Gruppe „Steirische Patrioten“

Steirische Patrioten VK.jpg

Ich fordere daher, trotz all der Unterwanderung der FPÖ in alle Institutionen des Staates, ultimativ den Verfassungsschutz auf, die FPÖ und die Burschenschaften gründlichst zu durchleuchten.

Ohne Hausdurchsuchungen und PC-Beschlagnahmungen wird es nicht mehr gehen, das Netzwerk ist eindeutig feststellbar.

Wenn der Verfassungsschutz nicht sofort aktiv wird, kann es zu spät sein, denn vergessen wir nicht: Auch die Nominierungen der FPÖ als Verfassungsrichter sind eindeutig dem rechten Rand zuzuordnen, siehe Andreas Hauer.

Österreich steht mittlerweile an der Schwelle zum deutschnationalen Unrechtsstaat.
Schon wieder! Und diesmal von einer von begünstigten Medien wie der „Kronen-Zeitung“, „Österreich“, „unzensuriert“ etc. vergifteten Gesellschaft freiwillig gewählt.

 

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Deutschnationale Burschenschaften – eine Gefahr


Die niederösterreichische Landtagswahl ist geschlagen, das Bild verheerend.

Nicht die Ergebnisse der einzelnen Parteien geben Grund zur Besorgnis, sondern einzig und allein die 14,7% der Stimmen, die für die FPÖ abgegeben wurden.

Unerheblich davon, ob die FPÖ gewonnen oder verloren hätte, zeigte jede einzelne Stimme ein Sittenbild des ländlichen Raums, das längst verdrängt geglaubt war.

Österreich hatte, wie schon längst bekannt, ein Problem mit der Aufarbeitung des zweiten Weltkriegs.
Von Beginn an, auch durch Karl Renner, wurde dieses Land als „Opfer“ stilisiert und fand damit Ablenkung für die kolossale Mitschuld, die durch die Bürgerinnen und Bürger dieser Nation aufgetürmt war.

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Sein Name ist „Hase“, er weiß von nichts.

Bis in die 1970er-Jahre war es in Schulen verpönt, das Thema „drittes Reich“ ordentlich zu behandeln.
Im Geschichtsunterricht war meistens mit dem Ende der ersten Republik Schluss, alles danach wurde eiligst abgehandelt.

Das rächt sich nun, in vielerlei Hinsicht.

Als jemand, der aufmerksames Kind in den 70ern war, der im Gemeindebau aufwuchs, hörte ich von Kleinkindalter an Hasstiraden über Ausländer, damals die Gastarbeiter.
Niemand kratzte sich ernsthaft daran.

In den 80ern übernahmen langsam EinwandererInnen aus der Türkei die Rolle des Sündenbocks.

Ab den 1990ern war eine weltweite Trendumkehr zu beobachten: Die Welt richtete sich auf den nächsten „Glaubenskrieg“ an, statt der Juden sind es seitdem Moslems als Wurzel allen Übels und wunderbares Abbild eines „Untermenschen“ in den Augen rassistischer Köpfe.

Die arabische Welt tat ihr Übriges, indem sie bedauerlicherweise Konflikt um Konflikt produzierte.
Ausgelöst durch Despoten, die es wohlweislich nutzten, dass ihre Untertanen kaum Bildung konsumieren durften.

Seit über 20 Jahren also konzentriert sich das beinahe die gesamte Kraft rassistischer Umtriebe gegen Muslime.

Als im Jahr 2015 der große Flüchtlingstreck aus Syrien kam, eskalierte dieser jahrzehntelang unbehelligte Hass.

Was sich seitdem in den sozialen Medien abspielt, vorzugsweise auf rechten Seiten, sucht in der Geschichte seinesgleichen: Hinz und Kunz, meist selbst auf der Strecke geblieben und leidlich gebildet, fanden plötzlich eine Bühne für all ihre Abscheu gegen alles, was nicht in deren Weltbild passte.

Besonders im ländlichen Raum poppte die Melange von Angst vor dem Unbekannten, Hass auf Fremde und totalitärem Gedankengut auf.

Setzt man sich in ein dörfliches Gasthaus und lauscht den Ausführungen, fällt es schwer, leise zu bleiben und diese gefährliche Verbalsaat frontal mit sich selbst zu konfrontieren.

Als die Umtriebe der Burschenschaft „Germania zu Wiener Neustadt“, deren stellvertretender Vorsitzender nicht zufällig der Spitzenkandidat der niederösterreichischen FPÖ ist, offenbarten, schwoll ein Kamm der Empörung auf, der bis heute (31.Jänner 2018) nicht im Abebben begriffen ist.

Der Boulevard versucht inzwischen, die Chose wieder abzuwürgen – schließlich ist die FPÖ guter Inseraten-Zahler – doch nutzt es nichts.

Wenn jetzt, wie es geplant ist, diese einzelne Burschenschaft aufgelöst wird, bekämpft man das Symptom, nicht die Ursache.

Blickt man nämlich auf all die anderen deutschnationalen Burschenschaften, ergibt sich ein similares Bild einer Parallelgesellschaft, die sich durch autoritäre Bindung orientierungsloser Jugendlicher entpuppt, welche mit ständiger Indoktronierung durch deutschnationales Gedankengut geistig vergiftet werden.

All die Namen der Burschenschaften sind hinlänglich bekannt, dienen sie doch seit der Partei-Übernahme durch Heinz-Christian Strache (selbst Pennäler) als Brutstätte künftiger blauer Politiker.

Olympia, Aldania, Tauriska, Bruna Sudetia, Allemania Graz, Leder, Albia, Silesia, Teutonia, Gothia usw. sind ebenso Kreißsäle totalitärer Gesinnung, die Österreich und ihre parlamentarische Demokratie nicht nur in Frage stellen, sondern konkret unterwandern.

Wenn Politiker, die diesen Burschenschaften angehören, von Österreich sprechen, sprechen sie durch ihren lebenslangen Bund mit den Burschenschaften eigentlich von einem „künstlichen Konstrukt“ und himmeln weiter unter sich, wenn man besoffen und enthemmt ist, ein großdeutsches Reich an.

Wer glaubt, dass der Liederbuch-Skandal nur auf die Germania Wr. Neustadt zu reduzieren ist, ist naiv.
Dieses Gedankengut ist nicht nur Usus in den Buden, sondern fast schon verpflichtend.

Jetzt werden in allen Burschenschafts-Lokalen sicher die Schredder glühen, denn es gilt, Unmengen von Beweismaterial zu vernichten, um sich selbst als sakrosankt zu präsentieren.
Doch ist es längst transparent, wie deutschnationale Burschenschafter ticken.

„Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist!“, so rutschte Norbert Hofer im Präsidenten-Wahlkampf 2016 eine subtile Drohung aus.
Zur Freude seiner kooperierten Kameraden.

Was in Niederösterreich bei der Wahl jedoch geschah, rechtfertigt jeden Grund zur Sorge: 14,76% der Menschen wählten die FPÖ, OBWOHL die Tage zuvor deren Netzwerk bekanntwurde.
OBWOHL ausnahmslos jeder Mensch, der News konsumiert, vom Gedankengut der FPÖ-Burschis Bescheid wissen musste.

Diese mehr als 130.000 Menschen wählten die FPÖ also trotz, oder noch schlimmer gerade wegen der neonazistischen Umtriebe in ihr.

Das macht Sorge.

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#tunwirwas…zeigt die FPÖ und die Burschis an!


Udo Landbauer, Spitzenkandidat der FPÖ Niederösterreich, war die Öffnung von Pandoras Büchse.

Völlig überrascht sahen plötzlich alle, auch international, auf den „Skandal“ der NS-Liederbücher in der Burschenschaft „Germania zu Wr. Neustadt“, als wäre alles neu.

Dabei hätten schon spätestens bei Straches Ernennung zum Parteichef in Österreich alle Alarmglocken läuten sollen, nein müssen!

2009 die erste „Überraschung“: HC Strache, Chef der FPÖ, absolvierte in der Jugend „Wehrsportübungen“, nennt sich „Ziehkind von Norbert Burger“ (rechtsextremer Terrorist, verantwortlich für tödliche Terroranschläge in Italien), hatte Kontakt zu Gottfried Küssel und Gerd Honsik.

Schrien die Menschen, in einer intakten Demokratie aufgewachsen, auf?
Nein. Nur leise.

Mit billigsten Ausreden ließ man Strache gewähren.

Jetzt, neun Jahre später, der Super-Skandal: Nach permanentem Aufhetzen der Bevölkerung gegen MigrantInnen, MuslimInnen, politischen GegnerInnen, unliebsamen Medien etc. wurde ein früherer Feind der Demokratie in ein offizielles Amt gehievt, vom Bundespräsidenten persönlich.

Flankiert von einem Parlamentsklub, der von Burschenschaftern durchzogen war.
Ebenso in allen Landes- und Gemeinderäten sitzen nun jede Menge Burschenschafter.

Die Namen sind bekannt: Harald Stefan, Christian Höbart, Norbert Hofer, Walter Rosenkranz, Martin Graf sind nur die prominentesten Namen einer schier endlosen Liste an deutschnationalen Burschenschaftern.

Wie diese Burschenschaften ticken, sollte man schon seit der Gründung der VdU wissen: deutschnational, rassistisch, der Demokratie feindlich gegenüber gesinnt.

Dass Strache und seine „Kameraden“ überhaupt politische Funktionen in einem Land, das schon zwei Weltkriege mitverursacht hat und sich danach nie wirklich vom NS-Gedankengut distanziert hat, annehmen dürfen, ist ein Skandal für sich.

Weiter wurde gehetzt, verunglimpft, niedergeklagt, was nicht den Mund hielt, denunziert, und strategisch aufgebaut…völlig ungestört.

Niemand außer ein paar wackeren Medienmenschen und vielen zivilen MitbürgerInnen schien sich daran zu stoßen.

Die FPÖ durfte weitermachen und unterwanderte Behörden, die Exekutive, die Magistrate, ja sogar in den Schulen wurde bei kritischen Veranstaltungen interveniert: https://derstandard.at/2000053937689/Wirbel-um-Abbruch-von-Vortrag-an-Linzer-Schule-nach-FPOe

Das hohe Haus jedoch? Es zierte sich, bezog nie frontale Gegenposition.

Jetzt ist der worst case passiert: Rechtsextreme sitzen in den Ministerien als Minister, Mediensprecher, Beamte (Norbert Hofer zum Beispiel installierte sofort bekannte Neonazis wie René Schimanek ins Team).
In der Exekutive ist ein erklecklicher Teil blau.

Aber noch schlimmer: Die ÖVP, in allen Maßen opportunistisch, ließ den bildungsfremden Sebastian Kurz, weil über alle Normen machthungrig und Hoffnung auf Stimmengewinn versprechend, die große Koalition sprengen, wodurch dieser Kanzler wurde und den blauen BEIDE Waffenministerien, nämlich das Innen- als auch das Verteidigungsministerium, überließ.

Die staatlichen Waffen sind also in burschenschaftlicher Hand.

Wie Burschenschaften so ticken, zeigt der Fall „Landbauer“.

Ach ja, Norbert Hofer…
Wir erinnern uns, dass dieser Norbert Hofer 2016 beinahe Präsident wurde?
Hier eine Aussendung seiner Burschenschaft „Marko Germania Pinkafeld“…

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Ja, so tickt die „Marko Germania“

Auch die anderen deutschnationalen Burschenschaften sind nicht untätig!

Die Albia, Aldania, Bruna Sudetia, Gothia, Libertas, Moldavia, Nibelungia, Olympia, Silesia und Teutonia – kurz der „Dachverband deutscher Burschenschaften in Österreich“, allesamt regelmäßig neue Funktionäre in die Gremien der Partei spülend, wollten schon 1987 Rudolf Heß, seines Zeichens bis 1941 Nummer 2 hinter Adolf Hitler, für den Friedensnobelpreis vorschlagen.

Die Olympia, deren berühmtester aktueller Vertreter Martin Graf, nebenbei Abzocker alter Omas, ist, mimte stets den Vorreiter der Burschenschaften beim „Kampf gegen das Verbotsgesetz“.

Die „Germania Wien“ tanzt ganz gerne im Fasching als Ku-Klux-Klan…

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Eine Liste von Aktivitäten am rechtsextremen Rand ist hier nachzulesen: https://www.doew.at/cms/download/6or5r/peham_burschenschaften.pdf

Jetzt hat Österreich ein Problem.

Nebenbei wird schon von „Konzentration in entlegenen Orten“ von Innenminister Kickl über Asylwerber gesprochen, Asylwerbern soll das Bargeld genommen werden, der ORF soll blaugefärbt werden, selbst der Verfassungsgerichtshof ist im Visier der Nazis: https://derstandard.at/2000072474595/Ich-gehe-davon-aus-dass-Bierlein-Praesidentin-bleibt-FPOe-Justizsprecher
„Denn derzeit gebe es keinen einzigen Höchstrichter, „der uns nahe steht“ – so Harald Stefan (Olympia).

Die FPÖ will die absolute Macht.

Weil Exekutive in blauer Hand ist, die Legislative rechts regiert wird, bleibt uns als Zivilgesellschaft nur noch die letzte Hoffnung der dritten Säule, der Judikative.
Es bleibt zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft noch neutral bleibt.

Deshalb mein Aufruf!

Am 24.Jänner ging ich persönlich zur Staatsanwaltschaft, und zeigte die FPÖ nach §278StGb (Bildung einer verbrecherischen Organisation) an.
Wird nichts bringen, freilich.

Aber zeigt sie an!
Jede Verhetzung, jede Wiederbetätigung, jede Verleumdung und sonstige Verfehlung, zeigt sie an!

Das geht auch anonym, wenn man sich fürchten sollte.

Formuliert die Anzeige und begründet sie!

Hier die Adressen aller Staatsanwaltschaften: http://www.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=STAATSANWALT

Besser ist es jedoch, die Anzeigen ausgedruckt und in doppelter Ausführung direkt zu den Staatsanwaltschaften zu bringen (damit sie auch sicher entgegengenommen wird).
Möglich ist dies sowohl mit Namen als auch anonym!

Über Demonstrationen lachen die Nazis der FPÖ, das ist in deren Position fix.

Doch zeigt sie an, vom kleinsten Funktionär bis zur ganzen Partei!

Gegen die Partei wie auch die Burschenschaften soll ermittelt werden, bis ihnen schwindlig ist, denn die Staatsanwaltschaft ist inzwischen die einzig reelle Hoffnung, dass noch agiert wird.

Ich verwende dafür einen Hashtag: #tunwirwas

Mittlerweile habe ich schon so viele Unterstützungsangebote bekommen, dass ich nur aufrufen kann, es zu tun!
Egal, wie lang das Delikt her ist, ZEIGT ES AN!

Danke.

PS: Ich hoffe noch auf die Zivilgesellschaft. Wenn diese jetzt untätig bleibt, werden wir in einem Regime aufwachen.
Das wissen wir inzwischen…

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Quote von Kinderschändern in der FPÖ extrem hoch.


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Diese Schlagzeile diente zum Clickbait.
So funktionieren übrigens „unzensuriert“, die „Kronen Zeitung“, „Heute“, „Österreich“ und Co.

Das entspricht (zum Glück) nicht den Fakten und ist an den Haaren herbeigezogen.

Da aber im Schnitt nur etwa 10% mehr als die Schlagzeile lesen, bleibt immer etwas hängen an solchen reißerischen Titeln.

So funktioniert Populismus, „liebe“ Hassposter.
Prüft also die Quellen eures Medienkonsums! Es könnte erleuchtend sein.

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Zivilgesellschaft, steh auf!


Wir erinnern uns.

Im Dezember 2017 wurde „türkis-blau“ als neue Regierung angelobt.

Angeführt von einem Sebastian Kurz – einem absoluten Greenhorn mit ausgeprägtem Narzissmus und erstaunlicher Ahnungslosigkeit bei Sachfragen – sitzt nun eine Regierung im Sattel, die nach ein paar Wochen schon seinesgleichen sucht.

In keinster Weise jedoch in positivem Sinne gemeint ist diese Bundesregierung einzigartig.

Zum ersten Mal in der zweiten Republik darf jemand mit neonazistischer Vergangenheit Vizekanzler sein.
Ein Anderer schreibt für eine rechtsextreme Zeitschrift.
Der Nächste wiederum, ein raffinierter Reime-Erfinder mit seit Jahren zweifelhafter Ausstrahlung wird, ein Jahr nachdem er eine rechtsextreme Konferenz als Galeonsfigur anführt, Innenminister.
Installiert sofort einen Mediensprecher einer Zeitschrift, die bewusst Falschnachrichten gegen Minderheiten verbreitet.

Deren (noch nicht losgelassener) Kettenhund, vorher arbeitsloser Vizebürgermeister in Wien, zahllos aufgefallen mit verhetzenden Aussagen, wird Klubchef und propagiert noch am nächsten Tag, dass die Integration von Flüchtlingen gar nicht gewollt wird.
Will diese internieren.
Sein Parteichef legt am 4. Jänner noch nach (nochmal, der aktuelle VIZEKANZLER!) und meint, man sollte diese am Abend auch Hausarrest bekommen sollten.
Vorher aber soll Flüchtlingen alles an Bargeld, als auch die Handies abgenommen werden (wenn man ihre Ausweise nicht krallen kann).

Flüchtlinge sind also nach kürzester Zeit radikal entmenschlicht.
Vom Staat.

Nebenbei wird Familienbeihilfe, Mindestsicherung, Arbeitslosengeld zum Kürzen auf’s Tapet gebracht.
Studiengebühren und Schulnoten (selbstverständlich nach dem strengsten Leistungsprinzip!) als Mittel des Zwecks nach dem Prinzip „Halt du sie dumm – ich halt sie arm“ werden angedacht.

Der staatliche Rundfunk soll „objektiver“ berichten – jegliche Kritik soll also unterbunden werden.
Ein Propagandasender soll aus dem ORF gemacht werden. Für die einfachen Gemüter.

Um die Bevölkerung bei Laune zu halten, wird mit fragwürdigen Zuckerln wie Rasen und Rauchen abgelenkt.

Kickl denkt lt. „Kurier“ vom 4.1.2018 darüber nach, berittene Polizei bei Demonstrationen einzusetzen.
https://kurier.at/chronik/wien/plaene-fuer-berittene-polizei-in-wien/304.983.035

Denken wir mal an Straches Wunsch, Flüchtlinge in Kasernen einzuquartieren (nachdem sie kein Bargeld und keine Handies oder Ausweise mehr besitzen) -> diese Menschen sind de facto zu Hause verschollen und damit nicht mehr wirklich greifbar.
Sie würden garantiert niemandem fehlen, weil sie genauso abgeschoben werden könnten.

Die FPÖ, zuvor auch noch gaaaanz laut gegen Überwachung, will nach einem radikalen Umschwenkmanöver (natürlich total überraschend) den Bundestrojaner zur Generalüberwachung installieren.

Es geht nur noch um Unterdrückung.

Für Kurz sind Asylwerber nur unnötiger Posten im Budget.
Für Strache sind sie Ungeziefer.

Teures Österreich, wir haben eine Regierung, die sich anschickt, weitaus schlimmer für dieses Land als das Dollfuss-Regime zu werden!

Es darf inzwischen auch als „garantiert“ angesehen werden, dass Gegner schon fleißig registriert sind.

Am 13. Jänner wird demonstriert.
Wer weiß, wie lange wir noch dürfen.

Dem

Wer kann, aber nicht kommt, verpasst vielleicht eine der letzten Gelegenheiten, das demokratische Recht zur Demonstration auszuüben.

NOCH können wir aufstehen und uns schützend vor die Schwächsten stellen.
Es liegt nun an uns, der Zivilgesellschaft, zu verhindern, dass Minderheiten in Österreich wieder furchtbares Unrecht anheim fällt!

Es wird Zeit, Widerstand zu leisten.
Vor allem die SPÖ wäre nun gefragt, sich rapide zu ordnen, bevor sie wieder zerschlagen wird.

„Wehret den Anfängen“ haben wir längst hinter uns…

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Verhaftet mich doch gleich, hm?


Am Montag, den 18. Dezember 2017, wird die neue Regierung angelobt.

Eine Zäsur in der zweiten Republik, wo Menschen, denen man lt. Gericht eine Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut nachsagen darf, Ministerämter bekleiden.

Strache-Urteil

Mario Kunasek, neuer Verteidigungsminister und damit Chef über die bewaffneten Verbände des Heers, ist federführend bei der „Aula“, einem rechtsextremen Magazin, das schon gerne Gedanken aus dem „Altreich“ weiterspinnt.

So einer dieser Gedankenfetzen eines kürzlich erschienenen Exemplars:

Aula

Nun, die Hauptpunkte dieses „Regierungsprogramms“, das ich mit Absicht unter Hochkommata stelle, weil sie das Wort „Programm“ kaum verdienen:

Kürzen bei den Armen und kleinen Arbeitnehmern.
Förderung der Konzerne
Law & Order
Überwachungsstaat
Umfärbung des ORF zwecks „ausgewogener Berichterstattung“

Polizei und Heer sind nun in stramm rechter Hand.
Kickl und Kunasek sind brandgefährliche Menschen, denen sicher nichts an einem „Freund und Helfer“ in der Exekutive liegt.

All wir Linken, all die Grünen, alle MigrantInnen etc. – uns wird nun ein rauher Wind entgegenblasen.

Wie wir alle hinlänglich bewiesen wissen, ist „Demokratie“ für die FPÖ immer nur ein Schlagwort gewesen, wenn sie eigene unmenschliche Meinungen absonderten.
Gegner wurden meist beschimpft, desavouiert, verklagt, diskreditiert – das ist nun Staatsmaxime.

Na gut, ihr Nazis, die ihr nun regiert: Eines schreibt euch bitte ins Stammbuch!

Meine Person wird:

.) NICHTS an seinen Aussagen ändern, im Gegenteil.
Sie werden schärfer werden und die Dinge weiterhin beim Namen nennen
.) keine Repression fürchten.
Auch, wenn die Polizei eines Tages klopft und mich wegen „unpatriotischen Verhaltens“ einbuchten will -> ihr könnt jetzt schon eure linientreuen Polizisten aufhussen, ich werde mich nicht im Geringsten ändern und euch womöglich den Gefallen zu machen, indem ich kusche vor eurem kommenden Regime.
.) Auch fürchte ich nicht eure Horden, die nur darauf warten, ihren Hass endlich ausleben zu dürfen, indem der Staat die schützende Hand drüber hält.
Für jeden, der durch eure Politik zu Schaden kommt, wird es nach eurer Schreckenszeit Gerichte geben, die dies aufarbeiten.

Wirnsberger

Die FPÖ steht für repressive, totalitäre, Angst-machende Politik.
Sie will Andersdenkende in ihren Möglichkeiten abschrecken.
Sie klassifiziert Menschen in „wert“ und „unwert“.
Sie ist mit Deutschnationalen besetzt.
Sie will viele gesellschaftliche Fortschritte der letzten Jahrzehnte wieder abschaffen.

Diese Regierung darf es ruhig als „Drohung“ auffassen: Sollte sie die eigene Bevölkerung nur im Entferntesten unterdrücken, wird es Widerstand geben.
Versprochen!

Also verhaftet mich am Besten gleich, denn ich werde niemals dieser Nazi-Bande den Diener machen.

 

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