Das FPÖ-Minister-Herzblatt


So, liebe Republik, was darf’s denn sein?

Darf es der Außenminister Norbert Gerwald Hofer sein?
Der, der mit schwarz-rot-goldener Schärpe bei einem Ball auftritt, Österreich als „Missgeburt“ bezeichnet und öffentlich droht?

„Sie werden sich noch wundern, was alles geht!“

unbenannthofer

Darf’s ein Herbert Kickl sein, seines Zeichens Wahlkampf-Mastermind der FPÖ und Erfinder „lustiger“ Gedichte wie:

Heimatliebe statt Marokkanerdiebe
Daham statt Islam
Pummerin statt Muezzin
Mehr Mut für unser Wiener Blut, zu viel Fremdes tut niemandem gut

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Aber nicht genug der gebotenen Herzblätter, denn so eine soziale Heimatpartei bietet freilich noch viel mehr!

Wie wäre es mit Manfred Haimbuchner?
Seines Zeichens „sozialer“ Heimatpartist, der sofort die Mindestsicherung für alle kürzte und einen SS-Mann offiziell huldigte.

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Aber die Personaldecke der Fraktion, die sich als „regierungsfähig“ sieht, bietet noch viel mehr Herzibinkis!

Wie wäre es mit „Taser-Harry“ Harald Vilimsky, stramm-primitiver EU-Parlamentarier und Putin- als auch Trump-Verehrer?
Oder den arbeitslosen Superverdienern Johann Gudenus („Knüppel aus dem Sack“-Schenkelklopfer im Dauerfeuer), Ursula „Kalksburg“ Stenzel, ihres Zeichens Opportunistin aus Überzeugung, Anton Mahdalik?

Herzblätter gibt es noch jede Menge in dieser Partei der Liebe und Zuvorkommenheit.
Jede(r) Einzelne ein Musterbeispiel an Ahnung, Nächstenliebe und Philanthropie!

Also, liebe Menschen, was hält ihr von dieser Liste?

Martin Graf
Christian Höbart
Erich Königsberger
Detlev Wimmer
Markus Ripfl
Markus Abwerzger
Dagmar Belakowitsch-Jenewein
Petra Steger
Usw.

Alle ein wahrer Fundus an Zufriedenheit, Nächstenliebe und Humanismus.
Wer zählt, bestimmen SIE. Wer sie kritisieren darf, bestimmen SIE. Wer bleiben darf, wollen SIE bestimmen.

Aber, liebes Publikum, das größte Herzblatt wartet natürlich am Schluss.
Der berühmte „Gauleiter Heinrich Strache“, heute bekannt als „Heinz-Christian Strache“, seines Zeichens selbsternannter Ziehsohn des in Italien in Abwesenheit wegen Terrors zu 27 Jahren Haft verurteilten Norbert Burger.
Selbsternannter „Neuer Jude“ und „Bürgermeister/Bundeskanzler/Bundespräsident der Herzen“, „Bürgerkanzler“.

Eigentlich sollte im Duden ein Foto seines Konterfeis neben dem Wort „Mitmensch“ zu sehen sein bei soviel Nächstenliebe.

Obwohl in Regierungsverhandlungen verwickelt, postet er ständig Kabbeleien gegen Ausländer, die SPÖ, den „Rotfunk“-ORF oder generell gegen alle, die nicht für IHN sind.

Da er, der keinen mag, der ihn nicht verehrt, Innenminister werden will, winkt uns ein Tsunami der Liebe.

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So, liebes Österreich…hoppla!…so, lieber Bundespräsident Van der Bellen: Wer soll unser Herzblatt sein?

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