Projekt „Weltumwanderung“


Aussteigen.

Ein verlockender Gedanke, mit dem vermutlich die meisten von uns schon gespielt haben.

Manche wollen einfach nur in einem fremden Land leben und die Heimat hinter sich lassen.
Andere gehen den Jakobsweg.
Wiederum andere kaufen sich ein kleines Häuschen am Lande und frönen dort ihren Lebensabend.

Es gibt vielerlei Varianten des Aussteigens.

Ich selbst werde in Kürze auch aussteigen.
Nein, das Internet und auch das Weltgeschehen werden mich mitbegleiten, da ich ein großes Ziel anvisiere.

Spätestens zu Beginn 2018 schnüre ich meinen Ranzen und beginne, die Welt zu Fuß zu entdecken.

Manche machten es schon und erfuhren damit einen Weisheits-Grad, der kaum mit anderen Mitteln erreichbar ist.

Einer davon ist Jean Béliveau, Kanadier, der sich mit 45 entschloss, per pedes die Welt zu umreisen.

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http://www.fr.de/panorama/weltumwanderung-der-67-000-kilometer-mann-a-996507

Dies wird von mir nun wiederholt, oder zumindest versucht, schließlich kann man auch bei maximal akribischer Vorbereitung niemals sicher sein, welche Hindernisse einen erwarten werden.

Meine Strecke wird ungefähr 70.000km umfassen, wobei ich alle Kontinente außer Australien (diesen Kontinent zu Fuß zu durchqueren halte ich für Selbstmord) intensiv begehen werde.

Anders als Béliveau werde ich von Beginn an ein Online-Tagebuch und einen Video-Blog führen, um interessierte Menschen teilhaben zu lassen.
Auch bin ich mir durch einhellige Aussagen in meiner Umgebung über die Größe des Unterfangens, als auch über die Gefährlichkeit bewusst.
Zusätzlich werde ich meinen Hund mitnehmen, da es das einzige Lebewesen ist, wofür ich noch persönliche Verantwortung trage.

Meine Kinder sind erwachsen, ich habe keine Partnerin, bin 44 und topfit…der Zeitpunkt zur Erfüllung meines Lebenstraumes ist also perfekt.

Ein Unterfangen wie dieses inkludiert auch große soziale Verantwortung, die ich bei Bedarf überall wahrnehme, wo es gefragt ist.

Wandert man um die Welt, stellt man sicher eine Art „Botschafter“ dar, der so einiges erzählen und austauschen kann.
Diese große Verantwortung werde ich auf keinem Ort der Reise scheuen.

In meiner geplanten Route befinden sich viele gefährliche Etappen.
Diese Gefahr bedingt sich durch die Einsamkeit der Strecken und der Länge, auch durch manchmal prekäre Witterung.
Deshalb bereite ich mich bis zur Abreise (Termin ist entweder September oder Jänner, je nach Fortschritt der Vorbereitungen. Bei momentanem Tempo, das mich enorm überrascht, wird es höchstwahrscheinlich im September soweit sein.)

Die „längste Gassirunde ever“ wird auch durch persönliches Survival-Training vor dem Start gekennzeichnet sein.

Bis dahin müssen aber noch etliche Hürden überwunden werden, um völkerverbindend durch die Welt zu hatschen.
Visa gehören angefragt, wegen meiner Hündin muss für die einzelnen Länder recherchiert werden, Ausrüstung muss getestet werden, Sponsoren gesucht (durch den Video-Blog, der bei Gelegenheit täglich, in manchen Gegenden wie der Wüste Gobi aber mangels Empfang unregelmäßig, hochgeladen wird, gibt es auch dementsprechende Reichweite für Werbung), um die Reise nicht durchzufinanzieren, sondern bei Bedarf und Verlust von Equipment nachrüsten zu können.

Unterstützung jeglicher Art, ob durch Beratung, Hilfe vor Ort (zum Beispiel, wenn es um einen Brunnen für ein Dorf geht etc.), Besuch auf der Strecke usw. wird gerne angenommen.

Mir ist in vollster Weise bewusst, welch Mammutprojekt dies für eine einzelne Person ist, um den Planeten zu wandern.

Doch sehe ich es so:

Die Welt intensiv erkundend ist das größte Abenteuer, das ein menschliches Leben bieten kann.

Was soll es mehr geben als alle Eindrücke, die der Planet bieten kann?

Man lebt nur einmal und sollte niemals im Alter hadern, seine Träume nicht verfolgt zu haben.

Hier vorerst die provisorische Facebook-Seite, die von einer offiziellen Webpage, inkl. Vorbereitungs- und Reise-Tagebuch, in der nächsten Zeit ergänzt wird.

https://www.facebook.com/Projekt-Weltumwanderung-395921207458367/?ref=bookmarks

Also: Bei gewollter Partizipation des größten für einen einzelnen Menschen erreichbaren Zieles freue ich mich über jede Kontaktaufnahme durch die verschiedensten Menschen.
Vor allem Menschen mit ähnlichen Reiseerfahrungen werden gerne konsultiert.

Stay tuned 4 news!

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