Offener Brief an den Nationalrat


Sehr geehrte Damen und Herren des Nationalrats,

mit heutigem Tage, dem 26. Oktober 2016, zugleich Nationalfeiertag der Republik Österreich, fordere ich eine Enthebung des Abgeordneten Heinz-Christian Strache, Klubobmann der FPÖ, aus dem Nationalrat der Republik.

Über das soziale Medium „Facebook“, in dem Heinz-Christian Strache hunderttausende Leserinnen und Leser erreicht, erdreistete sich der Klubobmann der Oppositionspartei heute zu einem letzten Schritt, der ihn als Gegner der zweiten Republik auswies.

kernstock

Nicht nur, dass er, geschützt von der parlamentarischen Immunität, durch unzählige Indizien fast täglich beweist, dass er seine Öffentlichkeitsarbeit auf Aufhetzung gegenüber MigrantInnen und Minderheiten, auch durch rigoros alle Grenzen überschreitende Aussagen wie „Staatsfeind“ (gegen den früheren Bundeskanzler Werner Faymann) tätigt, einen Bürgerkrieg heraufbeschwört, tagtäglich verächtlich und aufhetzend gegen andere Mitglieder des Nationalrats als auch anderer Gremien agiert, spuckte er heute symbolisch der zweiten Republik ins Gesicht.

Im Zuge des Nationalfeiertags erdreistete sich Heinz-Christian Strache dazu, Auszüge der Kernstock-Hymne, bekannt als „Das Weihelied des freien deutschen Ostmarkvolkes“ – so seinerzeit im Ministerrat 1929 eingeführt – zu posten.

Nicht nur, dass Ottokar Kernstock, Autor der „Hymne“, als radikales deutschnationales Mitglied der schlagenden Sängerschaft Gothia bekannt war, er war auch Autor des Hakenkreuzliedes, 1923 für die Nationalsozialisten in Fürstenfeld geschrieben und breit von der NSDAP verwendet.
Karl Kraus lässt ihn als kriegstreibenden, chauvinistischen Lyriker in „Die letzten Tage der Menschheit“ vorkommen – Kraus verhinderte auch 1916 eine Professur.

Ich möchte an das Gelöbnis erinnern, das Heinz-Christian Strache bei der Angelobung im österreichischen Parlament mit „Ich gelobe“ bestätigt hat:

„Sie werden geloben unverbrüchliche Treue der Republik Österreich, stete und volle Beobachtung der Verfassungsgesetze und aller anderen Gesetze und gewissenhafte Erfüllung Ihrer Pflichten.“

Strache hat hiermit die zweite Republik negiert, ausgerechnet am Nationalfeiertag.

Heinz-Christian Strache soll unverzüglich aus dem Parlament entlassen werden, da er, wie täglich zu lesen ist, mit den Idealen der Republik Österreich nichts gemein hat.

Es wird darauf hingewiesen, dass Untätigkeit seitens des österreichischen Parlaments unter „Mitschuld“ läuft, so der Gegner der Republik jemals als Kanzler angelobt werden sollte.
Mit seiner offen vor sich hergetragenen antidemokratischen Haltung disqualifiziert sich der Obmann der freiheitlichen Partei für jede Funktion als Vertreter der österreichischen Bevölkerung, denn diese ist selbst an die Verfassung und das österreichische Gesetz gebunden und muss jetzt handeln.

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71 Antworten zu Offener Brief an den Nationalrat

  1. Ruth Schwarz schreibt:

    wirklich „parlamentarische Identität“? nicht „parlamentarische Immunität“?

  2. Stefan Stampf schreibt:

    Zudem die ständigen Lügen über Wahlbetrug, die Beweise ist er immer schuldig geblieben. Offenes Lügen über Meinungsfreiheit während auf seiner FB-Seite tausende gesperrt sind.

    • Christoph Öfner schreibt:

      Ich gehe mal davon aus wenn der VfGH die Wahl aufhebt dann dürfte wirklich was gewesen sein. Ist eigentlich logisch oder nicht? Ich habe Vdb auf seiner FB Seite gefragt/geschrieben weshalb er früher sagte dass er TTIP unterschreibt und jetzt plötzlich das Gegenteil behauptet. ICH WURDE VOM BELLO GESPERRT!! Das nenne ich feig – falsch – grün halt.

      • Karl Zahalka schreibt:

        VOLLKOMMEN richtig!!

      • Toni Schlögl schreibt:

        Hallo Christoph Öfner…. is gar nicht logisch. Freilich is was gewesen, wie bei jeder Wahl vorher auch. Und du kannst sicher sein, wäre die Wahl zu Gunsten von Hofer gelaufen (egal wie knapp), wäre die Wahlanfechtung ausgeblieben! Und das ist die riesen Schweinerei und HEUCHELEI!!! Wg. TTIP: … wenn der Bello sowas macht, ist das krass nicht in Ordnung (feige würd ich nicht meinen, da geht’s um was anderes….)! ICH wähl ihn trotzdem, das ist klar, weil die HOFER-Partie is ein EKLAT! Ich erinnere nur an den ernsten Vorschlag, die Briefwahl ABZUSCHAFFEN! Der Mann gehört politisch entmündigt und nicht auf einen Wahlzettel…. aber echt! BITTE wähl nicht den „Kasperl“! Wähl bitte gar nicht, oda den Alten Zigarettenpaffer. Keine Bevormundung, nur eine ernstgemeinte Bitte´ 😉

      • Gertrude Schwerer schreibt:

        Bei allen vorhergegangenen Wahlen waren die Freiheitlichen dabei. Sie haben Mitverantwortung für alles mitzutragen. Warum erst jetzt diese Saubermachermasche. Jetzt können sie sich an nichts erinnern. Doppelte Moral.

      • Wolfgang Kuba schreibt:

        Servus Christoph Öfner, dich zu sperren ist (wenn du so geschrieben hast wie es hier erscheint) meiner Meinung nach definitiv falsch. Was die Wahlanfechtung angeht sehe ich das aber ganz anders denn dann könnte/müsste man die Wahlen Jahrzehnte zurück wiederholen (klar, die Fristen sind abgelaufen). Denn: Wahllokale in denen früher ausgezählt wird gibt es seit Jahrzehnten (ich war damals ziemlich überrascht, ist aber dokumentiert und im Internet zu finden) und es stört mich ganz gewaltig, dass jetzt alle überrascht tun denn entweder spielen sie uns etwas vor oder sie sind ahnungslos (was sie auch in diversen Positionen disqualifiziert).
        Auch bei den anderen Vorwürfen (zB keine anwesenden Wahlbeobachter) war das die übliche Praxis und auch die FPÖ-Vertreter waren nicht dort.
        Dass es nicht ok ist, wenn Menschen Stimmen auszählen ohne Kontrolle ist nachvollziehbar, aber es war gängige Praxis. Grund der Wahlwiederholung sind diese Fehler im Ablauf (die imho schon gravierend sind aber halt auch gängige Praxis).

  3. Gabi Weiss schreibt:

    Bravo!!!

  4. Ronny Luka schreibt:

    Ich kann mich ja täuschen, aber ich denke, hier fehlt ein Verb: Im Zuge des Nationalfeiertags erdreistete sich Heinz-Christian Strache dazu, Auszüge der Kernstock-Hymne ??? zu posten zu veröffentlichen oder so ,
    Ansonsten – volle Unterstützung!

  5. thomas waldmann schreibt:

    (y) da hat einer, warum auch immer, Österreich und Gott gegoogelt und ich Atheist bete gerade, dass dieser Fauxpas endgültig das Fass zum Überlaufen bringt.

  6. Christine Reiterer schreibt:

    Habe noch etwas gefunden:
    „als radikaler deutschnationales Mitglied“
    sollte das nicht heißen: „als radikales deutschnationales Mitglied“?

  7. Monika Schleidt schreibt:

    wenn wir schon beim Proof reading sind: ….als radikaleS, deutschnationales Mitglied…. —
    selbst an die Verfassung und DAS österreichische_ Recht gebunden.

  8. WeKa schreibt:

    Noch ein kleiner Hinweis: DAS Mitglied ist sächlich, es gibt also kein männliches (DER Mitglied) oder weibliches (DIE Mitgliederin) Nomen in der deutschen Sprache. Der Plural heißt also immer und für alle Geschlechter korrekt: DIE Mitglieder ….!

    • Gerald Kitzmüller schreibt:

      Hahaha!

      Danke, natürlich ist mir das bewusst. 🙂

      Mein altes Leiden ist immer, dass ich mir viel zuwenig Zeit für Dinge nehme, die in meinen Eierkopf schießen.
      Und wie schon erwähnt: Das nächste Mal – versprochen – nehme ich mir ein paar Minuten mehr Zeit als fünf. 🙂

      LG

  9. Auberger schreibt:

    Ja dieser Herr Strache geht mir auch als Bayer ganz schön auf den „Sack“.Hab mich nur an das Niveau der Freiheitlichen angepasst.

  10. Niederhuber Wilhelm schreibt:

    … vom Vergassungsgerichtshof sofort prüfen lassen, ob dies alles ausreicht, weitere Schritte zu unternehmen ! und dringende Anzeige bei der Staatsanwaltschaft… Sollte dieser Anschuldigung ein Rechtstitel erwachsen, sind die Regierungsparteien, sowie der gesamte Nationalrat, samt allen drei Präsidenten ihrer Verpflichtung nicht nachgekommen, Beleidigung und Herabwürdigung unserer Republik, sowie eines massiven Angriffs auf unsere Verfassung zu unterbinden. Das gehört in die Kompetenz des Bundespräsidenten, der aber derzeit von allen drei Nationalratspräsidenten vertreten wird und somit diesem Gremium eine Unterlassungsklage, sowie ein Eidesbruch auf unsere Verfassung zur Last gelegt werden kann…

  11. da passt noch was nicht ganz…
    […]er war auch Autor des Hakenkreuzliedes, 1923 für die Nationalsozialisten in Fürstenfeld geschrieben und breit von der NSDAP verwendet wurde.

  12. Gerhard Schweiger schreibt:

    Ich fürchte nur, dass diese Initiative – bei aller Wertschätzung und Anerkennung des Anliegens – an den gesetzlichen Bestimmungen scheitern wird. –> §2 Geschäftsordnungsgesetz 1975, https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40166709/NOR40166709.pdf
    Schade, weil es wäre schon wichtig, diesen Herrn ruhig zu stellen – noch vor dem Bürgerkrieg.

    • Gerald Kitzmüller schreibt:

      1) Lassen wir alles unversucht, brauchen wir uns nachher nicht wundern, was alles möglich ist.
      2) Da Kontakte vorhanden sind, und nach zwei(!) Stunden schon viral verteilt wird, Medien schon aufmerksam sind, also die Response mehr als erstaunlich hoch ist, wird zumindest eines: Stürmischer Gegenwind für Strache entsteht.
      3) Auch parlamentarische Kontakte sind vorhanden. Der Dornröschenschlaf des Parlaments punkto „Lassen wir die FPÖ halt schalten und walten, wie sie will“ wird mit Nachdruck bearbeitet.

      Wir werden also alles tun, was möglich ist.
      Einen Präzedenzfall schaffen sollte durchaus drin sein.

      lg

  13. merkl schreibt:

    Der mann schädigt das land

  14. Gasperi Josef schreibt:

    Passt gerade ganz gut- H.C. = Horror Clown

  15. Klaus Hohensinner schreibt:

    Ich unterstütze diesen Brief vollinhaltlich.

  16. Sonnenkind schreibt:

    Wahnsinn was ihr alle Angst habts ….. wenn die Regierung aufs Volk hören würde, wäre Strache nie so stark geworden …. jetzt ist es zu spät 😉

    • sabine schreibt:

      Wenn die Regierung ständig auf „das Volk“ hören würde, würde gar nichts weitergehen. Dazu muss man kein Politikwissenschafter sein, sondern nur die täglichen Meldungen über die Regierung hören und auf Facebook Kommentare lesen.
      Wie wählen eine Regierung, damit die genau das tut, was ein ganzer Bevölkerungsstand nicht schaffen kann. Und ganz ehrlich: ich traue mir zum Beispiel nicht zu, zu entscheiden, ob CETA nun wirklich schlecht für Europa ist oder nicht. Ich wundere mich, dass offenbar der Rest der Wahlberechtigten dies sehr wohl weiß.
      Strache ist so groß geworden, weil die Regierung im letzten Jahr die Flüchtlingskrise ungeschickt gelöst hat und weil er mittlerweile gut abgesichert ist: kein BP, dafür der 3. NR-Präsident als dessen Vertreter.

      • Gerhard Frötscher schreibt:

        @sabine:
        Wann haben Sie das letzte Mal in Österreich eine Regierung geählt? Oder wählten Sie nicht eher Nationalrat, Landtag, Gemeiderat, Bürgermeister, Bundespräsident?;-)

  17. Renate Holzer-Söllner schreibt:

    Es wird immer schlimmer, was er sich erlaubt
    Er gehört, samt Krickl weg von der Politik. Wahrscheinlich gibt es da noch ein paar, Hofer z. B. Von denen geht so viel Hass aus, dass man sich fürchten muss. Nicht die AsylwerberInnen machen mir Angst, sondern Verantwortliche dieser FPÖ und ihre Anhänger. Da geht es ja auch um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

  18. eleonor hödl schreibt:

    Herr kitzmüller hat vollkommen recht .
    hc stracHe sollte als Nationalrat zurücktreten
    da er ständig gegen sein Gelöbnis gegenüber unserer Republik Österreich verstößt!

  19. Cornelia Wehr schreibt:

    Ja, ich stimme zu, es ist unglaublich und offensichtlich, aus welcher Richtung der Wind weht!
    HC STrache ist untragbar für unsere Bundesregierung!

    • Gerhard Frötscher schreibt:

      Strache sitzt nicht in der Bundesregierung! Er sitzt im Nationalrat!;-)

      • Arne Hambsch schreibt:

        Der Nationalrat ist Teil der Legislative und damit Teil des Regierungsapparates. Man kann natürlich päpstlicher als der Papst sein, wenn man will. Natürlich ist er weder Minister oder gar Kanzler, da sei der vielbeschworene Gott vor aber immerhin Teil der gesetzgebenden Gewalt Österreichs.

  20. Bruno Mangweth schreibt:

    Bravo, wir brauchen viele mutige Mitbürger, welche diesen Hasspredigern entschlossen und energisch entgegentreten und nicht wie viele von uns, die bereits in Lethargie verfallen sind und das Kommende einfach mit Schaudern abwarten, oder bereits resigniert haben und dem ewigen Warnen müde sind. Jeder aufrechte Österreicher hätte jedoch die Pflicht, seine Stimme warnend zu erheben, damit unser friedliebendes Österreich nicht im Sumpf der Gehässigkeit und gegenseitigen Anfeindungen für uns allen großen Schaden erleidet.

  21. elisabeth taferner-winkler schreibt:

    danke für diesen brief gerald kitzmüller- das kann ich mit ganzen herzen unterstützen!!! menschen wie herr strache sind definitiv gefährlich für unser land!!

  22. Gerhard Renz schreibt:

    WIr brauchen Frieden und keine Krieg
    wir wollen miteinander Leben und keinen Sieg
    Er gehört zu denen die zu dumm sind es zu verstehen – aber er ist schlau und soll sich verziehen .
    Mit erhoben Kopf soll er sage ja ich habe Fehler gemacht –
    Sei ein Mann Strache und gib auf – das Leben geht weiter –
    Es ist noch viel passiert wir brauchen dich nicht – es ist aus
    Schau dir deine Geschichte an das passt ja nicht zu dir – Du weichei .
    Dann kannst auch wieder ruhig schlafen – du bist ja kein König , du bist und bleibst ein Knecht .
    Du bist als Knecht geboren und wirst immer einer sein – lausche den Vogel beim Schweine hüten – nimm dir ne Gitarre und singe über Frieden und Einsamkeit , Sonst gehst noch in Hefen – Ich will nichts mehr von dir hören. Das wäre ein echt toller Zug – Geh Heim und lasse dir von deiner Mutter deine Liebligssuppe kochen – höre ihr zu wie das alles war mit dem Krieg – du bist niemanden zu etwas verpflichtet – aber bitte geh – Endlich – und deine Schulterklopfer fallen eh alle von selbst um – ES IST VORBEI

  23. Stalmach Isabella schreibt:

    Danke für diese Schritt. Ich habe mir bei der Diskussion in Genf(mit N. Hofer) gedacht, diese jungen Menschen haben Mut und zeigen mit ihren Transparenten und auch mündlich, was sie von Hofer halten. Eigentlich sollte dies bei uns in Österreich passieren. Darum Dankeschön und kann man dich irgendwie unterstützen (Petition)

    • Gerald Kitzmüller schreibt:

      Zwecks Unterstützung bitte ich noch um ein paar Tage Geduld.

      Morgen wird konzeptioniert, dann weiß ich weiter.

      Helfen kann aber prinzipiell jeder, und wenns „nur“ darum geht, Unterschriften zu sammeln.

      Danke!

      • elisabeth taferner-winkler schreibt:

        lieber herr gerald kitzmüller- auch ich möchte Sie unterstützen und bedanke mich für Ihr Engagement gegen diesen Populisten! Love & Peace

  24. Alena Baich schreibt:

    Ich würde nur nicht 2x schreiben „erdreistete sich..“ ansonsten: volle Unterstützung!! Und danke fürs Schreiben!

  25. René Suchy schreibt:

    Was Strache gepostet hat, ist völlig in Ordnung; ganz im Gegensatz zur niveaulosen Hetze von Kitzmüller.

    • Christof Prettner schreibt:

      begründen Sie das bitte … völlig in Ordnung wäre es wenn man sachlich über Probleme und Aufgaben diskutiert auch wenn man anderer Meinung ist. Völlig in Ordnung wäre es wenn man ethische Grundsätze in der Sprache ( gerade als Politiker ) einhält und generell die Gewalt der Worte mit mehr Verantwortung ausüben würde. Völlig in Ordnung wäre es auf jegliche Art der pauschalen Herabsetzung, der Entwürdigung und der verdrehten Darstellung des Faktischen zu verzichten.

      Wenn man diese Masstäbe anlegt dann bilde sich jeder selbst eine Meinung.

      • Michl schreibt:

        Chapeau, gut getroffene Antwort! Meine allerhöchste Hochachtung!
        Der offene Brief von Herrn Gerald Kitzmüller und die konstruktive Zusammenarbeit der „Gemeinschaft“ ist für mich verblüffend! Die Art und Weise der konstruktiven Hilfestellung und Unterstützung bei der „Verfeinerung“ des Briefes hat meinen allerhöchsten Respekt aller die sich so beteiligt haben und werden!
        Dieser offene Brief ist ein für mich seit langem überfälliges Ereignis! Ich hatte erhofft in letzer Zeit mehrmals es würde von politischer Seite etwas ähnliches kommen! Leider hat sich diese Hoffnung zerschlagen!
        Kein Jurist, kein Politiker, kein Fachkundiger hat es geschafft bisher Klartext diesbezüglich zu reden und gegen das gefährliche „Spiel“ der FPÖ entgegenzutreten!
        Denn Meinungsfreiheit hat ganz klare Grenzen! Diese Grenzen welche ich von Seiten der FPÖ und ihrer breit aufgestellten medialen Entourage aus dem Inland als auch aus dem Ausland definitiv permanent missachtet sehe!
        Diese Abfolge der Entwertungen, Verunsicherungen, Verängstigungen und es würden mir noch einige andere treffende Wörter zu dem was die FPÖ seit geraumer Zeit in Österreich abhält einfallen
        Eine Petition würde ich voll und ganz unterstützen! Auch an einer gemeinsamen rechtlichen Maßnahme gegen diese wie ich es empfinde schon kriminellen Vorgänge würde ich mich anschließen!

    • rehm jochen schreibt:

      danke für die ehrlichkeit

  26. Martina Oppitz schreibt:

    Chapeau! Vielen Dank für diese bitter nötige Klarstellung!

  27. Sonja Kögler schreibt:

    Vollinhaltliche Unterstützung dieses Briefes! Und über diesen Herrn möchte ich mich nicht weiter auslassen müssen, um nicht Gefahr zu laufen, dass meine Emotionen überhand nehmen und ich somit auf dasselbe Niveau herabsinke!

  28. Heiko schreibt:

    Erst mal würde ich den Brief öfters lesen und lesen lassen, bevor ich sowas ins Netz stelle.

    Und ich stimme zu, dass es nicht in Ordnung ist sich gegen das Land zu stellen und Volksverhetzung zu betreiben, aber wenn wir schon jetzt anfangen jedes Wort von jedem zu zerpflücken und einen Grund suchen damit jemanden anzuprangern, dann ist man nicht besser als derjenige den man damit schaden will.
    Es ist in Ordnung Dinge aufzuzeigen und zu präsentieren, damit kein Unrecht geschieht, aber ständig mit dem Finger auf die Anderen zu zeigen – tja da muss ich sagen tritt man genau in die gleichen Stapfen und ist um keine Spur besser und hetzt die Menschen auf.

    Wo steht das geschrieben, dass wir in einen Bürgerkrieg gehen sollen?
    Lenken ist hier gefragt und es besser machen, nicht schimpfen und das eigene Nest beschmutzen. Jeder hat die Möglichkeit es besser zu tun und dagegen zu wirken, also wo seid ihr Übergescheiten in der Politik und zeigt wie es geht…?

    Außerdem gibt es selbsternannte Gutmenschen, die mit all ihren Reden über das Land und was sie nicht alles abschaffen wollen, erst recht gegen die Verfassung verstoßen. Ein Beispiel dazu die Diskussion der Grünen über das Heer. Es steht in der Verfassung das dir unsere Neutralität verteidigen müssen und dies mit unserem Heer, wie soll das gehen wenn es abgeschaffen werden soll?
    Die NATO wäre ein viel größere Fakt dem wir uns entbinden müssen, wir sind zur Neutralität verpflichtet und dürfen keiner militärischen Organisation angehören und was tun wir?

    Also an alle Gutmenschen, welche meinen besser zu sein, erst selber handeln, nicht übers Netz schimpfen, und dann Konsequenzen daraus ziehen.

    Danke

  29. Marcus Steurer schreibt:

    Sehr geehrter Herr Kitzmüller,

    ich frage mich wen Sie dann als nächstes Entlassen wollen, alle die nicht die selbe Meinung haben wie Sie.

  30. Karl Hiesberger schreibt:

    Nicht zum ersten mal überzieht hier Strache den Bogen der Verfassung.
    Meiner Meinung sollte die aktuelle Darlegung der Kernstock-Hymne umgehend von dem österr. Verfassungsgericht genau geprüft werden und im gegebenen Fall, Strache zur Verantwortung gezogen werden.
    Nach all den getätigten Aussagen besteht die berechtigte Gefahr der Volksverhetzung.
    Ich würde mir von unseren ( selbst ernannten ) Qualitärszeitungen eine entschiedene Haltung gegen solcherart von falscher, grausamer, menschenverachtender Äußerungen wünschen.
    Die Minimal Meldungen z.B. im heutigen Kurier: “Strache zitiert Austrofaschisten“
    kann man sich in jede Richtung zurecht zeichnen.
    Ich muß gestehen, dass ich seltsame Gefühle in mir vernehme.
    Darf ich den
    Alten Sager “wehret den Anfängen“ noch als Bitte an alle verantwortlichen Stellen in Österreich richten.
    Österreicher steht auf und lasst es uns gemeinsam und laut sagen:
    Wir wollen keine Angstmacher in unserem Parlament.
    Wir wollen von keinen neuen Faschisten in Zukunft manipuliert und gelenkt werden.
    Wir wollen unser Top – Österreich nicht zu Grunde richten lassen, von rechtspopulistischen, rechtsradikalen Recken, die außer Grölen gegen alle anderen Parteien, keine Lösungen, und schon gar keine praktischen Ideen für wirkliche Probleme anbieten können.
    Ergebenst, Karl Hiesberger

    • Roswitha Stetschnig schreibt:

      Hallo Karl,
      ich halte das Verhalten und die Aktionen von Strache und seinen Handlangern nicht nur für Volksverhetzung, sondern für einen politisch und psychologisch ausgeklügelten Plan, mittels welchem seit Jahren Schritte gesetzt werden, die nichts anderes als Massensuggestionen sind. Diese werden innerhalb der sozialen Medien wie ein perpetuu mobile aufgeschaukelt, bis der nächste Schritt passt.
      Jetzt greift er sogar nach Gott und sagt, jeder darf sich seinen – auch den christlichen – Gott selbst definieren. Damit darf er als Christ ja auch beruhigt gegen die Nächstenliebe handeln und ist jeder diesbezüglichen Verantwortung entledigt.
      Was kommt als nächstes?
      Hoffentlich macht er in seiner Gottähnlichkeit bald einen gravierenden Fehler.

      • Karl Zahalka schreibt:

        Wir erlauben doch auch jedem LINKEN seinen MARX – LENIN – STALIN – HOTSCHI….!!

        Wenn jemand wirklicher DEMOKRAT sein will muss ER „JEDE MEINUNG“ tolerieren!!!

        Nur habe ich bislang keinen „TOLERANTEN LINKEN“ getroffen!!

  31. Arno C. Hofer schreibt:

    Narzismus dieser Art hat Österreich nicht nötig! Die Gründungsväter und Gründungsmütter unserer Republik Österreich haben, verständlicherweise, darauf gehofft, daß sich das, was sich in den 30-er/40-er Jahren des 20. Jahrhunderts abgespielt hat uns allen eine Warnung war, so etwas nicht wieder „auch nur zu denken“! Und dann kommt so ein demagogischer Versager daher und zerstört unser – wenn nicht immer „ganz sauberes“ Spiel, ist ein echter Spielverderber!
    Und die Mütter und Väter haben in der Euphorie über unsere Freiheit und Neutralität vergessen, in die Verfassung etwas einzubauen, das radikalen Spielverderbern den Weg weist:
    Du hast in unserem Haus nichts mehr zu suchen! Dich erhalten wir nicht mehr! Du hast Deine Rechte verwirkt! Wir zahlen Dir weiter die Mindestsicherung – aber mehr nie und nimmer!

  32. Mario Anderwald schreibt:

    Ideologien = Denkverbote / Scheuklappen.

    Die „Brot und Spiele / teile und herrsche“ Konzepte kommen offensichtlich nie aus der Mode.

    Vorschlag: schalten wir die Fernseher aus, die Radios und die Lügenpresse, unsere Stimmen in eine URNE einwerfen machen wir auch ein Ding von gestern – und dann spielen wir mit unseren Politikdarstellern „Des Kaisers neue Kleider“.

  33. Dr Johannes Schneider schreibt:

    Das ist ein tolles Kommentar und spricht mir aus dem Herzen.
    Da aber im Parlamen leider für solche Abgeordnete auch die Immunität gilt wird nichts passieren.
    Trotzdem ist es toll wenn Gefahren auf gezeigt werden

  34. jamin schreibt:

    das nächste werden schlägertrupps sein die bei euch vorbeikommen…. i bekomm schon bissal gansalhaut.

  35. Karl Zahalka schreibt:

    Die LINKEN und Ihr Demokratie sowie Geschichtsverständnis!!
    Ein Dr. Renner schrieb die Hymne DEUTSCHÖSTERREICH und die SOZIALISTEN wollten den ANSCHLUSS genau so wie die DEUTSCHNATIONALEN!!

    Wenn man an die Versuche denkt auch in ÖSTERREICH eine RÄTEREPUBLIK einzurichten dann kann man lediglich auf gut JIDDISCH antworten::

    „GOTT MÖGE ABHIETEN VON ALLEM WAS GRAD NOCH A GLICK IS“

    Ein HEIL den RÄTEN und Ihren LINKSGRÜNEN SPINNERN von HEUTE!!

    • Roswitha Stetschnig schreibt:

      Das war DAMALS, und auch damals wollten sehr viele nicht den Anschluss an Deutschland, und durchschauten schon längst das Machwerk von Hitler und seinen Helfershelfern, ohne die er auch nichts bewirken hätte können. Heute sind wir fast 100 Jahre später – und wollen es nicht, NEIN, wir wollen nicht zurück in diese Zeit!
      Und SIE?

      • Karl Zahalka schreibt:

        Das ist pure DUMMHEIT!!
        Wir sind doch schon längst in der KNECHTSCHAFT der ANGIE!!

        Die EU war als Friedensprojekt so ausgelegt dass „JEDERMANN / FRAU“ wieder in die verschobenen Heimatgebiete zurück konnte.-

        Lediglich die Eigentumsfragen wurden nicht gelöst!!

        In Österreich waren 1938 auch ein Großteil der SOZIALISTEN für den Anschluss – lediglich die JUDEN in Österreich ahnten was kommen könnte!!

        Daher waren fast alle „REICHEN“ schon weg – bzw hatten Ihr Vermögen transferiert!

        Die kleinen Juden – ANWÄLTE – Ärzte …die blieben wurden später ermordet!!

        Wer ansonsten in Österreich hätte eine Wannsee Konferenz voraussehen können ??????

    • Wolfgang Kuba schreibt:

      Servus Karl Zahalka, ich denke, dass wir vor allem daraus gelernt haben sollten. Provozieren (graduell fast Hetzen) aber auch Instrumentalisieren (aus politischem Kalkül) bergen unkalkulierbare Gefahren und sind unmenschlich.
      Wenn ich heute Menschen meiner Vorgeneration frage wie es ihnen in der NS-Zeit gegangen ist haben sie meist das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen.
      Ich finde, wir dürfen solche Zeiten nie wieder zulassen – auch nicht in abgeschwächter Form. Dazu kommt, dass (selbst wenn jemand eine schwierige Phase durchmacht) die Wirtschaftliche Situation nicht mit der damaligen Hoffnungslosigkeit vergleichbar ist UND wir ja wissen, was dabei entstehen kann…. und das legt uns meiner Meinung nach schon eine Verpflichtung auf (die natürlich in die andere politische Richtung genauso existiert).

  36. katharinakanns schreibt:

    Danke, Herr Kitzmüller – es ist höchst an der Zeit, dass klargestellt wird, dass in Österreich nicht unter dem fadenscheinigen Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit jeder Rülpser zulässig ist. Ich hoffe sehr, die Zuständigen nehmen ihre Verantwortung gegenüber dem Volk wahr, und beschützen uns vor denen, die das Volk lediglich in Geiselhaft nehmen wollen, um ihre Machtfantasien auszuleben.
    Diese blau-braunen Kerle machen mir mehr Angst als alles andere.

    (ad Kommentare: Majuskeln sind keine Rudeltiere.)

  37. anaschu schreibt:

    bravo!! zwei daumen hoch!

  38. Johannes Sondhauss schreibt:

    Wünsche dieser Initiative mit grossem Sehnen und Verlangen Erfolg! DANKE, Gerald Kitzmüller!

  39. moma schreibt:

    eine – vielleicht naive – Frage: Kann man eigentlich kein Volksbegehren starten, um diesen Hetzer aus dem Verkehr zu ziehen? Irgendwann reicht es nämlich wirklich!

  40. Lars Meschkat schreibt:

    Ich bin zwar Deutscher, der in Österreich seit 17 Jahren lebt, möchte diesen Brief aber dennoch voll inhaltlich – auch von meiner Seite – unterstützt wissen.
    Viel Erfolg !!!

    • Arne Hambsch schreibt:

      He Lars du auch hier… Dem kann ich mich als Deutscher seit nunmehr sechs JAhren in Österreich und bald mit der Staatsbürgerschaft ausgestattet nur anschließen.

  41. Alexander Moser schreibt:

    Ja, Deutsch ist eine schwere Sprache 😉 Strache ist für mich ein Populist, weshalb ich ihn nicht wählen würde. Allerdings wurde er von vielen gewählt und ist daher legitim im Parlament. Die FPÖ wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der nächsten Nationalratswahl sogar die relativ stärkste Partei werden. Das ist zu akzeptieren. Mich irritiert sehr diese Nazi-Paranoia, die derzeit grassiert. Organisationen, die heute als „rechtsextrem“ diffamiert werden, waren zur Nazizeit verboten. Es wird völlig unreflektiert beschimpft und von Euch ausgegrenzt. Das ist weit von einer sachlichen Aufarbeitung dieser dunklen Zeit entfernt. Habt die Toleranz, auch andere Meinungen als legitim zu sehen, solange sie am Boden der Verfassung bleiben. Eine wahre Demokratie hält das locker aus.

  42. Ilse Marton schreibt:

    Als eines der letzten Kriegskinder (geboren im April 1945) habe ich einen Großteteil der 2. Republik bewusst miterlebt und es war, bei allem „matschkern“, eine gute Zeit. Steht auf, ihr Jungen, für euch und für uns. Erspart uns den Horror der wieder aufkeimenden rechten Brut, die das Leben unserer Eltern- und Großelterngeneration vergiftet hat.. Mir sind die Streiereien unserer jetzigen Regierung allemal lieber als eine Bewegung, die alles zerstören will, was uns lieb und wert ist und in Wirklichkeit nichts will als Unruhe und Angst zu erzeugen, um zur Macht zu kommen, die diese lange Zeit in Frieden, die wir durchleben durften, wieder zerstört..

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