Warum Norbert Hofer DOCH ein Nazi ist.


Ingo Mayr hat den Prozess in zweiter Instanz verloren.

Nachdem der Tiroler SP-Chef auf Facebook den Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer einen „Nazi“ nannte und in erster gerichtlicher Instanz Recht bekam, hakten die Blauen natürlich nach und schafften es, in der Berufung eine Schuld Mayrs zu erzwingen.

Dafür hat die FPÖ bekanntlich sehr viel Geld: Kritiker niederklagen, und wenn möglich, ihrer Existenz berauben (Uwe Sailer als Beispiel).
Ist ja Steuergeld, dafür ist nichts zu teuer, wenn es darum geht, Kritiker mundtot zu machen.

Hier der „Kurier“-Artikel

Nun, Norbert Hofer, HC Strache und viele viele ihrer Gesinnungsgenossen sind Neonazis, da können sie klagen, wie sie wollen.

Ein paar Indizien?

Beginnen wir beim lächelnden Gummibaum, Norbert Hofer:

Jemand, der mit den deutschen Farben bei einem Ball auftritt, aber für den österreichischen Bundespräsidenten kandidiert, beginnt schon mal, suspekt zu werden.
So beim „Akademiker-Ball“ im Winter gezeigt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bekanntlich ist er Ehrenmitglied der Burschenschaft „Marko Germania“, die, wenn man sich ein wenig mit den Statuten dieser Gruppierung auseinandersetzt, ein eher ambivalentes Verhältnis zu Österreich hat:

„sich für die freie Entfaltung des deutschen Volkstums ein[zu]setzen und dabei alle Teile des deutschen Volkes [zu] berücksichtigen. Unbeschadet ihres Bekenntnisses zum selbständigen Staat Österreich sieht die Burschenschaft das deutsche Vaterland unabhängig von bestehenden staatlichen Grenzen“

Quelle: Artikel des DÖW

Aber nicht nur, dass sich Norbert Hofer nie von den deutschtümelnden, äußerst fragwürdigen und hart an der Grenze zur Wiederbetätigung argumentierenden Burschenschaftern distanzierte, nein, wie vor kurzem (endlich!) publik wurde, signierte er ja auch mit vollstem Bewusstsein (sein Kumpel Strache meinte ja, das Buch, das er signierte, nie gelesen zu haben -> klingt kompetent) das freiheitliche Machwerk „Für ein freies Österreich“.

Und er steht dazu: Kurier vom 17.10.2016

In diesem Buch ist von der Frau, die dem „Brutpflegetrieb“ unterworfen sei, die Rede.
Es wird fabuliert von „Wir brauchen mehr Armee- denn Partyzelte“, oder auch „Mit jeder potenziellen Mutter und jedem potenziellen Vater, der heute nicht geboren wird, beschleunigt sich der Prozess der Selbstauslöschung (…)“

Freilich ist Norbert Hofer auch stolzer Träger der blauen Kornblume.
Diese Kornblume war das versteckte Zeichen der illegalen Nationalsozialisten in der Zwischenkriegszeit.

Kein Problem, diese Gesinnung weiterhin bei Angelobungen zu tragen…

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Am 18.10.2016 äußerte sich Norbert Gerwald Hofer zu der aktuellen Hasspostingaffäre auf einschlägigen FPÖ-Seiten

„Gibt einen echten Narrensaum“

Quelle: Profil vom 18.10.2016

Nun, blicken wir uns das, nicht nur mir bisher unbekannte Wort „Narrensaum“ mal an.

Es ist glasklarer Nazi-Jargon, um unliebsame Menschen, die der eigenen Sache nicht dienlich sind, zu diskreditieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Narrensaum

Nichts Anderes als die Wikipedia meint übrigens die Neonazi-Wiki „Metapedia“, zu der ich aber sicher nicht linken werde.

Es wären unzählige andere Beispiele von Hofers Nähe zum nationalistischen Gedankengut aufzuzählen, doch sprengt dies den Rahmen.

Dass Norbert Gerwald Hofer, seines Zeichens durch Anfechtung einer regulär gewesenen Wahl Präsidentschaftskandidat, ein Nazi ist, kann man auf jeden Fall ganz leicht feststellen.
Wertfrei und staubtrocken sind es zuviele Indizien, die auf seine Gesinnung hinweisen.

So jemand könnte in Bälde Oberhaupt Österreichs werden.
Eines Landes, das schon zwei Mal für Weltenbrände mitverantwortlich war und immer schon Probleme mit der Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit hatte.

Das wäre international kein Disaster, es wäre ein reputativer Kollaps.

Im Grunde gehören Hofer, Strache, Kickl, Haimbuchner, Höbart, und wie sie alle heißen, schon längst auf Grunde des Verbotsgesetzes angeklagt.
Stattdessen hetzen sie überall fröhlich, im Schutze der Immunität, vergiften die Gesellschaft und unterwandern die drei Säulen der Demokratie.

Grimmige Zeiten stehen uns bevor, wenn die Republik nicht bald Schritte einleitet.

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16 Antworten zu Warum Norbert Hofer DOCH ein Nazi ist.

  1. Pingback: Warum Norbert Hofer DOCH ein Nazi ist & Das Problem der Hasspostings von Gerald Kitzmüller | Blog von Klaus Schreiner Österreich, Tirol, Innsbruck

  2. Wenze rupert schreibt:

    Sie sind ein linkslinker Idiot! Wahrscheinlich Inzucht?

    • o5watch schreibt:

      Rechts „Argumentation“. Ein Lehrbeispiel genau vor mir.

    • Christoph S. schreibt:

      Hier werden viele _Fakten_ (keine Verschwöhrungen) über einen Präsidentschaftskandidaten zusammengeschrieben und Sie schaffen es „linkslinker Idiot“ ins Textfeld zu klopfen? Text nicht verstanden? Oder Text einfach negiert? Dass hier jemand von einem großdeutschen Reich träumt? Wollen Sie als Österreicher doch lieber Deutscher sein? Was sagen Sie dazu, dass jemand ein eindeutiges Nazisymbol trägt, weil er keine Hackenkreuzarmschleife tragen darf? Wie damals, als diese Kornblume genau dafür verwendet wurde. Oder wäre es Ihnen lieber er würde eine Hackenkreuzschleife tragen? (Mir, erlich gesagt, wäre es lieber, dann kann man das Pack besser erkennen.) Was sagen Sie dazu?! Abgesehen von „Inzucht“! Artikulieren Sie sich bitte! Argumentieren Sie, warum das alles so super ist!

    • Gerald Kitzmüller schreibt:

      Bei dieser wasserdichten Argumentation muss ich freilich klein beigeben und sofort die „Seiten“ wechseln… 😉

    • l.maria schreibt:

      Interessante Argumentation. Nur leider etwas spärlich. Könnten sie mir bitte als politisch ganz Außenstehende ihre Position etwas genauer erklären, damit ich ihren Standpunkt besser nachvollziehen kann?

    • martini75 schreibt:

      Wenn du kein Volltrottel wärst, würde dir auffallen, dass Satzaussage und -zeichen nicht zusammengehen.

  3. o5watch schreibt:

    Sollte Rechte heissen. Verdammte Tastatur!!11!

  4. Franz schreibt:

    Kritiker mit Steuergeld niederklagen können die Linken noch viel besser. Gerade Frau Glawischnig tut sich da in letzter Zeit bevorzugt hervor.

    Das ein Akademiker auf einem Akademiker-Ball die Farben seiner Studentenverbindung trägt ist bedenklich? Ich hätte eher gesagt „normal“ oder „naheliegend“, aber was weis ich schon.

    Die Verbindung bekennt sich zum Staat Österreich, aber erachtet ihre Nationalität eher als Deutsch? Ja sollen sie wenn es ihnen Spaß macht. Ist ja nicht so das die Österreicher über Nacht vom Himmel gefallen sind. Norddeutsche, Bayern, Österreicher und Schweizer sind zwar nicht das gleiche, aber es verbindet uns doch auch sehr viel. Ich würd da zwar eher von einem germanisch geprägten Kulturkreis reden, aber ganz abwegig ist das ganze ja nicht. Was kümmert euch das überhaupt wenn’s in eurem Weltbild sowieso keine Nationen gibt? Sollen sie sich lieber zur österreichischen Nation zugehörig fühlen? Dann tönt es statt „scheiss deutschnationale“ halt „scheis Nationalisten“ aus dem linken Eck oder nicht? Die Grüne Jugend Steiermark hat uns ja ohnehin erst kürzlich öffentlich mitgeteilt „Österreich ist frei erfunden.“

    Die Kornblume gab es auch schon vor den Nationalsozialisten, und die Blauen haben schon x-mal erklärt warum sie diese tragen, und was sie damit verbinden. „Norbert Hofer selbst erklärte im Rahmen einer Pressekonferenz diese Woche, dass die Blume ein Zeichen der bürgerlichen Freiheitsbewegung und auf das Revolutionsjahr 1848 zurückgehe. Tatsächlich wurde die Kornblume bereits im 19. Jahrhundert in Deutschland verwendet.“

    Sie haben in ihrem Artikel das Wort „Narrensaum“ verwendet. Das ist glasklarer Nazijargon, somt sind sie jetzt auch ein Nazi. Willkommen im Club. Im übrigen weist sie ihre hetzerische Nazi-Diktion auch als solchen aus. Menschen die die „Gesellschaft vergiften“ und „Unterwandern“. Sowas hat man zuletzt im gleichen Tonfall den Juden vorgeworfen.

    Nationalistisches Gedankengut ist im übrigen nicht gleich mit nationalsozialistischem Gedankengut. Stalins linkes sozialistisches Terrorregime war z.B. auch teilweise extrem nationalistisch gesinnt. Und es gibt auch moderaten, inklusiven Nationalismus. Manche nennen das dann lieber „Patriotismus“. Sowas wie es euer Van der Bellen zur Zeit zum Beispiel auf seinen Wahlkampfplakaten vorspielt, was übrigens äußerst amüsant ist.

    Im übrigen hat nicht Hofer die Wahl angefechtet sondern die FPÖ und selbst SPÖ nahe Juristen haben die Korrektheit und Rechtmäßigkeit, um nicht zu sagen Notwendigkeit der Anfechtung bestätigt.

    Wertfrei und staubtrocken ist an eurem Artikel hier gar nichts. Trifft eher vor emotional aufgeladener einseitiger Hetze und Ideologie.

    Im übrigen muss ich leider jedem der das DÖW für einen neutralen von Parteiideologie unbeeinflussten Verein ohne linke Agenda hält etwas trauriges mitteilen – dem ist nicht so. Und wo wir grad dabei sind, die Sache mit dem Christkindl und dem Osterhasi war leider auch gelogen.

    Zugegeben, ganz wertfrei war das jetzt auch nicht. Aber wenigstens auch nicht staubtrocken ;-D

    • Gerald Kitzmüller schreibt:

      Viel Text, der aus zweierlei Dingen besteht:

      1) Gewohnter Whataboutism „Aber die anderen machen ja auch…“

      2) Relativierung

      Nicht schlecht, Herr Specht! 🙂

      • Franz schreibt:

        Besser als wenig Text der aus zweierlei Dingen besteht:

        1.) Deine Antwort ist doof, und mir außerdem zu lang um auf irgendwas einzugehen.

        2.) Lalalalala

        Hätte mir mehr erwartet 🙂

        Statt „whataboutism“ könnte man es auch Aufdecken der Heuchelei nennen, wenn es auf der eigenen Seite Ok ist, und auf der anderen angeprangert wird wie der Teufel in der Kirche.

        Und statt „Relativierung“ könnte man auch „Richtigstellung“ sagen. Oder „in’s rechte Licht rücken, um dem Text etwas die Einseitigkeit zu nehmen“.

    • Gerald Kitzmüller schreibt:

      Erstens ist jede Aktion mit Link belegt, welche wiederum belegt sind.
      Da ist dann nicht viel von „Aber die anderen haben…“

      Zweitens langweilt mich ihre Relativierung.
      Das ist klassisches „Herr Karl“-Verharmlosen.

      Später wollen dann gelernte Österreicher wieder nur Befehle befolgt haben, oder „konnten das alles ja nicht wissen“.

      Einseitig? Einseitig wäre es, würde ich mich in Hasstiraden ergötzen, wie es zur Zeit unzählige User auf Straches oder anderen FB-Pages massenhaft praktizieren.

      Meine Person zählt einfach nur eins und eins zusammen.

      Erklären Sie mir doch, und das will ich wirklich wissen: Welche Motivation hat man, eine Partei zu wählen, die eindeutig und permanent mit dem rechten Rand der Gesellschaft und auch oft mit Übertretung des Verbotsgesetzes liebäugelt?
      Interessiert mich. Vor allem bei einem, der – eher die Ausnahme denn die Regel – der deutschen Sprache in schriftlicher Form mächtig ist.

      • Franz schreibt:

        Wenn die Aktion selbst schon nicht zweifelsfrei einen Straftatbestand oder extremistisches Gedankengut belegt, was nützt dann ein Link der die Aktion belegt? Noch dazu wenn die Quelle nicht neutral ist?

        Tut mir leid sie gelangweilt zu haben. Ich bin halt kein Kabarettist, aber ich gelobe Besserung. 😉

        Worauf bezieht sich ihr „später“? Auf eine Zeit nach einer totalitären Machtübernahme von FPÖ Neonazis? So wie 2002 als die FPÖ als demokratische Partei schon einmal an der Regierung beteiligt war? Ach nein Moment, unsere Demokratie gibt’s ja immer noch.

        Und ich halte das mit dem „Vergiften“ „Unterwandern“ und dem Unterstellen von Wiederbetätigung ohne eindeutigen Beweis, eigentlich nach wie vor für eine Hasstirade, überhaupt in Anbetracht des Tonfalls.

        Vielleicht liebäugelt die FPÖ mit dem rechten Rand, weil sie eine rechte Partei ist, und die Menschen die rechts-aussen gestrandet sind, wieder in die demokratische Gesellschaft zurückholen will? Ein wichtiger Auftrag übrigens, wie ich meine, da die extremen Ränder sonst wachsen werden. Warum liebäugelt die SPÖ eigentlich mit dem Linken Rand der Gesellschaft, der auch schon mal auf Kundgebungen gewalttätig wird und Menschen angreift oder Autos in Brand setzt? Ich hoffe aus dem gleichen Grund, wie ich ihn grade der FPÖ unterstellt habe…

        Warum man eine Partei wie die FPÖ wählt? Nun wenn Linke Parteien zunehmend als totalitäre Verbotsparteien in Erscheinung treten, die es mit Volksbefragungen und Meinungsfreiheit nicht so haben, kann einen das Angebot der direkten Demokratie das einem die FPÖ macht schon locken. Wenn man die Wirtschafts- und Immigrationspolitik der Linken für eher gefährlich als förderlich hält, hat man auch nicht viele Alternativen. Eine Förderung der Familien und der heimischen Geburtenrate, anstatt eine aussichtslose Bekämpfung des demografischen Problems ausschließlich über Elendsmigration im Deckmantel des Asylwesen findet man auch eher bei der FPÖ. Wer der EU demokratietechnisch nicht so ganz über den Weg traut, findet die EU-Skeptiker auch wieder – genau – in der FPÖ. Ich bin absolut pro Europa, aber die EU mutiert zum undemokratischen Monster. Das gehört deutlich reformiert, oder zerschlagen und durch etwas besseres ersetzt. Bei den linken Parteien, die sich schon ganz gut im EU System eingerichtet haben, sehe ich da keine Motivation dazu. Die ÖVP ginge ja noch als rechtskonservative Alternative, hätte man nicht in den letzten Jahrzehnten sich immer mehr an die SPÖ angelehnt, und vieles mitverantwortet, was eigentlich gar nicht zur Parteilinie passt. Der Herr Kurz kann zwar sehr schön reden, aber solange seine Parteikollegen regelmäßig im Liegen umfallen, werden sie kein Vertrauen zurück gewinnen. Und Vertrauen zurück gewinnen muss die ÖVP erst einmal dringend wieder, bevor sie im rechten, konservativen, nationalen und liberalen Lager wieder als mögliche Alternative gelten kann.

        Im übrigen schreckt mich die Destabilisierung unserer Demokratie, die mit offenen Grenzen einher geht derzeit deutlich mehr, als angenommene nationalsozialistische Umsturzpläne – mit denen ich mich auch keineswegs anfreunden könnte.

  5. Peter schreibt:

    Es dürfte für Sie anscheinend zu schwierig sein die entsprechenden Quellen richtig zu erfassen, anzuführen und Zitate nicht aus dem Zusammenhang zu reissen.
    Sie wollen Anschein einer fundierten, intelligenten Argumentation durch Verwendung von Quellen erwecken und verfolgen dabei nur den Zweck Ihren politischen Gegner zu desavouieren.

    Wie komme ich darauf – hier die Beispiele:

    Betreffend Ingo Mayr erwecken Sie den Anschein als hätte die FPÖ durch Malversationen eine Verurteilung gegen eben Diesen erreicht und zitieren einen Artikel vom Kurier.
    a) Nicht die FPÖ sondern Hofer hat die entsprechenden Klagen eingebracht und in zweiter Instanz ein rechtskräftiges Urteil gegen Mayr erwirkt.
    b) Sie nutzen den Artikel um Ihre Aussage:“Dafür hat die FPÖ bekanntlich sehr viel Geld: Kritiker niederklagen, und wenn möglich, ihrer Existenz berauben (Uwe Sailer als Beispiel).“ zu untermauern.
    In dem, von Ihnen zitierten, Artikel gibt es weder einen Zusammenhang mit Ihrer Tatsachenbe-hauptung noch eine wie auch immer geartete Bestätigung dieser von Ihnen aufgestellten Behauptung.

    Betreffend Narrensaum erwecken Sie den Eindruck als würde sich dieses Zitat im Zusammen-hang mit politischen Gegnern des Hofer befinden. Einmal davon abgesehen, dass Text-Quellen falsch angegeben sind (nicht Profil sondern Presse z.B.) ist allerdings richtig, dass zwar dieses Wort gefallen ist, allerdings in einem anderen als von Ihnen dargestellten Kontext.

    Zitat: „FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer hat hasserfüllte Kommentare infolge eines Postings seines Parteichefs Heinz-Christian Strache verurteilt. „Hasspostings sind immer etwas Negatives“, betonte er am Dienstag. Es gebe „einen echten Narrensaum in Österreich“, sagte Hofer….“

    Also richtet sich der Narrensaum nicht gegen politische Gegner sondern gegen die „Hassposter“ allgemein – hier stellt sich mir die Frage ob sinnerfassendes Lesen nicht zu Ihren persönlichen Fähigkeiten gehört oder ob Absicht dahintersteckt.

    Betreffend „dass Norbert Gerwald Hofer, seines Zeichens durch Anfechtung einer regulär gewesenen Wahl Präsidentschaftskandidat, ein Nazi ist, kann man auf jeden Fall ganz leicht feststellen.“
    a) Norbert Gerwald Hofer war bereits vor Anfechtung und Aufhebung der Präsidentschaftswahl Präsidentschaftskandidat – ist Ihnen vielleicht im Eifer des Gefechts und durch den Schaum vor dem Mund entgangen.
    b) wäre – wie Sie implizieren – die Wahl regulär verlaufen, hätte es keinen Grund zur Aufhebung geben dürfen. De facto verhält es sich allerdings anders – wie durch das VfgH festgestellt.

    Jemand ist also automatisch Nazi wenn er versucht sein Recht mittels Gericht durchzusetzen – sehr interessanter Standpunkt.

    Betreffend „Nun, Norbert Hofer, HC Strache und viele viele ihrer Gesinnungsgenossen sind Neonazis, da können sie klagen, wie sie wollen.“
    Hier überlasse ich – trotz des Zusatzes Neo.. die Entscheidung der Gerichtsbarkeit.

    Eines ist jedenfalls völlig klar, Personen wie Sie tragen, an der momentanen herrschenden Gesprächskultur – eben durch Artikel wie diesen – ein gerüttet Mass an Mitschuld.

    Vielleicht wäre es jetzt einmal an der Zeit Ihren eigenen Slogan „42, Wiener, Sozialdemokrat, der die Worte „sozial“ und „demokrat“ sehr ernst nimmt. Ich versuche, jemand zu sein, der darauf achtet, alle Facetten des Lebens von mehreren Seiten zu durchleuchten.“ zu befolgen.

  6. Guenther Treptow schreibt:

    Vorläufig ein brauner Faserschmeichler mit Hardliner Strache im Hintergrund aber wir werden uns noch wundern
    Versuche die SPÖ unter Druck zu setzen dass sie Doskozil und Co entweder ausschließen oder zu sozialistischer Solidarität zwingen Guenther Treptow

  7. Ronald Tell schreibt:

    Seien Sie mir nicht böse, aber soviel historischer Unsinn auf einmal, da kann einem schlecht werden. Was nun? Nationalist oder Nationalsozialist? Einmal bezeichnen Sie ihn so, einmal anders. Deutschnational zu sein und Nationalsozialist zu sein, sind drastische Unterschiede. Folglich wie sie argumentieren, müsste das ganze Habsburger-Reich ja nationalsozialistisch gewesen sein, denn Österreich wurde bis zur 1. Republik als DeutschÖsterreich bezeichnet und man bekannte sich zum Deutschtum, Kaiser Franz Josef, himself, bezeichnet sich als deutscher Fürst. Damit meint man die Bekenntnis zu einer Kultur, eben zur deutsch-sprachigen Kultur. Die NSDAP war nach ihren EIGENEN Aussagen eine Links-Partei, eine sozialistische Partei.

    Göbbels Buch, 1931, „der Angriff“, steht folgendes: „Der NSDAP entsprechend verstehen wir uns als die deutsche Linke, nichts ist uns zuwiderer als der bürgerliche Rechtsblock. Die NSDAP war eine Arbeiter- und Bauernpartei und eben keine bürgerliche Partei, und somit auch keine rechte Partei. Die NSDAP hat alle Betriebe kontrolliert, gennauso wie in der sozialistischen UDSSR, das 3.Reich war eine reine Planwirtschaft, keine freie Marktwirtschaft! Das sind alles Zeichen dafür das die NSDAP eben eine sozialistische Partei; Alle Betriebe im 3. Reich standen unter der Kontrolle der NSDAP; die NSDAP war eine anti-kapitalistische Partei, wiederum ein Indiz für Sozialismus.

    Siehe die Historiker Götz Aly, Ludwig von Mises und etliche andere…es gibt genügend Historiker welche die NSDAP als linke und sozialistische Partei sehen.

    Nationalistisch war die NSDAP auch nur vordergründig, wenn man sich die NSDAP näher ansieht, erkennt man aufgrund ihrer EroberungsPläne von ganz Europa, das sie wohl eher internationalistisch war und eigentlich das Gegenteil von Nationalistisch.

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