Sexuelle Übergriffe, Gewalt – Alkohol


Silvester war es.

In Köln und auch Hamburg kam es zu unfaßbaren Szenen, wo alkoholisierte junge Männer, in diesem Fall eben scheinbar aus dem arabischen Raum stammend, wild grabschten, mit Böllern in die Mengen schossen, kurzum wie wilde Tiere agierten.

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An diesem Tag erlebt man dies leider auf der ganzen Welt.

Der Alkohol enthemmt, und gerade junge Menschen neigen im berauschten Zustand danach dazu, üble Dinge zu tun.

Von sexueller Nötigung (bei beiden Geschlechtern beobachtbar, und auch ich als Mann erlebte dies an einem wochenendlichen Abend nicht einmal), Vergewaltigung, Schlägereien, Gewalt in der Familie bis zur Allgemeingefährdung durch das Lenken eines Autos reicht die Palette des Grauens, die der Alkohol auslöst.

Ja, wir alle wissen, dass Alkohol ganz furchtbare Auswirkungen zeigen kann, und im Fall Köln zeigte sich wiederholt, wie sich die Volksdroge Nummer 1 von der schauerlichsten Seite zeigen kann.

Aber das macht ja nichts, ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren…PROST!

Alkohol pauschal zu verteufeln ist jetzt nicht das Animo dieses Textes.
Denn ein Bier kann schon etwas gutes sein, an einem lauen Sommerabend zum Beispiel ist es ein wunderbares Getränk.
Alkohol muss nicht generell böse Auswirkungen zeigen, aber er hat sie, vor allem bei der Jugend, bei TrinkerInnen, bei labilen Personen.

Täglich kann man, wenn man nur mit offenen Augen durch die große Stadt Wien schlendert, die verheerenden Folgen des Alkoholkonsums beobachten.

Wie kann man dem gegensteuern?

Eine Idee hätte ich: Die Trink-Lizenz. Diese wird pauschal jedem Menschen ab erlaubtem Alter erstellt.
Sowie jemand jedoch andere belästigt, schädigt oder gar körperlich mißhandelt, sollte diese Lizenz verfallen.

Wie sollte sich dies auswirken?

Nun, wir alle sind inzwischen gläserne Menschen, die Behörden wissen sehr viel über uns.

Warum kann man dann nicht in einer Datenbank diese Personen verzeichnen, die sich unter Alkoholeinfluß asozial verhielten?

Sowie ein grober Verstoß begangen wird, verfällt die individuelle Erlaubnis (auf einen Zeitraum begrenzt), Alkohol in der Öffentlichkeit zu trinken.
Wird jemand erwischt, der schon „Punkte“ in der Datenbank aufweisen kann (dem Führerschein-System ähnlich), der wiederholt öffentlich mit einer Überdosis Alkohol im Blut erwischt wird, wird das Strafmaß auf ein Level gesetzt.

Das Recht auf Trinken außerhalb der eigenen vier Wände wird für gewisse Zeitrahmen verwirkt, und Stichproben in Lokalen und bei auffälliger Alkoholisierung im öffentlichen Raum werden getätigt

Ähnlich bei Verstößen gegen das Fahren ohne Führerschein wird das Trinken in öffentlichen Räumen bei wiederholter Verletzung der guten Sitten geahndet.

Wenn die Person alkoholisiert erwischt wird, aber keine Straftat begeht, schlüge ich soziale Arbeit vor.

Warum werden Cannabis-Konsumenten, die dezidiert nicht aggressiv werden, vom StGB verfolgt, während Alkohol-Täter immer wieder auffallen dürfen?
Man braucht nur einen Blick in jedes Fußballstadion werfen, es sind immer die selben Kandidaten, die negativ auffallen.

Straft sie doch ab, die Unbelehrbaren!
Menschen, die mit ihrer Umwelt in Frieden leben wollen, müssen sich stets mit solch lernresistenten Exemplaren rumschlagen.

Jeder darf Alkohol trinken, aber das Verhalten im alkoholisierten Zustand wird immer wieder geduldet…Gewalt durch Alkohol muss bei dementsprechenden Kandidaten präventiv verhindert werden, denn die Exzesse werden wirklich immer schlimmer.

Auch die Hemmschwellen fallen auffällig bei Gewaltausbrüchen.

Das muss nicht sein, und dagegen verwehre ich mich.

Her mit der Trink-Lizenz!

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