Wie in Zukunft den Problemen Herr-werden?


Ich bin mir sicher, dass mit der Flüchtlingskrise in Europa zur Zeit ein Thema allgegenwärtig ist, das wirklich niemanden kalt lässt.

Die einen pöbeln gegen Flüchtlinge, wünschen ihnen vereinzelt sogar das Allerschlimmste, den Tod – obwohl diese aus ihrer Heimat flüchteten, um diesen zu entrinnen.

Die anderen helfen, setzen sich ein, wehren sich gegen die zunehmende Verrohung der Menschen hierzulande, die ihren Ursprungspunkt in einer FPÖ hat.
Warum? Weil diese in jahrelanger Austestung der Verfassungsgrenzen einen Bogen überspannen ließ, der ausgestorben geglaubte Barbareien wieder in einfache Gemüter reanimierte und salonfähig machte.

Aktuell kann man auf unzählige freiwillige Helfer stolz sein, die sich mit aller Kraft dafür zerfransen, um Flüchtlinge zu versorgen.

Doch wie will die Welt in Zukunft damit umgehen?

Es gibt vielerlei Parameter, die in den nächsten Jahrzehnten rudimentäre Veränderungen in unserer Gesellschaft bewirken werden.
Eine permanente Wirtschaftskrise steht schon ante portas.
Der Klimawandel schreitet weitaus rasanter als befürchtet voran.
Die Ressourcen der Erde erreichen in manchen Bereichen ihr Limit.
Armut greift um sich, Despoten und Diktatoren wittern wieder ihre Chance.

So geschehen zum Beispiel in Syrien, wo im Fahrwasser des arabischen Frühlings im Norden eine IS wütet, während im Süden des Landes Diktator Assad die Menschen malträtiert.

Doch ist Syrien kein Einzelfall auf dieser Welt.
Und auch in Zukunft wird es immer wieder Krisenherde geben, wo wie immer die Zivilbevölkerung „die Krot fressen“ darf.

Hauptbahnhof

Leider zeigt sich in all dem nationalen Wahn, der die Köpfe der Menschen in Europa noch immer mit Brettern zunagelt, dass Europa wie die ganze Welt nach wie vor nicht begreift, dass die Zeiten sich rapide gewandelt haben.

Wir leben am Beginn einer „Völkerwanderung 2.0“.

Nicht nur, dass Waren und Dienstleistungen schon längst dank der rasant gestiegenen Mobilität des Einzelnen global wurde, auch wir Menschen werden es!

Die Menschheit beginnt nun, in eine neue, produktivere Phase, nämlich eine Durchmischung, zu gleiten.
Viel schneller, als es vielen von uns zumutbar ist.

Doch wer sich einen Urlaub auf den Malediven etc. leisten kann, hat inzwischen einiges bemerkt, so er oder sie mit offenen Augen durch die fremden Länder wandelt: Der Wiedererkennungswert unserer Welt ist überall verflixt schnell gestiegen.

Egal, wo man sich befindet: Man findet Menschen und Produkte, deren Unterschied nur in ihrer Herkunft besteht.

Homo sapiens befindet sich an einer heiklen Schwelle: Entweder beginnen wir alle auf der Stelle, Grenzen und Nationen nur noch als Verwaltungsgebiete und nicht als Hoheitsgebiete – außer für persönlich genehme Menschen – zu sehen, weil es gar nicht mehr verhinderbar ist, oder der Globus kann sich wirklich auf häßliche Zeiten vorpräparieren.

Rechtsparteien wie die FPÖ propagieren „Tradition“ und Nationalismus.
Ohne Rücksicht auf Verluste werden dubiose Werte, die mit der heutigen Zeit oft rein gar nichts zu tun haben, hochgehalten.
Die Welt dreht sich aber weiter, und das 21. Jahrhundert ist eine Ära, wo man sich von sogenannten „Traditionen“ nicht mehr viel kaufen kann.

Das gilt überall auf der Erde. Für jeden.

Wie also wird man den Krisenherden Herr? Was kann man tun?

Meine Meinung ist simpel: Da Bünde wie die EU nach wie vor die Bedürfnisse von Egoisten viel zu sehr einem gemeinsamen Ziel vorziehen, ist die UNO gefragt, etwas zu tun.

Vielleicht sollte die Weltengemeinschaft über ein gemeinsames Heer von ca. 10.000.000 Soldaten nachdenken, verpflichtend von allen Staaten zusammengestellt, dass, wenn immer die Kacke dampft, einmarschiert und für eine Generation eine funktionierende Verwaltung aufbaut.

Gegen ein gut ausgebildetes, ausgerüstetes und vor allem einiges Millionenheer hätten zum Beispiel eine IS oder Boko Haram nicht den Funken einer Chance.

Möglicherweise ist die Flüchtlingskrise nicht nur negativ zu betrachten, sondern auch ein Symbol.
Symbol dafür, dass die Menschheit sich endlich zwingen sollte, zusammenzuwachsen!

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