Hasspostings – ein Auszug der letzten Tage.


Die Tragödie der A4 ist nicht einmal noch halbwegs verarbeitet in unseren Köpfen – mir könnten nach wie vor schlagartig die Tränen in die Augen schießen aufgrund derartiger Schicksale – so häufen sich die widerwärtigen Postings wahlberechtigter Menschen (oder wie auch immer in diesen Fällen), die sich freuen oder zumindest darauf aufgeilen.

Hier ein paar Beispiele (unverpixelt, denn diese Gfraster sollen die Bühne bekommen, die sie wollen):

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Das ist nur eine kleine Auswahl, da gibt es noch viel mehr.

So sehen sie aus. Menschen, die sich „Patrioten“ nennen.
Menschen, die sich auf Meinungsfreiheit berufen.
Blau-Wähler.

Ich nenne sie einfach nur „degenerierte Kretins“.

Für mich gilt ab jetzt: Ausnahmslos jeder, der mir mit „Ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber…“ oder ähnlichem in verbaler als auch schriftlicher Weise kommt, wird von mir mit Entfreundung auf Facebook, Blockierung, virtueller und auch realer Ächtung bestraft.

Jeder, der die üblich rassistischen Leiern abwälzt, in heutigen Zeiten eigentlich wider besseren Wissens, soll von mir das erleben, das er oder sie seiner/ihrer Hass-Zielgruppe angedeihen lässt: Verachtung.
Dann dürfen sie sich ausgegrenzt von mir fühlen, diese Wichte, und können somit auch gleich nachfühlen, wie es den Menschen geht, denen sie die massiv vorhandenen Vorurteile entgegenschmettern.

Ich für meine Person will mir nicht vorwerfen müssen, hilflos zugesehen zu haben, als der Trend der Unmenschlichkeit ein Massenphänomen wurde.
Spätestens, wenn im worst case Gewalt ausbricht, will ich mich jedenfalls nicht überrascht wundern, wie es denn soweit kommen konnte.

Unmenschen bekommen von mir ab nun genau die Verachtung, die sie provozieren.
Unabhängig von der Nähe. Ob Verwandtschaft oder Freundeskreis, ob Wirt ums Eck oder Politiker.
Ich für meinen Teil mag mit diesem ethischen Abschaum nichts mehr zu tun haben.

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4 Antworten zu Hasspostings – ein Auszug der letzten Tage.

  1. AJ Saxer schreibt:

    Hat dies auf AJ SAXER – Malerei rebloggt und kommentierte:
    Denn Rassismus ist keine Meinung !! Danke Gerald.

    • Gerald Kitzmüller schreibt:

      Das Anzeigen überlasse ich den Lesern.
      Ein bisschen Sicherheit für mich selbst will ich schon haben, denn sonst bin ich unvernünftig direkt in der rechten Schußlinie.

      Deshalb zeige ich nur auf, das ANzeigen dürfen die Leser übernehmen, wenns recht ist. 🙂

      Lg

  2. Pingback: Werkstattbericht III – Badespaß und Tränengas | Unsere Zeitung

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