Hanf, die Superpflanze vs. Politik, die Lobby-Maschine


Um den Hanf zu beschreiben, möchte ich ins Comicgenre wechseln und Superman als Beispiel nennen.

Warum wurde Superman in den 1930er-Jahren so populär?
Die Frage ist einfach beantwortet: Er verkörperte alles, was der kleine Bub als Weltenretter und Gott in heutigen Zeiten wünschte.
Superman kann fliegen, hat extreme Kräfte, ist unverwundbar, hat einen Röntgen- und Hitzeblick, ist extrem intelligent etc.

Quasi die eierlegende Wollmilchsau der Superhelden, und er hat einen einwandfreien Charakter.

Natürlich war der Siegeszug eines derartigen Helden, der sehr viel von Jesus Christus in sich symbolisch vereinigt, logische Folge in den kommenden Jahrzehnten.

Warum vergleiche ich Superman mit der Hanfpflanze?

Die Hanfpflanze kommt dieser „eierlegenden Wollmilchsau“ sehr nahe.

Ich wage zu behaupten, dass die menschliche Gesellschaft vielleicht erst an der Schwelle zur industriellen Revolution angekommen wäre, wenn überhaupt.

Deren Gründe gibt es unzählige, denn die Hanfpflanze ist nicht nur Rauschmittel, das beruhigt, geistig anregt, und – könnte man tauschen – in allen Facetten Vorteile gegenüber der Weltdroge Numero Uno, dem Alkohol besitzt.
Aber das wird sowieso überall heiß diskutiert.

Die Geschichte des Hanf lehrt uns eigentlich, dass diese Pflanze nicht verpönt, sondern verehrt und in jedem Garten sein Auslangen finden sollte.

Übrigens wurden Farmer in Virginia zwischen 1763 und 1767 verpflichtet, Hanf anzubauen, andererseits winkten Gefängnisstrafen.
Grund war die Vielfältigkeit, denn der Hanf garantierte in vielerlei Aspekten Selbstversorgung: Hanf konnte als Medizin, Nahrung, Bekleidungs-, Papier- und Ölquelle verwendet werden.
Und noch viele andere Aspekte waren mit der Hanfpflanze abgedeckt.

Hier ein Auszug der Hanf-Geschichte:


Hanf wurde in China schon seit langem genutzt. Er lieferte den Chinesen nicht nur wohlschmeckende und nahrhafte Samen, auch die Stängel mit ihren besonders langen und nahezu unverwüstlichen Fasern wusste man schon früh zu schätzen. Bereits im Shen nung pen Ts’ao king, einem vermutlich ungefähr zu Beginn unserer Zeitrechnung verfassten chinesischen medizinischen Text, beschreibt der Autor, wie Hanf als Heilmittel gegen Malaria, Rheuma und viele andere Unpässlichkeiten eingesetzt werden kann.

Über Indien und die antiken Hochkulturen im heutigen Irak trat der Hanf seinen Weg um die Welt an. In Europa sind die ältesten Funde ca. 5.500 Jahre alt und stammen aus dem Raum Eisenberg. Aus der Gegend des heutigen Litauen stammen Funde von Hanfsamen ca. 2500 v. Chr. und eines Hanffadens ca. 2300 v. Chr.

Die alten Griechen und ihre ägyptischen Nachbarn kleideten sich oft mit Hanf – Kleidung aus Hanfgewebe wird von Herodot (450 v. Chr.) erwähnt. Hanf und Flachs waren lange Zeit die wichtigsten Faserpflanzen Europas. Plinius der Ältere schreibt, dass Hanf Schmerzen lindere, und Pedanios Dioscurides berichtet von der Wirksamkeit des Saftes der Hanfsamen gegen Ohrenschmerzen. Vom Mittelalter bis in die Neuzeit wurden aus Hanf Mittel zur Linderung von Wehenkrämpfen und nachgeburtlichen Schmerzsymptomen gewonnen.

Es war von 1631 bis Anfang 1800 möglich die Steuern in Amerika mit Hanf zu zahlen.

Es war im 17. und 18. Jahrhundert verboten sich zu weigern Hanf anzupflanzen. Wer sich im Bundesstaat Virginia in den Jahren 1763 bis 1769 weigert Hanf anzupflanzen ging ins Gefängnis.

George Washington und Thomas Jefferson, die Gründerväter der Vereinigten Staaten, haben Hanf angepflanzt. Jefferson hat sogar Hanfsamen aus China über Europa in die USA geschmuggelt.

Benjamin Franklin besass einer der ersten Papierfabriken in Amerika die Hanf verarbeitete.

Über Tausende Jahre fuhren alle Schiffe auf den Weltmeeren mit Hanfseilen.

Bis 1820 wurden alle Stoffe, Bekleidung, Tischtücher, Betttücher, Vorhänge usw. aus Hanf gemacht, bis Webstühle für die Baumwolle eingeführt wurden.

Alle Schulbücher wurden aus Hanf oder Flachs bis 1880 gemacht.

Die erste Gutenberg-Bibel, dann Landkarten, die ersten Entwürfe der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten sowie die Verfassung wurden mit Papier aus Hanf geschrieben.

Die erste Kulturpflanze die in den USA angebaut wurde war Hanf. Im Jahre 1850 war das Rekordjahr für die Hanfernte und in Kentucky wurden alleine 40’000 Tonnen Hanf geerntet. Hanf war die meist verkaufte Feldfrucht bis ins 20. Jahrhundert.

Alle berühmten Künstler wie Rembrandt und Van Gogh haben ihre Bilder auf Hanfleinen gemalt.

Im Jahre 1916 hat die US-Regierung vorausgesagt, dass bis 1940 alle Papierformen aus Hanf hergestellt werden und es keinen Grund mehr gebe Bäume abzuholzen. Studien der Regierung zeigten, das 1 Morgen mit Hanf 4,1 Morgen mit Wald entsprach. Das Landwirtschaftsministerium plante ein entsprechendes Ausbauprogramm dafür.

Farben und Lacke wurden aus Hanfsamenöl bis 1937 gewonnen. 58’000 Tonnen Hanfsamen wurden in Amerika 1935 zur Farbherstellung verwendet.

Das erste Fliessbandauto von Henry Ford, das Model-T, wurde gebaut um mit Hanfbenzin zu fahren und die Karosserie des Autos war aus Hanf gefertigt. Auf seinem grossen Besitz wurde Ford mitten zwischen seinen Hanffeldern fotografiert. Das Auto „gewachsen aus der Erde“ hatte Plastikpaneelen aus Hanf, dessen Schlagfestigkeit 10 Mal stärker war als Stahlblech.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Warum die Wunderpflanze Hanf verboten wurde http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/warum-die-wunderpflanze-hanf-verboten.html#ixzz3aUktFMNG


Warum aber wären wir ohne Hanf noch nicht soweit wie jetzt?
Wegen der Papiernutzung.

Die Gutenberg-Bibel wie alle frühen gedruckten Werke waren auf Hanfpapier gedruckt, die Papiergewinnung aus Holz war noch lange nicht bekannt.
Ohne den Buchdruck (andere Papiervarianten wie Pergament waren für die Massenproduktion viel zu teuer) wäre es unmöglich gewesen, dem Pöbel den Zugang zu Büchern und Wissen zu verschaffen.

Wir wären also noch lange nicht im 21. Jahrhundert, wie wir es kennen, angekommen.

Verbote allerdings sind auch Geschäft.

Nach dem Ende der Alkohol-Prohibition war es fast zwingend, all den Apparat, der sich in den 1920ern installierte, am Leben zu erhalten.
En passant war es – auch das ist bekannt – für einige große Wirtschaftsbranchen günstig, eine Propagandawelle gegen die beliebte Hanfpflanze zu starten.

Du Pont, seinerzeit größter Chemiekonzern der Welt, ließ das neuartige Verfahren zur Papierherstellung aus Holzzellulose, sowie Verfahren zur Herstellung von Plastik aus Öl und Kohle patentieren.

Das Zeitalter der Rohstoffgewinnung aus fossilen Brennstoffen war im Begriff, zum Milliardengeschäft zu werden.

Also finanzierte Dupont eine Propagandawelle, die seinesgleichen suchte: Marihuana wurde überall verteufelt, eine Substanz, die jedermann wie selbstverständlich konsumierte, denn das Rauchen von Cannabis galt als „arme-Leute-Tabak“.

Rassistische Geistergeschichten von „Negern, die im Marihuanarausch weiße Frauen vergewaltigen“ wurden publiziert, im Alltagsrassismus der Zwischenkriegs-USA Futter für die Massen.

Die Konkurrenz des umweltfreundlichen Hanfpapiers und eines aus Naturstoffen hergestellten Plastikmaterials, wie Henry Ford vorhatte, hätte die lukrativen Geschäfte der Zeitungsindustrie von Hearst, Du Pont und dessen wichtigsten Geldgeber, die Mellon-Bank, gefährdet. 1931, noch zur Zeit der Alkoholprohibition, ernannte Andrew Mellon, in seiner Funktion als Finanzminister des langjährigen FBI-Chefs J. Edgar Hoovers, seinen Schwiegerneffen Harry J. Anslinger zum Leiter der Drogenbehörde.

Jahre zuvor startete die Hearst-Presse eine Kampagne gegen Latinos und Schwarze, nun kam der Hanf an die Reihe. Eine wundervolle Möglichkeit, die frechen Latinos und Schwarzen wieder zu kontrollieren, denn sie wagten, sich den Tag mit Marihuana zu versüßen, um die harte Arbeit zu ertragen.

Die Weißen wiederum hatten keine Ahnung, dass „Marihuana“ eigentlich den Hanf meinte.
Anslinger nutzte das aus und erklärte 1937 vor dem Kongress, Marihuana sei die gefährlichste Droge in der Geschichte der Menschheit.
Propagandafilme machten die Runde.
Nur wer faul, schmutzig, Latino oder Schwarzer war, rauchte das Zeug.

Der Startschuss für das weltweite Hanfverbot war gegeben.
Anslinger und Hearst hassten die Jazz-Musik. Denn diese Musik brachte weisse Frauen dazu, mit den Füssen zu wippen.
Das selbe Phänomen wiederholte sich ja musikalisch zwanzig Jahre danach bei Rock & Roll und Blues.
Anslinger hatte auch vor, diese gottlose Musik auszumerzen.
Deshalb ließ er massenweise Musiker bespitzeln, wie Louis Armstrong, die Beatles etc.

Quelle: „Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“ von Jack Herer und Matthias Bröckers.

USA erzwingen Uno-Konvention gegen Marihuana

Der Basler Thomas Kessler beschrieb in seinem Buch „Hanf in der Schweiz – Hoffnung für die Drogenpolitik“ Anslingers Wirken in folgenden Worten: „Wenn jemals Zweifel aufkamen am Sinn der Hanfprohibition, war Anslinger nie um eine neue Entdeckung verlegen, die Hanf zu einer stets noch gefährlicheren Droge machte. Nachdem er jahrelang behauptet hatte, Hanf sei schlimmer als Heroin, hatte Anslinger 1951 plötzlich die gesicherten Erkenntnisse, Hanf führe zwangsläufig zu Heroin. Die Einstiegstheorie war geboren. Als Hauptgeldgeber der UNO machten die USA Anslinger 1947 zum Vorsitzenden der UN-Drogenkommission. In dieser Funktion erreichte er, dass die WHO 1954 beschloss, Hanf und seine Derivate hätten keinerlei therapeutischen Wert, im Gegenteil, sie seien gefährlich.“

1961 setzte Anslinger in der UNO seine Version von Prohibition durch – der globale Durchbruch des Verbots mit der „Single Convention on Narcotic Drugs“ gelang.

Im Namen der Gesundheit und des Wohls der Menschheit wurden alle Unterzeichnerstaaten inkl. Nicht-Mitgliedern wie die Schweiz gezwungen, sich der Hanf-Prohibition anzuschließen.

In einem Interview meinte Anslinger unverblümt, was er beabsichtigte: „Wer von jetzt an in den USA Marihuana legalisieren will, verstößt gegen internationale Übereinkommen. Nun kann mir niemand mehr innenpolitisch kommen.“
Auf die Frage ob das Marihuana-Verbot also vorwiegend eine politische Demonstration der USA sei, sagte er: „Sicherlich.“

1969 musste die WHO schließlich zurückrudern und zugeben, dass Hanf keine physische Abhängigkeit verursacht.
Die Gesundheitsorganisation empfahl aber wider besseren Wissens (man erinnere sich an die Auswirkungen der Alkohol-Prohibition, das Ausarten des weltweiten Kartell-Wachsens war nun endgültig gefördert) weiterhin die gesetzliche Kontrolle.
Gleichzeitig dreht sich Anslingers „wissenschaftliche Referenz“, der Psychiater Munch, um 180° und erklärte in einem Gerichtsgutachten: „Die Annnahme, Marihuana würde die Persönlichkeit beeinflussen, gehört zu den Annahmen der Vergangenheit und wurde durch die neuere Forschung widerlegt.“

95 Prozent der Quellen waren Zeitungsausschnitte

1970, nach fast vierzig Jahren, zog sich Anslinger ganz aus dem „Drogengeschäft“ zurück. Im Buch „The Murderers“ und in mehreren Interviews meinte er, dass ihm die Drogenpolitik immer nur als Machtinstrument zur Durchsetzung der Interessen der Rechten diente.
Nach seinem Tod am 14. November 1975 ergab eine Sichtung Harry J. Anslingers Aktennachlasses, den er der Pattee Library an der Pennsylvania State University vermacht hatte, dass 95 Prozent seiner Quellen aus Zeitungsausschnitten von Boulevardzeitungen bestanden.

Oberster Chef des FBI war seit 1924 immer noch J. Edgar Hoover.
Hoover war als menschliches Flaggschiff der Ultrakonservativen berühmt, die Überwachungen vermeintlicher „Kommunisten“ in den 1950ern sind inzwischen Geschichts-Stoff.
Unter Richard Nixon, der 1972 weltweit zum „War on Drugs“ aufrief, trat Gabriel Nahas Anslingers Nachfolge als Sonderberater der Narkotika Kommission der UNO an.
Von sich selbst sagte er: „Ich bin ein Cannabis-Feind, und ich werde Cannabis mit allen Mitteln bekämpfen“.
Die UNO folgte dieser Repression nur zu gern.
Nahas verbrachte die folgenden Jahre damit, Munchs zum Teil von ihm selbst widerrufene Vorbehalte gegen Hanf wieder ins Gedächtnis der Massen zu bringen.
1979 wurden Nahas gesammelte und manipulierte Studien in den UN-Suchtstoffbericht eingeflochten.

1983 jedoch distanzierte er sich selbst von seinen Studien, was ihn aber nicht daran hinderte, deren Verbreitung weiter zu fördern.
Unter anderem mit folgenden Behauptungen: „Hanfkonsum führt zu irreparablen Gehirnschäden und einem vorzeitigen Altern um Jahrzehnte. Der Konsum selbst kleiner Cannabismengen führt zu schweren Fehlgeburten (Kinder mit mehreren Köpfen) und dies könne sich ohne weiteren Konsum selbst mit einer Verzögerung von einer Generation einstellen.“

Weiter verbreitete er unverdrossen und beinahe manisch, Hanf mache Männer impotent und Frauen unfruchtbar.
Aber die abstrusen Horror-Märchen waren noch nicht zu Ende: „Männer kriegen Brüste und Frauen Schnäuze. Hanfkonsum führt unweigerlich zu Krebs“.
Einige Behauptungen waren von Nahas einfach erfunden, andere manipuliert.
Beim US-Justizministerium wusste man natürlich um die Qualität der UNO-Berichte von Nahas, nicht aber in Europa.

1981 ernannte Ronald Reagan den früheren CIA-Direktor George W. Bush zum Direktor der Drogenverfolgungsbehörde.
Der Bush-Clan gilt seit jeher schon als Lobbyist der Pharmaindustrie und ist Grossaktionär bei verschiedenen Pharma-Firmen.
Wieder einmal stand der Rehabilitierung der medizinischen Anwendung von Cannabis ein mächtiger Politiker frontal im Weg.
Das Engagement von Bush im Pharmasektor ist sehr von Bedeutung, denn diese Branche ist alles andere als angetan von der immer lauter ertönenden Forderung, das Naturprodukt Hanf in der Medizin zuzulassen.
War es zu Beginn der Prohibition vor allen die Petro- und die Papier-Industrie, ist es jetzt vor allem die Pharmaindustrie, die gegen eine Legalisierung kämpft.

Kein Wunder, gilt Cannabis als extrem billig herzustellender Konkurrent von Antidepressiva, Schlafmittel, Schmerzmitteln etc. (um nur einige medizinische Anwendungsbereiche zu nennen).
Und es besitzt all die Nebenwirkungen nicht, die bei Neuroleptika gerne auftreten.

1998 sorgte in Frankreichs ein Expertenbericht für Zunder: Eine Kommission unter Leitung von Bernard Roque reihte den Alkohol neben Heroin und Kokain in die Gruppe der gefährlichen Gifte, den Tabak in die zweite Gruppe zusammen mit synthetischer Drogen wie Ecstasy und stimulierender Medikamente wie Amphetamine etc., die Cannabisprodukte Haschisch und Marihuana hingegen in die Kategorie der am wenigsten schädlichen Stoffe, und dies wenige Tage nachdem Jacques Chirac sich in New York vor der UNO vehement gegen eine Legalisierung ausgesprochen hatte.

Dieser französische Expertenbericht sollte in den WHO-Bericht von 1998 einfliessen. Doch die WHO habe dem Druck verschiedener Institutionen nachgegeben und die Studie nicht veröffentlicht. Ziel müsse eher eine Beschränkung legaler Drogen sein, als eine Freigabe heute verbotener, heißt es, Tatsachen ignorierend, dass die Menschen sich trotz alldem berauschen.

2009 wurde David Nutt, Drogenbeauftragter der britischen Regierung, entlassen, weil er mit Kollegen erneut eine Gefährlichkeits-Rangliste von Drogen erstellte, mit drei Faktoren: nämlich Schädlichkeit, Abhängigkeit und Auswirkung auf die Gesellschaft, und weil er an Vorlesungen über diese Fakten aufklärte.

Politiker, Ärzte und Wissenschaftler haben es nicht geschafft, die bestehenden Ängste zu beseitigen und der Vernunft zum Durchbruch zu verhelfen.

Die Pharma-Industrie hat logischerweise kein Interesse an Hanf, da er nicht patentierbar ist.
Sie hat im Gegenteil ein naturgemäßes Interesse daran, Cannabis als Heilmittel weiterhin verboten zu halten.
Dennoch hat am 24.3.2011 das US National Institute of Health folgendes Statement auf seine Website gestellt: Es wird nun also auch von der amerikanischen Regierung anerkannt, dass Cannabinoide Krebszellen angreifen und deren Zelltod auslösen können. Es wird empfohlen, Hanfpräparate nicht nur für Appetit-Stimulation, Schmerzbekämpfung und verbesserten Schlaf einzusetzen sondern auch für direkte Tumorbekämpfung.

Liebe Politiker, liebe Freunde des Alkohols und Feinde des Hanf: Lest Euch genau durch und sucht ruhig nach Quellen, denn es finden sich überall Belege dafür, ich schrieb nur nieder, was offenes Geheimnis darstellt.

Man muss sich nur interessieren.

Hier haben wir das lokale Problem: Rechtsgerichtete und konservative Politiker haben gar kein Interesse daran, ihrem Götzen, den Alkohol (aus dem sich gutes Steuergeld lukrieren lässt, auf der anderen Seite ist ein Volk, das säuft, leichter zu kontrollieren) gefährliche Konkurrenz zu bieten.

Warum? „Weils immer schon so war“.

Ich rufe die Politik auf, endlich zeitgemäß zu agieren, und zwar jetzt!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s