Zum Valentinstag


Das Herz eines Menschen, das Momentum der Zuneigung, der Akt der Liebe…grandios wie grausam.

Für einen Single ist der Valentinstag ähnlich wie Weihnachten: Wissend, dass da draußen Menschen sind, die an diesem Tag Liebe spenden und empfangen, schmerzt dieser Tag manchmal wie tausend kleine Messerstiche.

Keine Rolle spielt, ob man für diese „Feiertage“ ist, das Bewusstsein, ihn nicht leben zu können, lässt jedes Jahr auf das Neue kleine Krusten in der Seele zurück.

Wissend, dass erfüllte Zweisamkeit das schönste sein kann, das einem Menschen zukommen kann, schleicht sich für einen Tag ein dunkler Schatten über die Befindlichkeit, füttert das kleine Monster der Melancholie in einem selbst.

Ich, als jemand, der weiß, wie sich echte Liebe anfühlt, bin jedes Jahr mehr von diesem Tag betroffen.

Wie schön wäre es, eine Partnerin im Wissen, dass sie es mag, zu herzen und auf Händen zu tragen.
Wenn sie es mag, dass man selbst es ist, der dies will.

Wie erheiternd wäre es, eine Hand zu halten, die einem wichtig ist, einen Mund zu küssen, der für die eigene Person Vollkommenheit darstellt.

Wirklich toll ist es, zu wissen, dass ein Mensch, dessen schlichte Anwesenheit einem ein besseres Gefühl gibt, auch so denkt.

Die Liebe ist grausam.
Wenn sie nicht greifbar ist, sorgt sie durch unsere Hormone dafür, dass man sich schlecht fühlt.

Vielen, die heute den ersten oder zweiten Valentinstag miteinander verbringen, kann ich als jemand, der in der Liebe eher weniger weiß, wie es ist, Glück zu haben, nur eines sagen: Schätzt einander!
Das Gefühl der Zweisamkeit ist eine der antreibenden Kräfte von uns Menschen, wir sind einfach nicht für das Alleine-sein geboren.

Konsumiert Liebe nicht, sondern schätzt den Wert.
Es gibt nichts schöneres als zu wissen, dass man einem lieben Menschen alles bedeutet.
So etwas sollte man niemals achtlos wegwerfen, oder durch Kleinigkeiten hinterfragen.

Liebe fehlt wie Atemluft, wenn man sie nicht bekommt, deshalb sollte sie nie wie etwas selbstverständliches behandelt werden, denn das ist sie nicht.

Eine Partnerin umsorgen, drücken, küssen, an sie denken: Bei allem Reichtum in unserer Gesellschaft ist dies etwas, was wir uns nicht kaufen können, sondern verdienen.

Habt Eure/n Partner/in von ganzen Herzen lieb, denn Ihr wisst nie, wie lange Ihr das dürft.

Meinereiner versucht am heutigen Tag wieder einmal, durch Ablenkung ja nicht daran zu denken, dass niemand hier ist, der versucht, mir Gutes zu tun.
Das ist nicht so lustig, aber lehrreich – sollte mich dieser Luxus wieder einmal ereilen, weiß ich dies zu schätzen.

Die nächste wird die letzte sein.
Weil ich es schätzen kann.

Happy Valentine!

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