Warum ein neues Lichtermeer?


Zuerst möchte ich den Medien danken, dass sie drei Monate vor der geplanten Veranstaltung eines riesigen Lichtermeers schon Kontakt aufnahmen und die Reichweite der Idee massiv erhöhten.

Wozu aber ein Lichtermeer? Was ist der Zweck?

Lichtermeer

Ein Lichtermeer ist ein Symbol.

Es gibt den Menschen, die daran teilnehmen, Kraft und gute Laune, ein Gefühl des „Wir“ und mehr Zusammenhalt, wenn auch nur temporär, das ist mir bewusst.

In heutigen Zeiten, wo Krisen wie Popcorn auf unserer Erde aufbrechen, die Wirtschaft knapp vor einem Scheideweg steht, politisch wie auch gesellschaftlich schwere Spannungen zwischen den verschiedensten Richtungen des Spektrums zu Tage kommen, ist es überfällig, für ein Zeichen einzutreten, dass viele Menschen, unabhängig ihrer Herkunft, Hautfarbe, politischer Richtung, dem sozialen Stand, Geschlecht oder auch der sexuellen Orientierung einfach nur in Frieden miteinander leben wollen.

Durch aktuelle Ereignisse in Österreich, wie dem WKR-Ball und die Gegendemo, speziell aber am 2.2.2015, als die erste PEGIDA-Demonstration in Wien veranstaltet wurde und zwei politische Welten schon beunruhigend feindselig aufeinander losgegangen wären, stünde nicht die Polizei dazwischen, ist ein Symbol des „Miteinander“ umso wichtiger.

Wäre nicht ein ganzes Bataillon von Polizeikräften zwischen PEGIDA-Anhängern (darunter klar ersichtliche Neonazis und Hooligans) und manchen hasserfüllten Menschen der Antifa (wobei hier viele unschuldig „zum Handkuss“ kamen und sehr ungünstig positioniert waren) gestanden, es hätte schlimme Konsequenzen mit schweren Nachbeben in unserer Gesellschaft gekommen.

Es wirkte, als würde nur eine Lücke reichen, um den aufgestauten Hass zwischen den Menschen zur Entladung zu bringen und eine Grenze zu überschreiten.

Die Zeiten werden nicht leichter werden.
Eine Weltwirtschaftskrise scheint nur Frage der Zeit zu sein, Klimawandel und Globalisierung, ungezähmtes Weiterpeitschen von Industrie und Wirtschaft mit dem Ziel des maximalen Profits, alles Faktoren, die das soziale Umfeld zwischen den gewöhnlichen Bürgerinnen und Bürgern anheizen.

Bevor die ersten Toten aus Straßenkämpfen zu beklagen sind, soll eine große Masse von Menschen wieder das Gefühl bekommen, dass sie nicht alleine sind.

Ich glaube an das Prinzip, dass wir Menschen wie Synapsen in unserem Gehirn ständig am Interagieren mit nicht zu unterschätzendem Einfluss auf unsere Umwelt sind.
Strahlen wir positive Energie auf unsere unmittelbare Umwelt aus, ist diese positive Energie auch Antreiber für die Mitmenschen in unserer Umgebung, diese weiterzugeben.

Exakt derselbe Effekt tritt auch bei negativer Energie auf.
Auch diese verbreitet sich meist auf indirekt Beteiligte.

Wir alle sind Menschen mit Sorgen und Problemen, wir alle, ob In- oder Ausländer, Banktycoon oder Hilfsarbeiter, müssen unser Dasein fristen mit dem Willen, halbwegs menschlich und erträglich durch dieses Leben zu wandeln.

Wenn wir alle uns mit Hass vergiften lassen und selbst dafür sorgen, dass diese Gräben in unserer Gesellschaft weiter wachsen, brauchen wir uns später nicht wundern, wenn es irgendwann in nächster Zeit eine Explosion der Gewalt gibt.

Deshalb habe ich es mir persönlich auf die Fahnen geheftet, meinen Teil dazu beizutragen, dies zu verhindern.
Mit kleinsten Mitteln, wie sie einem einzelnen Menschen eben nur zur Verfügung stehen, versuche ich meinen Beitrag – eher meine Pflicht als Weltbürger – zu leisten, damit diese Welt wenigstens wie ein Tropfen auf dem heißen Stein besser wird.

Scheinbar denke ich bei weitem nicht alleine.

Inzwischen begegnete ich sehr vielen Menschen, unabhängig von ihrem Milieu und ihrem Alter, die meine Sorge teilen.

Das Lichtermeer wird keine Einzelveranstaltung sein, denn nur mit einem Lichtermeer ist nichts getan.
Bekanntlich ist es mein Ziel, diese Veranstaltung jährlich zum Gedenken an das Ende des zweiten Weltkriegs in Europa zu installieren.
Auch die Ernennung des 8. Mai als Feiertag für ganz Europa ist längst überfällig.

Alle Teilnehmer sollen ein positives Gefühl bekommen, sich freuen, inspiriert werden von friedlicher Umgebung und guter Stimmung, damit sie danach und die Tage danach mit zuversichtlicherer Laune als zuvor ihr Leben weiterleben.

Auch wird aufgerufen, aufeinander zuzugehen, sich für den Nachbarn oder die Menschen in der unmittelbaren Umwelt mehr zu interessieren.
In Zeiten der Anonymität ist ein Miteinander wichtiger denn je, sonst vereinsamen unsere Herzen weiter.

Mit wachsendem Misstrauen steigt die Aversion.
Steigende Aversion ist Nährboden für Hass.
Hass ist nur die Vorstufe zur Gewalt.

Dem gilt es, nicht nur mittels einer Veranstaltung des gemeinsamen Lichts, entgegenzutreten.
Nicht mit Zorn, sondern mit Offenheit und Lernbereitschaft.

An die rechte Seite des politischen Spektrums möchte ich auch noch eine Zeile richten: Die Gesellschaft ist schon längst ein Sammelsurium verschiedenster Ethnien und StaatsbürgerInnen.
Schüren wir Abneigung und Schubladendenken, ist dies für eine produktive und friedliche Gesellschaft nicht dienlich, dies sollte gerade eine FPÖ klar sein, welch Verantwortung sie als Oppositionspartei für den sozialen Frieden trägt.
Nur zur Stimmenmaximierung darf keine Zwietracht gesät werden, sonst fällt die Konsequenz dieses Plans schlussendlich uns allen auf den Kopf.

Treten wir alle lieber gemeinsam als Menschen auf, die den selben Lebensraum teilen.
Mit positiver Stimmung erreicht man weit mehr als mit Aufheizung.
Lieber Hände schütteln als Hände brechen.

In diesem Sinne rufe ich jeden, der mithelfen will an einem Projekt für ein gemeinsames Dasein, auf, mich zu kontaktieren und zu partizipieren, damit am 9. Mai, nicht, wie von vielen kolportiert, eine „linke Demo“ (völliger Nonsens) veranstaltet wird, sondern ein rauschendes Fest der Menschlichkeit!

Facebook: „Gerald Kitzmüller“
Die inoffizielle Seite der Veranstaltung: https://www.facebook.com/Lichtermeer2.0

Vorweg: „Lichtermeer 2.0“ ist der Arbeitstitel.
Der offizielle Titel wird nächste Woche bekanntgegeben.

Danke!

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3 Antworten zu Warum ein neues Lichtermeer?

  1. GaGe schreibt:

    Lieber Gerald, du bist nicht allein, ein M e e r an Menschen werden an deiner Seite sein.

  2. Anton schreibt:

    Du bist ja krank, Menschenskind. Wenn du tatsächlich für Frieden wärst, würdest du am schärfesten den Islam kritisieren, denn der ist Hauptgrund für die Konflikte weltweit. Konflikte die auch in Europa dank Gutmenschen, verblendeten Idealisten wie dir, nun angekommen sind.

    Gegen „die Ausländer“ geht’s schon lange nicht mehr sondern gegen diejenigen, die eine faschistoide, totalitäre Ideologie mit sich bringen. Wenn du den anderen politischen Spektrum zuhören würdest, wüsstest du das längst. Hier hast du nochmals eine Chance: https://youtu.be/TKgpzi0PW0w

    Bevor du den Islam schützt solltest du erstmals den Koran und die Sahih-Hadithen lesen. Wenn du Hirn hättest, wäre das schon geschehen.

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