Gerald Pichowetz – der 5er, scheinbar von einer Bim touchiert…


Vorsicht, dieser Facebook-Eintrag des hierzulande recht bekannten Schauspielers Gerald Pichowetz, bekannt als „5er“ vom „Kaisermühlen-Blues“, könnte geschwellte Zornesadern verursachen!

Bei ihm wurde also eingebrochen.

Dies ist, wie bei jedem Opfer eines Einbruch-Delikts, sehr bedauerlich.
Dass ihm persönliche Wertgegenstände abhanden gekommen sind, erklärt auch einen gewissen Grant, den er jetzt hat, und tut mir persönlich für jeden einzelnen leid, dem dies widerfährt.

In diesem Posting (inzwischen über 1000x geteilt und damit mit höherer Reichweite als 99% der Zeitungen versehen!) vergreift er sich jedoch in mehrerlei Hinsicht im Ton.
Zugleich entpuppt er sich als jemand, der pauschalisierend über Menschen fremder Herkunft in bösester Manier herzieht.

Kann es sein, dass er, trunken vom „Ruhm“ aus dem „Kaisermühlen-Blues“, als er den geistig behinderten „5er“ spielte, selbst auch von einer Bim gestreift wurde?
Bei einem Schauspieler erwartet man sich nämlich in der Regel mehr Intellekt und Weitsicht.

Auch, wenn er ausländerfeindlich ist (wovon nach diesem Rundumschlag auszugehen ist), sollte er wissen, dass viele Anhänger rechter Ideologien solche Postings geifernd und beinahe exstatisch aufnehmen und verbreiten.
Hier gibt’s keine Mißverständnisse.

Entweder ist Gerald Pichowetz also intellektuell wirklich benachteiligt, oder er hetzt absichtlich und aus vollem Kalkül.

Für beide Fälle gilt: Ich persönlich hoffe es sehr, dass die Schauspieler-Gewerkschaft ein Exempel an solchen Menschen statuiert.
Gerade Künstler zeichnen sich sehr oft durch ihre Weltoffenheit aus und müssen sich ans Bein gepisst fühlen auf Grund von Aussagen wie:

Wir haben ja auch überwältigend für die EU gestimmt, aber da hat wahrscheinlich keiner gewusst, dass so viele Bedürftige von Euch kommen! Klar, Betteln, Hausieren, Einbrechen und Koks verhökern, sind einträgliche Geschäfte und fördern die Wirtschaft – leider steuerfrei! Das muss sich ändern!

Hoffentlich hat sich die Künstler-Karriere nun nachhaltig demoliert durch dieses hasserfüllte, xenophobe, zutiefst pauschalisierende und widerliche Posting auf Facebook.

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