FPÖ-Propaganda und alarmierende Parallelen zur NSDAP – Teil 1


Selten nehme ich einen Wikipedia-Artikel her, der nicht auf beruhenden Ereignissen oder naturwissenschaftlich empirischen Daten beruht, weil man weiß, dass manipuliert werden könnte.

Hier aber möchte ich in einer Anzahl von Postings (auf Etappen und längere Zeit aufgeteilt) einen beachtenswerten Artikel (weil unbedingt aktuell!) zerlegen und in zeitgemäße politische Parallelen abändern.

Der Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/NS-Propaganda

Warum mache ich das? Nun, so kann man vielleicht manchen, die sich normalerweise nicht viele Gedanken über die Effekte von Propaganda machen, einen autonom-Denkschub geben und sie zum Hinterfragen bringen.

Gehen wir’s an, mit dem zweiten Absatz:

Zentrale Themen der NS-Propaganda waren Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus mit dem eng damit verbundenen Antikommunismus, die Ideologie der Volksgemeinschaft und des Militarismus mit der Verherrlichung des kriegerischen Heldentums, das nationalsozialistische Frauenbild sowie der bedingungslose Führerkult um Adolf Hitler als Diktator. Direkt zur Kriegsvorbereitung diente die Legende, dass Deutschland ein Volk ohne Raum sei und sich deswegen Lebensraum im Osten erobern müsse, was sozialdarwinistisch mit dem „Recht des Stärkeren“ gerechtfertigt wurde.

Dieser Absatz ist schon Kernthema und trifft einiges auf den Punkt.

Wir ändern!

Zentrale Themen der FPÖ-Propaganda waren Nationalismus, Rassismus und Antiislamismus mit dem eng damit verbundenen Antisozialismus, die Ideologie der Volksgemeinschaft und des Polizeistaates mit der Verherrlichung der verbesserten Überwachung, das konservative Frauenbild sowie der bedingungslose Führerkult um HC Strache als Anführer. Direkt zur Machtgewinnung diente die Legende, dass Österreich ein Land ohne Platz sei und sich deswegen der Migranten und Asylanten entledigen müsse, was simplifiziert mit dem „Recht des Einheimischen“ gerechtfertigt wurde.

Kann man die Parallelen erkennen?
Nur ein paar Worte ausgetauscht, und schon ist ein Faden sichtbar.

Beim nächsten Teil konzentriere ich mich auf verblüffend ähnliche Einzelheiten der NS-Propaganda zur Wählerfang-Taktik der FPÖ.

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Eine Antwort zu FPÖ-Propaganda und alarmierende Parallelen zur NSDAP – Teil 1

  1. Sabine Nedl schreibt:

    Buchtipp: Pörksen, Bernhard (2005): Die Konstruktion von Feindbildern. Zum Sprachgebrauch in neo-nazistischen Medien.
    Erschreckend finde ich, wie sehr diese Sprache schon unseren Alltag durchdrungen hat und wie selbstverständlich gerade die Metaphern auf den FPÖ-Seiten von den FPÖ-Mitgliedern und ihren Wählern verwendet werden.

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