Nelson Mandela


ImageNelson Mandela ist tot.

Ein grosser der Menschheit hat die Weltbühne verlassen, und die ganze Menschheit verliert damit eines ihrer grössten Vorbilder.

Für mich waren es nur ein paar wenige, die „Freiheit“ und „Gerechtigkeit“ nicht nur ausgesprochen, sondern gelebt haben.

Ob Michael Collins, Mahatma Gandhi, Martin Luther King oder eben der Retter Südafrikas – nur eine kleine Handvoll von Menschen haben es geschafft, dem grausamen 20. Jahrhundert einen menschlichen Stempel aufzudrücken, der nachhaltig wirkt und der gesamten Menschheit ein Stück gesellschaftliche Evolution beizubringen.

Er wurde 95 Jahre alt, ein Alter, wo der Körper schon schwerstens in Mitleidenschaft gezogen ist.
Die Trauer über seine menschlichen Überreste ist auf Grund des hohen Alters, das er erreichen durfte, nur ehrlicher Natur.
Schliesslich durfte er wirklich leben, er konnte jede Menge Zeit für den Kampf um Gerechtigkeit und Versöhnung aufbringen, wurde Vorbild für viele.

Warum also traurig sein, wenn dieser große Mann ein langes, erfülltes Leben führen konnte?

Weil er eine Lücke hinterlässt.
Eine Lücke, die weit und breit nicht den Anschein macht, in nächster Zeit gefüllt werden zu können.

Menschlichkeit und Gerechtigkeit sind in Zeiten des Turbokapitalismus, gepaart mit galoppierender Armut in allen Bereichen des Globus, ein Gut geworden, das man immer mühevoller sichten kann.

Eine Botschaft impfte er den Menschen auf der ganzen Welt ein: Kämpft für Eure Freiheit! Verzeiht Euren Feinden! Riskiert Euer Leben für eine bessere Welt!

In einer Ära, wo die Oberflächlichkeit und der Konsum die wahren Umstände, mit denen wir alle in Kürze enorm zu kämpfen haben werden, sollten wir ihn und seinesgleichen endlich als Vorbilder hernehmen, um unsere bequemen Ärsche in die Höhe zu wuchten und endlich wieder für eine bessere, gerechtere Welt einzutreten.

Egal, wo in der Welt, Ungerechtigkeit wird immer exzessiver gepflegt, Armut kontinuierlich erhöht, den Dingen viel zuviel Wert gegeben, während unsere Gesellschaft drauf und dran ist, Solidarität und Nächstenliebe zu verlieren.

In allen Ländern der Welt sind Regierungen am Werk, deren Legitimation oft von Kontakten anstatt Leistung gegeben ist, und deren Werk uns alle brutal gegen die Wand fahren lässt.

Wir sind an der Schwelle zu einem globalen Umbruch, der allzu leicht in einem weltweiten Desaster enden kann.
Eine Wirtschaftskrise, die in der Geschichte einmalig ist, steht ante portas.
Keiner kümmert sich mehr um seine Nachbarn, das Interesse an den Mitgeschöpfen unseres Planeten schwindet sekündlich.

Männer wie Mandela sind ein Mahnmal dafür, dass es möglich ist.
Jeder einzelne kann etwas bewegen!

Vergessen wir nicht, dass Menschen wie Mandela immer mit Gewalt daran gehindert wurden, alte und verkrustete Strukturen zu brechen und ein Stück mehr Gerechtigkeit in die Welt zu tragen.

Stehen wir endlich auf und führen wir das Erbe Mandelas!
Für eine bessere Welt sollten wir wieder bereit sein, etwas zu riskieren!

R.I.P., Nelson Rolihlahla Mandela!

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Eine Antwort zu Nelson Mandela

  1. Anna purna schreibt:

    trifft genau ins Herz!
    Danke!

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